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Zürich (Schweiz), (sc). Nachwuchssorgen bereiten den Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehren um Zürich derzeit großes Kopfzerbrechen. Viele der städtische geprägten Feuerwehren können ihren Sollbestand nicht erfüllen, da sich nicht mehr genügend Leute finden lassen.

Es sind vor allem städtische Gemeinden wie Wädenswil oder Horgen, die sich intensiv um Nachwuchs bemühen müssen. «Wir haben tendenziell einen Unterbestand», sagt Hanspeter Gisler, Kommandant der Feuerwehr in Wädenswil. Das Finden von neuen Mitgliedern werde immer schwieriger und in ein paar Jahren zu einem «richtigen Problem». [tagesanzeiger.ch]

Gründe für den Personalmangel sehen die Führungskräfte hauptsächlich im neoliberal geprägten Arbiets- und Freizeitverhalten:

Hindernisse für eine Rekrutierung sei die geringe Motivation der Leute und der fehlende Draht zu den Arbeitgebern, die ihre Angestellten freistellen müssen, sagt Karl Rusterholz, Kommandant von Richterswil-Samstagern. Die Rekrutierung benötige inzwischen sehr viel Arbeitszeit. [tagesanzeiger.ch]

Zwar kennen viele schweizer Kantone die Pflichtfeuerwehr, d.h. entweder ist die Feuerschutzabgabe zu zahlen oder der Abagenleistende muss Feuerwehrdienst leisten, jedoch setzt sich, ausgehend vom Kanton Zürich, die Etablierung einer Freiwilligen Feuerwehr in der Schweiz durch. Schon jetzt bestehn viele Pflichtfeuerwehren aus Freiwilligen, die nicht der Abagebpflicht wegen den Milizdienst angetreten haben. Ohnehin ist der Begriff Pflichtfeuerwehr in der Schweiz ein reiner Rechtsbegriff, der anders als in den bundesdeutschen Feuerwehren keineswegs mit der Ausübung von behördlichem Zwang verbunden sein muss.

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