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Aarbergen (HE), (jou). Was ist der große Unterschied zwischen der etwas über 6.200 Einwohner zählenden Gemeinde Aarbergen im hessischen Rheingau-Taunus-Kreis und der nepalesischen Hauptstadt mit etwa 1.000.000 Einwohnern Kathmandu?

Wenn man dem Aarberger SPD-Sprecher Dieter Kirschhoch trauen darf, dann hat Aarbergen mehr Feuerwehrfahrzeuge als Nepals Hauptstadt. Daher solle man auch seiner Ansicht nach, überzogenen Wünschen von Seiten der Feuerwehr nicht folgen.

Aber lest selbst: Wiesbadener Tagblatt

Infos über Nepals Feuewehren

Kommentare

10 Kommentare zu “Aarbergen vs. Kathmandu” (davon )

  1. ffsto1 am 16. Oktober 2008 16:38

    Obwohl ich auch schonmal 4Wochen in einer Stadt mit >50000 Einwohner in Ostafrika war kann ich Herrn Kirschhoch nicht ganz verstehen.
    Aber ich hätte einen Vorschlag für Ihn:
    Feuerwehr privatisieren und wer halt hilfe möchte/braucht muss halt ein ABO abschließen :-0
    Sozusagen pay-per-rescue.

  2. Christian Lewalter am 16. Oktober 2008 21:06

    Vielleicht hat ja die „Japan firefighters association“ Mitleid mit Aarbergen und spendet ebenfalls ein Feuerwehrfahrzeug: http://www.fan.org.np/disaster2.html

    Der soll sich mal die nepalesische Statistik der Toten und Verletzten ansehen und sich fragen, ob er das auch in Aarbergen möchte.

    Mir fehlen mal wieder die Worte, Herr Politiker. Allein auf so einen Vergleich zu kommen… Soll er sich mal eine 6.200 Einwohner Stadt in einem vergleichbaren Land anschauen….

    Christian

  3. diggler am 16. Oktober 2008 21:10

    Der gute Herr sollte sich dann vielleicht mal die Hilfsfristen anschauen, oder die Ausbildung, oder die Qualitaet (Sicherheit) der Fahrzeuge oder, oder, oder. Schon toll mit was fuer Vergleichen die ‚werten Politiker kommen.
    Interessantes dazu fand ich hier.

  4. Cimolino am 16. Oktober 2008 21:19

    Hallo,

    ich kenn den Plan nicht, aber sollten das wirklich 14 – 15 Fahrzeuge für 6500 Einwohner sein, dann kann man durchaus als Politiker ein paar Fragen stellen.
    Immerhin wird offensichtlich aktiv an der Zusammenlegung von Standorten gearbeitet.
    Was glaubt Ihr eigentlich wie lange „Feuerwehrs“ so weitermachen kann, wie in den 1980er/90er Jahren?

    Wie siehts da eigentlich mit der Nachbarschaft mit Feuerwehr aus?
    Besondere Risiken?
    Tagesalarmsicherheit?
    Was macht man eigentlich bisher ohne DLK? – Kann ja sein, dass die erforderlich ist, aber wer hat da bisher geschlafen – und wieso wurde überhaupt so gebaut, dass man diese bräuchte?

    Usw.

  5. ffsto1 am 17. Oktober 2008 00:20

    Ich hab versucht zu schauen was für 14-15 Fahrzeuge das denn überhaupt sind.
    Mal abgesehen davon ob DLK oder nicht, es sind insgesamt 6 Ortsteile und somit käme ich schonmal auf 12 Autos, sprich was zum Löschen (LF, TSF-W, usw.) und MTW.
    Ich hab nur einen „guten“ Link (http://www.ff-michelbach.de/extra.php?cbnameid=fahrzeuge) vom größten Ortsteil gefunden und dort steht ein LF16 mit MTW, das TLF würde ich mal unter ferner liefen laufen lassen ist ja schon 33 Jahre alt ;-)

    Was mich nur aufregt ist der Vergleich, wie schon geschrieben war ich in Ostafrika und zwar ohne Y-Reisen. in diesem netten Städtchen Arba Minch (wer das Land dazu errät bekommt einen Länderpunkt :-0)gab es außer der Flughafen FW keine andere.
    Braucht es auch nicht denn es gibt auch nicht soviel zu retten wie bei uns.

  6. Philipp am 17. Oktober 2008 00:23

    Um nochmal auf den letzten Absatz von Cimolino zu sprechen kommen: Hier beißt sich der Hund halt in den Schwanz, ohne DLK kann ich einige Gebäudeklassen nicht zulassen, lasse ich sie doch zu, dann brauche ich eine DLK.

    Kann ja auch für die Stadt von Vorteil sein, dass sie das jeweilige genehmigt.

  7. hannibal am 17. Oktober 2008 03:03

    Eben dann kann nämlich bei einer Industrieansiedlung Feuerwehrwehrs durchaus auch als Standortfaktor dienen.

  8. Christian Lewalter am 17. Oktober 2008 07:04

    @UC Sinnvolles Hinterfragen einer Feuerwehrstruktur lass ich mir gerne gefallen, wenn ich 2 vergleichbare Gemeinden gegenüberstelle. Die Kathmandu-Geschichte ist einfach zu weit hergeholt – das ärgert mich

  9. Hans Beyer am 17. Oktober 2008 09:05

    Ok – lasst diesen Vergleich mal als überzogen dastehen.
    Dann sind 15 Fahrzeuge für eine „Stadt“ mit 6500 Einwohnern trotzdem zuviel: Man überlege sich doch nur, dass nach dem (bayer.) Feuerwehrgesetz, jedes Fahrzeug mind. dreifach besetzt werden muß in der Theorie und vergleiche diese Anzahl von Einsatzkräften mit den aktiven Mitgliederzahlen.
    Klar sind ein MZF und ein TSF nicht zuviel für eine Ortsteilwehr, aber steigert es denn den Einsatzwert, wenn man das ganze 3-fach vorhält?

    Ich kenne die Situation dort nicht – doch diese Diskussion muss man ja nicht auf diesen Ort konzentrieren – ähnliche gibt’s ja fast überall.

  10. Aarbergen (und Kathmandu) - 2. Teil : FWnetz - Feuerwehr im Netz am 1. November 2008 13:40

    […] Aarbegren (HE), (jou). Die Feuerwehr im hessischen Aarbergen ist nicht erfreut über Äußerungen, die in der jüngsten Gemeindevertretersitzung zum Thema Investitionsplanung und Feuerwehr und Drehleiter gefallen sind (FWnetz berichtete bereits). […]

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