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(sc). Auf tt.com steht ein kurzer, aber Konflikstoff bergender Artikel über zündelnde Feuerwehrleute. Zwar wird die Überschrift „Pyromanen zieht’s zur Feuerwehr“ durch den nächsten Satz „Dass Feuerwehrmänner zu Brandstiftern werden, sei selten, aber kein Zufall, sagt Psychiater Haller“ relativiert, aber dennoch bleibt dem Leser ein mulmiges Gefühl.

Dass Feuerwehrmänner zu Brandstiftern werden, ist für den bekannten Vorarlberger Gerichtspsychiater Reinhard Haller kein Zufall. Seine Erklärung: „Pyromanen suchen die Nähe des Feuers. Und Beschäftigungen, die mit Feuer zu tun haben. Davon gibt’s nicht allzu viele. Daher sind 30 Prozent der Pyromanen auch Mitglieder einer Feuerwehr!“ [tt.com]

Aber:

Haller stellt aber auch klar, dass nur zehn Prozent der gelegten Brände auf psychische Störungen zurückgehen: „Der Großteil hat einen kriminellen Hintergrund, z.B. Versicherungsbetrug.“ [tt.com]

Andererseits ist totschweigen auch keine Lösung des Problems, aber genau das wird häufig praktiziert, frei nach dem Motto „Wenn ich mich in meiner Höhle verkrieche, sieht mich niemand“. Öffentlichkeitsarbeit umfasst im beschriebenen Fall auch die enge Zusammenarbeit mit Medien oder Psychologen. Nur wer frühzeitig und vorbehaltlos kooperirt, kann zu einem gewissen Grad Einfluss auf das produkt – den Zeitungsartikel – nehmen.

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