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Lauterecken (Landkreis Kusel / RLP) (hl). Einem Paketzusteller wurde schlecht, nachdem er am vergangenen Mittwoch mit einem Gefahrgut in Kontakt gekommen war. Der Stoff namens Methylbenzoat war im Laderaum seines Wagens ausgedampft, nachdem Glasampullen in einem Paket zerbrochen waren.

Während der Behandlung informierte der Rettungsdienst die Leitstelle, die anschließend Feuerwehr und Gefahrstoffzug alarmierte. Ein Angriffstrupp der Feuerwehr fand die zerbrochenen Glasampullen. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern wurde das Paket mit Inhalt in ein Überfass verpackt und verschlossen.

Der angeschlagene Fahrer konnte den Einsatzkräften keine Auskünfte mehr zu dem Gefahrstoff geben. Er wurde zusammen mit den Ladepapieren ins Krankenhaus gebracht. Daher mussten die Einsatzkräfte Informationen zu dem Stoff einholen. Von dem Stoff ging keine Gefahr mehr aus. Zum Schluss wurden noch Messungen unter Atemschutz im Laderaum durchgeführt. Diese verliefen negativ.

Die Feuerwehr Lauterecken und der Rettungsdienst hatten eine sehr kurze Anfahrt. Der Paketzusteller fuhr zur Rettungswache, nachdem er mit dem Gefahrstoff in Kontakt gekommen geworden war und ihm übel wurde. Im gleichen Gebäude ist auch die Feuerwehr untergebracht.

Quelle: Einsatzbericht FF Glan-Münchweiler
Informationen zu Methylbenzoat (Wikipedia)
Karte

Kommentare

Ein Kommentar bisher zu “Gefahrstoff dampft aus, Paketzusteller verletzt” (davon )

  1. McPharmer am 27. September 2008 22:58

    Ohne schadenfroh zu sein, aber so wie die Jungs von den Paketdiensten fahren und Ladungssicherung betreiben ist das Ergebnis kein Wunder.

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