Team | AGB | Impressum | Datenschutzbestimmungen | Kontakt | Bilder | Facebook | Twitter | Werben im FWnetz

(sc). Öschelbronn – wo liegt das denn? Die Frage ist berechtigt. Das kleine Dorf im Enzkreis (Baden-Württemberg) hat auf den Blick nichts mit Feuerwehr zu tun. Doch was sich in dem kleinen badischen-schwäbischen Grenzort am 10. September 1933 ereignete, war (und ist!) für das gesamte deutsche Feuerwehrwesen von großer Bedeutung.

Vor 75 Jahren ist das Bauerndorf Öschelbronn (bei Pforzheim) in Schutt und Asche versunken – ausgelöst durch einen einfachen Scheunenbrand. Ein großes Problem damals: Die Schlauchverbindungen der Feuerwehren aus Baden passten nicht zu denen den benachbarten aus Württemberg. Somit war es nicht möglich, dringend benötigtes Löschwasser zu fördern. Die Katastrophe damals war Auslöser einer bundesweiten Vereinheitlichung der Schlauchverbindungen heute. [NonStopNews]

Anders ausgedrückt: Öschelbronn steht für die „Vereinheitlichung“ des deutschen Feuerwehrwesens. Fortan wurde einheitlich die Storz-Kupplung bei Schläuchen vorgeschrieben und unter der Herrschaft des Nationalsozialismus wurde die Feuerwehr-Normung weiter ausgedehnt. Die bis 1945 erfolgte Vereinheitlichung – gerade im Fahrzeugwesen – wurde nach 1945 wieder zurückgenommen.

Links

Kommentare

3 Kommentare zu “Heute vor 75 Jahren: Öschelbronn” (davon )

  1. Stephan78 am 12. September 2008 11:43

    „nach 1945 wieder zurückgenommen“ ist aber etwas missverständlich formuliert, oder?

  2. Stefan Cimander am 12. September 2008 11:50

    @Stephan78 nicht alles, das stimmt. Also meinerseits missverständlich formuliert

  3. Cimolino am 12. September 2008 18:24

    Hallo,

    es wurde weiter genormt, zurückgenommen wurde m.W. nichts bzw. anders benannt weiter genutzt.
    Die Aufweichung begann mit zunehmenden Mitteln m.W. gegen Ende der 1960er/Anfang der 1970er, die Masse hat das Durcheinander erst in den 1990ern bzw. jetzt massiv mit der „2. Typenreduzierung“ erreicht….

Bottom