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„Zum ersten Mal seit sieben Jahren wollen die Behörden mit einer länderübergreifenden Katastrophenschutzübung im südhessischen Biblis das Verhalten nach einem Atomunfall testen. Die Übung begann heute und dauert bis morgen. Rund 1.000 haupt- und ehrenamtliche Einsatzkräfte sind nach Angaben des Kreises Bergstraße bei „Biblis 08“ im Einsatz. In dem Kernkraftwerk wird ein Unfall mit einer radioaktiven Wolke simuliert. Anschließend sollen mit Hilfe von Experten die Empfehlungen für die Bevölkerung im Ernstfall verbessert werden. [Wiesb. Kurier]“

Kommentare

3 Kommentare zu “Länderübergreifende Übung zu Kernkraftwerk Biblis begonnen” (davon )

  1. Philipp am 12. September 2008 19:35

    Wobei mein Informations-Standpunkt momentan der ist, dass zumindest der 4. SanZ des MMK nicht daran beteiligt ist, soweit ich weiß auch nicht Feuerwehr (zumindest aus meiner Umgebung) oder andere San/Btr-Züge, da das ganze nur als Stabsübung abläuft.
    Und da wir 2 Strahlenspürer bei uns in der Halle haben, wären wir davon auch betroffen. Nur ich wüsste nicht, dass wir daran beteiligt sein sollen.

    Verwirrender Satz, oder? ;)

  2. Hufi-112 am 15. September 2008 19:55

    Hier der Link zu einem Video vom ZDF

  3. Harald Laier am 16. September 2008 18:42

    Hier die Pressemitteilung der ADD vom 13.09.08:

    Trier/Rheinland-Pfalz – „Durch die länderübergreifende Katastrophenschutzübung „Biblis 2008“ haben wir wieder viele Erkenntnisse gewonnen, die in unsere Katastrophenschutzplanungen einfließen werden. Die ADD sowie die rheinland-pfälzischen Kommunen haben mit den beteiligten Behörden aus Hessen und Baden-Württemberg gut zusammengearbeitet und die Übung erfolgreich gemeistert“, resümierte der Präsident der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), Dr. Josef Peter Mertes.

    Die Länder Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz haben an diesem Wochenende eine länderübergreifende Katastrophenschutzübung durchgeführt. Vorrangige Ziele solcher Übungen sind unmittelbare Folgen der Auswirkungen eines kerntechnischen Unfalls auf die Bevölkerung zu verhindern oder zu begrenzen. Bei „Biblis 2008“ wurde für das Szenario unter anderem ein gleichzeitiger Ausfall von redundanten Sicherheitseinrichtungen für das Kernkraftwerk angenommen.

    Die Teilübungen bestanden in Rheinland-Pfalz aus einer Stabsrahmenübung, bei der Kommunikationsabläufen getestet wurden, und einer Übung der Strahlenmesseinheiten des Ministeriums für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz bei der das Konzept des Strahlenmessdienstes in Rheinland-Pfalz erprobt wurde. Neben der landesweit für den Katastrophenschutz zuständigen ADD nahmen auch die von einem eventuellen Unfall am stärksten betroffenen Kommunen wie die kreisfreie Stadt Worms sowie die Landkreise Alzey-Worms und Mainz-Bingen mit eigenen Katastrophenschutzstäben teil. Ebenfalls an der Übung beteiligt, allerdings nur mit Ansprechgruppen, waren die Städte Mainz, Frankenthal, Ludwigshafen sowie der Donnersbergkreis, Rheinpfalzkreis und der Landkreise Bad Dürkheim.

    Der ADD obliegt bei Gefahrenlagen im Bereich der Kernkraftwerke Cattenom, Biblis sowie Philipsburg die alleinige Einsatzleitung und somit die Entscheidungsbefugnis. Ansonsten nimmt die Mittelbehörde zentrale Aufgaben im Bereich Krisenmanagement Land wahr, zum Beispiel durch die Einrichtung einer Koordinationsstelle aus Anlass von Ereignissen der nicht polizeilichen Gefahrenabwehr, die eine  Koordinierung von Maßnahmen erforderlich machen.

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