Team | AGB | Impressum | Datenschutzbestimmungen | Kontakt | Bilder | Facebook | Twitter | Werben im FWnetz

Thumbnail zum Digitalfunk. Quelle: Feuerwehr EssenEssen (nrw), (sc). Die Berufsfeuerwehr Essen führt als bundesweit erste den Digitalfunk ein – zunächst jedoch nur für den Rettungsdienst. Damit wird der konventionelle Analogfunk in Teilen abgelöst. Die digitale Funktechnik ermöglicht eine gesicherte, hochverfügbare mobile Kommunikation und schafft neue Standards für Einsatzkräfte.

„Die Einführung des Digitalfunks stellt einen Quantensprung in der Nachrichtentechnik dar. So ermöglicht der Digitalfunk unter anderem, sensible Daten verschlüsselt, ohne Mithören, direkt aus der Wohnung des Betroffenen in die Leitstelle zu übertragen. Rettungs- und Katastrophenschutz sind ohne schnelle und sichere Kommunikationsverbindungen undenkbar und werden durch den Digitalfunk nunmehr perfektioniert. Damit wir von dieser Technik profitieren können, haben wir unsere neue Leitstelle auf TETRA (Terrestrial Trunked Radio) Digitalfunk ausgerichtet und in die Leitstellensysteme integriert“, sagte Ulrich Bogdahn, Amtsleiter der Feuerwehr Essen, anlässlich der Inbetriebnahme des Digitalfunks. „Allerdings müssen wir bis zur bundesweiten Umstellung (2010) wegen möglicher überregionaler Einsätze zweigleisig fahren.“

Digitales TETRA Funkgerät. Quelle: Feuerwehr Essen

Digitales TETRA Funkgerät. Quelle: Feuerwehr Essen

Während beim Analogfunk bislang alle Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (Polizei, Feuerwehr, DRK, THW etc.) auf einem eigenen Kanal kommunizieren, bietet der Digitalfunk ein gemeinsames Funknetz für alle Benutzer. Hierdurch wird die Kommunikation zwischen verschiedenen Gruppen bei gemeinschaftlichen Einsätzen wesentlich vereinfacht und beschleunigt. Ein weiterer Vorzug der neuen Technik: Gespräche werden im TETRA-Netz in konstant guter Sprachqualität und verschlüsselt übertragen, wodurch abhörsichere Kommunikation für die Rettungsorgane möglich wird.

Für den rettungsdienst führte die Feuerwehr Essen den Digitalfunk ein. Quelle: Feuerwehr Essen

Für den rettungsdienst führte die Feuerwehr Essen den Digitalfunk ein. Quelle: Feuerwehr Essen

Möglich wurde diese Investition unter Mitwirkung der drei Unternehmen Evonik Energy Services GmbH (Netzbetreiber), Sepura plc (Hersteller digitaler Funkgeräte) und SELECTRIC Nachrichten-Systeme GmbH (Systempartner für die Realisierung des gesamten Projekts).

Basis: Pressemitteilung der Stadt Essen
Pressemitteilung der Feuerwehr Essen

Kommentare

3 Kommentare zu “Essen funkt digital” (davon )

  1. Cimolino am 19. September 2008 08:30

    Hallo,

    soweit ich weiß werden digitale BOS-Handfunkgeräte genutzt, aber ein „nicht-BOS-Funknetz“, weil das natürlich auch in Essen noch nicht fertig ist…
    Trotzdem werden die Erfahrungen interessant sein.

  2. WoMaGe am 2. Oktober 2008 05:56

    (Auch) Hallo :-),

    ob der Amtsleiter weiß, was er sich hier angetan hat? Ich Arbeite mit dem System an einem großen deutschen Verkehrsflughafen (der im übrigen auch als Referenzobjekt gilt). Ich würde jedenfalls die Erwartungen in das System nicht so hoch schrauben!!!

    Die Ernüchterung kommt dann wenn, der erste RTW oder der erste NA an der Einsatzstelle keine Verbindung hat! Mein Tipp: Allen noch ein Handy mitgeben und der Polizei die Kinderkrankheiten lassen!!! ;-)

    Ich verstehe die Euphorie um den Digitalfunk ehrlich nicht!

    Viele Grüße aus Unterfranken

    WoMaGe

  3. norbert.hahn am 17. Januar 2010 21:51

    Hallo WoMaGe,
    ich bin an Deinen Erfahrungen mit Tetra interessiert. Kann ich die Lage vor Ort anschauen? Bei wem kann man sich melden? Wie gut ist die digi-funke wirklich?
    Danke für ´ne Antwort!
     

Bottom