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München (BY), (sc). Das Bayrische Rote Kreuz (BRK) fordert in einer aktuellen Pressemitteilung die Anerkennung der ehrenamtlichen Arbeit der Helfer und eine gesetzliche Gleichstellung mit den Helfern von Technischem Hilfswerk (THW) und den Feuerwehren:

Das BRK fordert die gesellschaftliche und politische Anerkennung der Pflege alter und behinderter Menschen in unserem Freistaat und die Würdigung der ehrenamtlichen und hauptamtlichen Leistungen des BRK in Rettungsdienst, Betreuungsdiensten und Katastrophenschutz zu Lande, im Wasser, am Berg und in der Luft.

Das BRK fordert vom Gesetzgeber, Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine angemessene und gerechte Bezahlung der über 17.000 BRK-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, vor allem in der Pflege ermöglicht. Konkret fordern wir die Abkehr von der Bindung der Kostenträger an die Entwicklung der Grundlohnsumme als absolut ungeeignetem Maßstab sondern eine volle Kostenerstattung, orientiert an der Inflationsrate, an der Kostenentwicklung eines repräsentativen Warenkorbes und an den durchschnittlichen Lohnsteigerungen in der Branche.

Wir fordern eine deutliche Verbesserung der steuerlichen Förderung von ehrenamtlichem Engagement für unsere über 150.000 Helferinnen und Helfer in 73 Kreisverbänden. Insbesondere erwarten wir eine Erhöhung von Freibeträgen, die Fortgeltung der steuerlichen Begünstigung für ehrenamtliche Aufwandsentschädigungen und fordern die Politiker aller Parteien auf, ihrem Bekenntnis zur Förderung des Ehrenamtes Taten folgen zu lassen.

Das BRK fordert eine vollständige Gleichstellung unserer BRK-Helferinnen und Helfer mit den Angehörigen der Feuerwehren und des Technischen Hilfswerkes. Das bedeutet, dass für gleiche ehrenamtliche und freiwillige Leistung eine gleiche Anerkennung, Kostenausgleich und Verdienstausfall gewährt werden müssen.

Wir fordern eine vollständige Erstattung der entstehenden Kosten für den Dienst an der Gemeinschaft. Wir Wohlfahrtsverbände dürfen nicht alleine gelassen werden bei der Bewältigung der großen Herausforderungen wie z.B. bei der Einführung des Digitalfunks in Rettungsdienst und Katastrophenschutz oder dem Neubau und der Instandhaltung von Sozialimmobilien. Der Rückzug des Freistaats aus der Bezuschussung von Ersatz- und Instandhaltungsinvestitionen in Einrichtungen der stationären Altenpflege stellt das BRK vor große Probleme.

[Pressemitteilung BRK]

Das BRK ist im Gegensatz zu anderen Rotkreuzverbänden eine Körperschaft öffentlichen Rechts – wie die Feuerwehr -, damit handeln es hoheitlich. [Wikipedia]

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