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Am 28. August 1988 prallten während eines Flugtags auf dem amerikanischen US-Militärstützpunkt Ramstein drei Maschinen der italienischen Kunstflugstaffel Frecce Tricolori zusammen. Ein brennendes Flugzeug stürzte in die Zuschauermenge. 70 Menschen starben laut offiziellen Angaben. Rund 1.000 Personen wurden verletzt. Das Flugtagunglück von Ramstein ist eines der größten Unglücke nach dem zweiten Weltkrieg in der Westpfalz.

In den Medien gab es in den vergangenen Tagen und Wochen einige Berichte über dieses Unglück, das inzwischen 20 Jahre her ist. Auch im Internet gibt es einige Seiten mit Informationen darüber. Eine davon ist von Joachim Lenhard. Er war damals als Feuerwehrmann auf dem Flugplatz tätig. Auch die Nachsorgegruppe der Opfer und Hinterbliebenen der Flugtagskatastrophe von Ramstein ist mit einem eigenen Auftritt online. Das Psychologenehepaar Jatzko aus Kaiserslautern betreut noch heute die Opfer und Hinterbliebenen des Unglücks. Der Name Jatzko ist vermutlich im Zusammenhang mit der Krisenintervention den meistern Lesern ein Begriff. Die Notwendigkeit für eine solche Einrichtung wurde erst danach erkannt.

Beim Ramstein-Unglück prallten zudem zwei unterschiedliche Rettungssysteme aufeinander: Der deutsche Rettungsdienst verteilt die Patienten auf die umliegenden Krankenhäuser und macht die Verletzten Transportfähigkeit. Das amerikanische Militär transportierte damals die Patienten mit allen vorhandenen Transportmöglichkeiten so schnell wie möglich ins nächste Krankenhaus. Deutschen Helfern wurden die Opfer aus den Händen gerissen.

Meine Heimatstadt Otterberg und Ramstein liegen rund 22 Straßenkilometer auseinander. Die beschädigten und noch flugtauglichen Maschinen der italienischen Flugstaffel flogen noch über Otterberg hinweg, um auf dem Flugplatz Sembach zu landen. Diese Militärfläche ist heute ein Gewerbegebiet.

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