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Sinsheim (BW, (sc). Am Samstag ging die 9. Florian Fachmesse für Feuerwehr, Brand- und Katastrophenschutz und die gleichzeitig stattfindende 3. aescutec Kongressmesse für Notfallmedizin, Rettungsdienst, Katastrophenmanagement in Sinsheim zu Ende. 128 Aussteller aus neun Ländern präsentierten Ihre Produkte. Als „kleine innovative Messe“ bezeichnete Dr. Frank Knödler, Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg, die als übersichtlich zu charakterisierende Fachmesse. „Es stehen nicht die Feuerwehrfahrzeuge im Vordergrund“, sondern „Ausrüstung und Messtechnik“ sagte Dr. Knödler in seinem Grußwort. Gerade wegen der Übersichtlichkeit entdeckte der interessierte Besucher neben vielen bekannten Sachen auch einige (innovative) Überraschungen.

Innenminister Heribert Rech eröffnete die FLORIAN am Donnerstag

Innenminister Heribert Rech eröffnete die FLORIAN am Donnerstag

Baden-Württemberg erhält ersten Notfall-Krankentransportwagen vom Bund

Das Highlight kam gleich zu Beginn der Messe: Symbolisch übergab Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz- und Katastrophenhilfe, Baden-Württembergs Innenminster Heribert Rech den ersten Notfall-Krankentransportwagen Typ B. Heribert Rech kommentierte die Übergabe nicht ohne Ironie: „Wenn es etwas gibt, und dann noch vom Bund, komme ich persönlich.“ Baden-Württemberg erhält in den nächsten Wochen die ersten acht Fahrzeuge der ersten Auslieferungsserie.

Ungerer übergibt symbolisch die Fahrzeugschlüssel

BBK-Präsident Ungerer übergibt symbolisch die Fahrzeugschlüssel an Innenminister Heribert Rech

Die Besonderheit dieses KTW ist die Ausstattung mit zwei Patiententragen. Dies erlaubt den Transport und die Erstversorgung von zwei Verletzten oder Erkrankten. Als Zwei-KTW ist das Fahrzeug direkter Nachfolger des 4-KTW aus den Zeiten des alten Zivilschutzes. Der KTW ist mit einer Fahrtrage, einem pneumatisch gedämpften Tragetisch, Schaufeltrage, Vakuummatratze, Krankentragestuhl und spezieller Katastrophenschutzausrüstung ausgestattet. Im Patientenraum besteht die Möglich medizintechnische Geräte, wie z.B. EKG oder Defibrilator anzuschließen. Der Tragetisch selbst hält 250 Kilogramm aus.

Der neue Notfall-KTW des Bundes für den Zivilschutz

Der neue Notfall-KTW des Bundes für den Zivilschutz

Der KTW ist Teil der Ergänzung des erweiterten Katastrophenschutzes nach dem Zivilschutzgesetz. Insgesamt sollen 488 Fahrzeuge an die Länder übergeben werden, davon alleine 230 bis Ende 2010. Die Länder ihrerseits verteilen nach einem bestimmten Schlüssel auf die Regierungsbezirke, die es dann nach unten weitergeben. [Hierzu wird es neben einem Video noch einen ausführlichen Textbeitrag geben, der näher auf das Ausstattungskonzept eingeht.]

Selbstnachführendes Unterbausystem für PKW

Sozusagen frisch aus den USA, hat Massong das Auto-Grib genannte selbstnachführende Unterbausystem für PKW mitgebracht. Ist bei herkömmlichen Unterbausystemen durch ständiges Nachschieben und herausstehende Teile ein hohe Unfallgefahr gegeben, automatisiert Auto-Grib den Unterbauvorgang, reduziert dabei aber auch die Stolpergefahr. Das nach dem amerikanischen „heavy duty“-Prinzip entwickelte Gerät besteht aus einem länglichen Kasten, in dem eine Feder unter Zug steht und bei wenig Gegendruck die Abstützung nach oben drückt. Der amerikanische Hersteller gibt pro eingesetztes Auto-Grib eine maximale Belastung von 1,9 Tonnen an. Die Bauweise erlaubt außerdem eine extreme Verwindung.

Selbstnachführendes Unterbausystem für PKW

Selbstnachführendes Unterbausystem für PKW aus den USA

Gegen Verrutschen ist das aus einer Aluminiumlegierung bestehende Auto-Grib an der Unterseite durch eine Spezialfolie aus 3M gesichert. Die kompakte Bauweise erlaubt einen schnellen Transport und dürfte ohne Probleme in einem Hilfeleistungsfahrzeug zu verstauen sein.

Bisher ist Auto-Grib in Deutschland noch nicht zertifiziert, Thomas Götz, Geschäftsführer des deutschen Vertriebspartners Massong, betont jedoch, dass die CE-Zertifizierung in der Mache ist. Er selbst ist, obwohl Auto-Grib ohne weiteres Informationsmaterial ausgestellt war, von der positiven Resonanz überrascht. „Viele Innovationen sieht man erst auf den zweiten Blick“, sagte er gegenüber dem fwnetz.

Sichtbarer PA – Innovation aus Schweden?

„Es wird Diskussionen geben“ prophezeit Steffen Rastetter, Geschäfsführer von C/E/R, als er ein von TexCon perfektioniertes Konzept aus Schweden mit dem Namen „Visible PA“ vorstellt. Neben Hitze oder Einsturzgefahr ist die Orientierung im Rauch eines der größten Hemmnisse im Innenangriff. Visible PA will hier sprichwörtlich „Licht ins Dunkle“ bringen. Der temperaturbeständige Lichtschlauch wird mit Hilfe eines Edelstahlclips auf die PA-Flasche adaptiert und mit zwei AA-Batterien betrieben. Tests ergaben keine Probleme mit den Batterien. Visible PA ist ex-geschützt. Das Licht ist aufgrund einer speziellen Lichtfrequenz gut sichtbar und dient neben taktischen, vor allem psychologischen Aspeken im Innenangriff – man sieht einander. Als Dauerlicht eingesetzt reichen die Batterien 35 Stunden, als Blinklicht 100 Stunden.

Sichtbarer PA

Sichtbarer PA von TexCon

Ob es sich bei Visible PA um eine zulassungsnotwendige Adaption handelt oder nicht, ist noch nicht klar. Rastetter meint dazu, dass die „Geschmäcker und Ansichten verschieden sind.“ Er ist deshalb auf die Diskussionen nach der Markteinführung gespannt, reiht sich das Produkt doch ein, in laufende Diskussionen um feste oder nicht feste Adaptionen ein.

Ein ähnliches Produkt stellt „Visible MLS 75“ – ein Lichtseil – dar, das als mobiles Lokalisationssystem u.a. der Rückwegsicherung im Atemschutzeinsatz oder der flexiblen Kennzeichnung von Evakuierungswegen dient. Das Standardset besteht aus einer Kabeltrommel mit 75 Meter Lichtschlauch.

Sandsäcke füllen auf polnisch: Trrio

Als 1997 die Oderflut Deutschland, Polen und Tschechien schwer in Mitleidenschaft zog, sah der Pole Lech Michalczewski wie die Helfer trotz modernster Ausstattung und Ausrüstung nach wie vor Millionen von Sandsäcken mit der Hand und der Schaufel befüllten. Er entwickelte daraufhin eine Sandsackfüllmaschine, die das Befüllen der Säcke vereinfacht. Nach knapp zehn Jahren Entwicklung entstand so Trrio. Trrio sieht aus wie ein dreiarmiges, geneigtes Karussell. An jedem der Arme befindet sich ein Löffel, der mit Sand befüllt wird. Am obersten Punkt der Neigung fällt der Sand in einen Trichter und befüllt so automatisch den Sandsack.

Trrio - Sandsackfüllmaschine aus Polen

Trrio - Sandsackfüllmaschine aus Polen

Der Entwickler betont das geringe Gewicht von 120 Kilogramm und die kompakten Maße, die sowohl den Transport an schwer zugängliche Stellen, als auch den Transport der Konstruktion in einem kleinen Kombifahrzeug ermöglicht. Neben der Mobilität wirbt der Entwickler mit einer schnellen Rüstzeit von maximal fünf Minuten sowie dem günstigen Preis von 5.600 Euro. Betrieben wird die Dreheinheit mit Netzstrom aus Steckdose oder Aggregat bei 230 V. Im Lieferumfang enthalten sind auch Strahler. Bisher verkaufte sich Trrio in Polen rund 15 Mal. In Deutschland werden noch Geschäftspartner gesucht.

Rettungsplattform aus GFK für LKW, Bus und Bahn

Mit nach Herstellerangaben zehn Sekunden Rüstzeit erreicht die Rettungsplattform des schwäbischen Arbeitsbühnenspezialisten AVV nahezu ein Minimum – ohne dass dafür Werkzeug benötigt wird. Die Plattform ist speziell für Lastkraftwagen, Busse und Bahnunfälle konstruiert. Aus GFK gefertigt erreicht die Konstruktion ohne Plattform 30, mit 45 Kilogramm Gewicht. Zugleich ist sie stromisolierend, chemikalien- und witterungsbeständig sowie kälte- und hitzeresistent. Die Plattform selbst ist mit dem Spezialkunststoff R13-Grip beschichtet, der ein rutschsicheres Arbeiten erlaubt. Belastbar ist die Plattform bis 400 Kilogramm. Die Arbeitshöhe ist bis zu 2,10 Meter angegeben. Der besondere Clou liegt in der Geländegängigkeit der Rettungsplattform, die durch bis zu 1,50 Meter lange Ausleger erreicht wird. Außerdem kann ein Höhenausgleich durch Ausziehen der Lenkrollen erfolgen.

Rettungsplattform aus GFK

Rettungsplattform aus GFK

Turbo-Trockner für Atemschutzmasken

Der Maskentrocknungsschrank „der neuen Generation“ MTS 1800 von OSMA – vertrieben von Atemschutz Rössler – verspricht die Maskentrocknungszeit deutlich zu verringern. Bisher dauert das Trocknen gewaschener Atemschutzmasken über vier Stunden, mit dem MTS 1800 wird diese Zeit auf etwa 20 Minuten verkürzt. Erreicht wird dies durch einen ebenso einfaches wie geniales Prinzip: Durch herinströmende ca. 40 Grad Celsius warme Luft und die Drehbewegung, die die Masken durch Lagerung auf einem vertikalen Drehkranz ausführen, wird die Verdunstung verstärkt.

Maskentrocknungsschrank der neuen Generation

Maskentrocknungsschrank der neuen Generation

Bis zu neun Masken (in Deutschland nur acht) werden kreisrund auf einem herausnehmbaren, vertikal angeordneten Drehkranz eingespannt und bewegen sich mit einer Umdrehung in der Minute um hinter der Vorrichtung angebrachte Löcher, durch die UV-Licht desinfizierte Luft strömt. Durch die genaue Anordnung der Luftdüsen, strömt die warme Luft direkt in die Maske und vom Waschvorgang vorhandenes Wasser verdunstet deutlich schneller. Die Drehbewegung und der Luftzustrom garantieren, dass sich keine Wasserrückstände im Maskeninneren ansammeln. Die Vorrichtung ist für alle gängigen Atemschutzmasken geeignet. Nach Angaben des Herstellers spielt es auch keine Rolle, ob die Atemschutzmasken zusammengebaut oder demontiert zum Trocknen in den Scharnk gegeben werden. Alternativ lässt sich der Schrank auch mit Anschlüssen für den Atemluftschlauch des PA ausstatten. Im Vergleich zur liegenden Lagerung, wird hier durch die hängende Lagerung eine Kondenswasserbildung während des Trocknungsvorgangs vermieden.

Der Hersteller betont, dass lediglich die Luft zum Trocknen der Masken mit UV-Licht desinfiziert wird, nicht die Masken oder Atemluftschläuche selbst! Das Desinfizieren vor dem Einschweißen entfällt damit nicht. Hintergrund der UV-Licht desinfizierten Luft ist die Erkenntnis, dass Keime oft erst durch die Trocknungsluft in die Masken gelangen.

Im Vergleich zu herkömmlichen Trockensystemen betont der Hersteller den niedrigeren Energieverbrauch. Der Edelstahlschrank wird auf Kundenwunsch sowohl als Schrank für die Wand- als auch für die Tischmontage geliefert.

Simulation für Blaulichtfahrer

IFE Systems bot ein besonderes Training an – und dafür wurde gar nicht mal so viel Platz benötigt. Eine mobile Simulationsanlage soll Fahrer von Blaulichtfahrzeugen schulen und ihnen die Gefahren einer Sondersignalfahrt vor Augen führen. Die Software reagiert dabei auf das Verhalten des Fahrers und reiht die einzelnen Module nahtlos aneinander. [Dieses Produkt wird in einem eigenen Artikel vorgestellt.]

Innenminister Rech testet den Sondersignalfahrten-Simulator

Innenminister Rech testet den Sondersignalfahrten-Simulator

Kompakte Notfall-Umfüllpumpe

Ein Nischenprodukt im Umfüllpumpenmarkt bietet die Albert Kuhn GmbH aus Stuttgart an. Für geringe Mengen umzupumpender Flüssigkeiten bietet die Firma eine Lösung an. Das als Rahmenpumpe bezeichnete Gerät zeichnet sich durch die handliche, kompakte Bauweise bei einem vergleichsweise niedrigen Gewicht von 18 Kilogramm (ohne Druckluftflasche) aus, und kann problemlos von einer Person bedient werden. Die Literleistung der Ex-geschützten Pumpe liegt bei etwa 25 Litern pro Minute. Abgepumpt werden können Kraftstoffe bis zu 250 Litern. Die Notfall-Umfüllpumpe eignet sich – wie der Name bereits andeutet – für Situationen in denen eine geringe Rüstzeit benötigt wird. Angetrieben wird die Pumpe durch die in eine Doppelmembran strömende Luft, die ihrerseits die Kolben für den Umfüllvorgang antreibt.

Kompakte Notfall-Umfüllpumpe

Kompakte Notfall-Umfüllpumpe

Auf die Idee eine kompakte Pumpe zu entwickeln, kam die Firma auf Anfrage eines Kunden aus der Schweiz. Dort hatte sich beim Transport von Umfüllpumpen mit dem Hubschrauber ein Platzproblem ergeben: Das Antriebsaggregat der Pumpe nahm zu viel Platz weg.

Gelber Komfort von SIOEN

Ein Blickfänger am Stand des belgischen Textilausstatters SIOEN war eine schwedische Feuerwehruniform, die nach schwedischer Vorschrift einen Selbstretter in die Hose integriert hat. Obwohl sie die Leistungsanforderungen nach EN 469 erfüllt, ist sie in Deutschland bisher nicht zertifiziert. Gleich daneben reihte sich eine gelb-schwarze Uniformjacke einer französischen Feuerwehr, deren Signalwirkung nicht zu übersehen war. SIOEN wirbt damit jeden Anzug individuell anzupassen. So wurde der Anzug aufgrund der heißen Mittelmeertemperaturen für die französische Feuerwehr leichter konstruiert. Insgesamt zeigt ein Blick – auch hinüber zu anderen Herstellern -, dass sich die Farbe Gelb bei Feuerwehruniformen durchzusetzen beginnt. Anekdote am Rande: Während des Presse-Rundgangs betrachtete Innenminister Rech ein quitschgelbes Einsatz-T-Shirt und war erstaunt darüber, welche Farben es bei der Feuerwehr gebe, woraufhin Frank Köndler meinte, er sehe sowas gelbes zum ersten Mal.

Internationale PSA am Stand von Sioen

Internationale PSA am Stand von Sioen

SIOEN ist auf dem deutschen Feuerwehrmarkt noch nicht so lange und im restlichen Europa erst seit sieben Jahren aktiv. Bisher lag der Schwerpunkt der Belgier auf Wetterschutzkleidung. Eine Erfahrung haben die Vertriebsmitarbeiter aber schon jetzt gemacht: „Deutschland ist im Feuerwehrbereich betonmässig verhärtet.“

Im Rauch sehen

„Im Rauch sehen“ war eine Forderung nach Innvoation von Frank Knödler an die Industrie. Mit den Wärembildkameras K1000 und SD250 des britischen Herstellers ISG Thermal Systems sind die Hersteller auf dem Weg dorthin. Der Clou der Kamera liegt in der Darstellung: Grundsätzlich erfolgt die Wiedergabe in Grautönen, erst ab einer Temperatur von 80 Grad Celsius beginnt die Anzeige Rottöne zu zeigen – auch wenn diese außerhalb des Fokus der Kamera liegen. Durch den so genannten 1000-Grad-Modus ist gewährleistet, dass diese und höhere Temperaturen immer noch angezeigt werden – andere Wärmebildkameras färben das Bild ab 1000 Gard weiß. Die Ein-Knopf-Bedienung gewährleistet eine einfach Handhabung im Einsatz. Ein optionaler zweiter Knopf dient u.a. für Telemetrie-Zwecke oder der Bildspeicherung. Die Modelle K1000 und SD250 unterscheiden sich lediglich in der Bildauflösung, die bei ersterer 320×240 und bei letzterer 160×120 Pixel erreicht. Der NiMh-Akku lässt eine Einsatzzeit von fünf Stunden zu. Vertrieben wird das Gerät von Curus Safety.

Einfaches Einbindesystem für Feuerwehrschläuche

Massong bietet mit INNOTRADE ein einfaches und sicheres Einbinde- und Kupplungssystemsystem an. Das Einbindesystem ersetzt den klassischen Drahteinband des Schlauches am Übergang zur Kupplung und vereinfacht zudem das bisher umständliche Einbinden der Schläuche. Zum Einbinden wird das Knackenteil in die Einpressmaschine gekuppelt, der Schlauchstutzen fixiert und durch Drehbewegung Knackenteil von Stutzen und Hauptring getrennt. Nach Herstellerangaben soll der Vorgang auch für ungeübte in dreißig Sekunden abgeschlossen sein. Außerdem sei dafür nur minimaler Kraftaufwand nötigt, sodass die Arbeit in der Schlauchwerkstatt effizienter wird. Außerdem garantiert das System eine gleichbleibende Qualität beim Einbinden der Schläuche. Die so erreichte konische Form des Kupplungsstückes verhindert das sich der Schlauch an Kanten verhakt. Damit wird der Verschleiß, aber auch die Unfallgefahr reduziert.

Innotrade

Ergänzt wird das Einbindesystem durch die INNOTRADE-TWIST Schlauch- und Gerätekupplung. Ein Kugellager macht den Stutzen drehbar und verhindert ein Aufdrehen der Kupplung selbst bei stark verdrillten Schläuchen. Selbst beim Verlegen muss nicht mehr auf verdrillte Schläuche geachtet werden, da sich diese unter Druck selbst „ent-drillen“. Das Unfallrisiko wird so gesenkt. Das System ist sowohl für Schlauch- und Gerätekupplungen lieferbar, und lässt sich an herkömmlichen Klemmsystemen nachrüsten.

Innotrade - innovatives Schlauchkupplungs- und Einbindesystem

Innotrade - innovatives Schlauchkupplungs- und Einbindesystem

Wo ist die Wahrheit? Hanrath und Haix

Auch der Hersteller von Feuerwehrsicherheitsstiefeln Hanrath war mit einem Stand auf der FLORIAN vertreten. Der Versuch mit dem Leiter des Marketings, Herrn Fischer, eine sachliche Diskussion über die von Hanrath erhobenen Vorwürfe zu führen, schlug fehlt, da der Mitarbeiter nicht auf Fragen einging, sondern die auch in Pressemitteilungen vertretenen Darstellungen gebetsmühlenartig wiederholte: HAIX sei der Täter und Hanrath das Opfer. Auf die Frage, wenn Hanrath sich im Recht fühle, weshalb dann ein derart aggressiver Ton in der öffentlichen Kommunikation verwendet wird, entgegnete Herr Fischer, dass man keine andere Möglichkeit mehr habe, sich Recht zu verschaffen bzw. auf die Situation der Firma aufmerksam zu machen. Dabei wurde auch erneut der Korruptionsvorwurf wahllos geäußert und der deutschen Justiz zu langsames Arbeiten unterstellt. Wer letztendlich im Recht ist, wer Opfer und wer Täter ist, scheint momentan nicht klärbar. Es bleibt deshalb abzuwarten wie es in dieser Causa weitergeht.

Neben diesem Artikel soll es noch vier weitere Berichte von der FLORIAN geben, die sich mit dem neuen Notfall-KTW des Zivilschutzes, den Aufgaben und der Aufstellung des THW, der Blaulichtfahrten-Simulation und der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Schweiz auseinandersetzen werden.

Kommentare

6 Kommentare zu “„Es stehen nicht die Feuerwehrfahrzeuge im Vordergrund“” (davon )

  1. Cimolino am 21. September 2008 09:59

    Hallo,

    merci für den Bericht.
    Weiß jemand, was der neue KatS-KTW wiegt (wiegen darf)?

    Außerdem: Nach Auffassung der EXAM wird es sich bei den am PA befestigten System sicherlich um extra mit jedem PA zu prüfenden System handeln. Interessant wäre hier, wie andere Prüfstellen in Europa das so sehen…

    Grüße
    UC

  2. Thor Konnat am 21. September 2008 12:54

    Hallo,
    der KTW liegt bei 28XX kg.
    Gruß!

  3. PeterL am 21. September 2008 13:29

    Leider falsch, der neue Bund KTW liegt, laut BBK auf der RettMobile, bei 3,8t, also nix für leute mit FS-klasse B…

  4. Irakli West am 21. September 2008 15:29

    Videomässig kann ich ein Interview mit dem BBK zum KTW ankündigen, sowie Vorstellung Fahrzeuge und Geräte THW (GKW neu, Börner-Pumpe sowie FüKW) und Eindrücke von der Fahrsimulation, von der ich sehr viel halte. Die Videos erscheinen dann gleichzeitig mit Stefan’s Artikeln.

  5. Cimolino am 21. September 2008 16:06

    Hallo,

    hätte mich auch schwer gewundert, wenn das Fahrzeug mit der geschilderten Beladung bzw. den Möglichkeiten unter 3,5 t geblieben wäre.

    Jetzt bin ich mal gespannt, wie die HiOrgs darauf reagieren…

  6. Irakli West am 22. September 2008 10:51

    Genauer: 3.880kg. Ich habe hier einen Screengrab vom Videomaterial mit den wichtigsten Daten. Es lebe HDV :)

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