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Im Jahr 1993 wurde die wohl am dichtesten Besiedelte Ecke der Welt abgerissen: mit knapp 50.000 Einwohnern auf 0,026 Quadratkilometern (entspricht fast 2 Millionen EW / km2) war Kowloon Walled City ein zusammengewachsener Monolith, eine eigene Welt für sich.


(Links: Kowloon Walled City, aufgenommen vom Flugzeug. Wikipedia)

Technisch gesehen war sie eine chinesische Exklave auf dem Gebiet von Hong Kong. Da sich keines der Chinesischen Regimes für das Gebiet zuständig fühlte, entstand hier eine selbst organisierte Gesellschaft, die zunächst von den Triaden beherrscht wurde, bis diese von der Hong Konger Verwaltung vertrieben wurden.

Im Laufe der Zeit wuchsen die Gebäude zusammen, bis der ganze Block so kompakt war, dass fast kein Sonnenlicht mehr eindrang und laufend künstliche Beleuchtung notwendig war. Es gab keine Bauaufsicht, jeder konnte sein Bauherr sein, solange nicht höher als 14 Stockwerke gebaut wurde – wegen des Flugverkehrs.


(Links: Eine Gasse in Kowloon Walled City, Wikipedia)

Stellt man sich diesen Mikrokosmos vor, ist es eigentlich erstauntlich, dass es von (Groß-)Bränden verschont blieb. Denn einerseits war von Vorbeugendem Brandschutz nicht viel vorhanden, andererseits wird es wohl keine Feuerwehr gegeben haben.

Einfach faszinierend.

[Ministry of Type]

Kommentare

Ein Kommentar bisher zu “Der Stoff, aus dem die VB-Albträume sind: Kowloon Walled City” (davon )

  1. p_k am 10. September 2008 00:14

    bin mal gespannt wie lange es dauert bis für die werksfeuerwehr burj dubai in deutschland geworben wird.
    dann heisst es nicht mehr wache süd oder wache 3 sondern stockwerk 80 :)

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