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(iw) Vorschlag: Defis mit einer Aufnahme von Bee Gees‘ „Stayin‘ Alive“ versehen, und das Lied bei einer Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) abspielen. Abwegig? OK, die Musik wäre zur Situation höchst unpassend, aber mit 103bpm kommt das Stück sehr nahe an die empfohlene „Schlagrate“ von 100 Kompressionen pro Minute, so bei AP nachzulesen.

Übrigens sind 100, also 3 Kompressionen alle 2 Sekunden, wesentlich mehr als die meisten Menschen für richtig erachten.

Der Rhythums hat sich seit meinem Erste-Hilfe-Kurs übrigens geschätzte 2-3 Mal geändert und steht derzeit bei 30:2. Ich hatte scherzhaft auf zu null (keine Beatmung) getippt, und von ärztlicher Seite gehört, dies sei gar nicht so abwegig. Letzten Satz bitte ganz schnell wieder vergessen.

[Kottke]

Kommentare

9 Kommentare zu “„Stayin‘ Alive“: HLW” (davon )

  1. Jens Fischer am 17. Oktober 2008 18:10

    Wieso vergessen?
    Von meinem Stabsarzt beim Bund (noch recht jung der Mensch) kam auch, dass die „Topless-Methode“ a) besser als nichts sei und b) eben für den Blutfluss besser wäre als zu viele Pausen mit im Verhältnis zu wenigen Kompressionen und das immer ein gewisser Gasausdtausch stattfinden würde.

  2. Magnus Hammerl am 17. Oktober 2008 18:19

    Naja, mir wurde mal von einem EH-Ausbilder „Highway to Hell“ von AC/DC als ideale Tempomusik empfohlen… besonders „patientenorientiert“ ist es allerdings nicht, wenn man das laut mitsingt ;-)

    EDIT: Gerade noch mal im Netz geforscht: Der o.g. Song ist mit 120 bpm etwas zu schnell!

  3. Philipp am 17. Oktober 2008 18:35

    Es stimmt schon, besser nur drücken als nichts machen. Und die AHA propagiert dies ja mWn auch.

    30:2 ist aber auch für den RD entspannter, bzw. nach unserem MegaCode angenehm umzusetzen.

  4. diggler am 17. Oktober 2008 18:39

    Die selbe Studie sagte auch, dass „Another one Bites the Dust“ von Queen auch gut funktionierte, aber ist dann wohl doch als ein wenig zu sarkastisch angesehen worden um im HLW Kurs gelehrt zu werden *LOL*

  5. hannibal am 17. Oktober 2008 19:07

    Es wird doch heute in der Laienreanimatoion gelehrt das bei Ekel garnicht beatmet wird. Der O² würde noch ausreichen der im Körper ist.

    Ich würde „Muss i denn zum Städle hinaus“ oder „Knocking on Heavens Door“ wählen.

    Passt zwar vom Ryhtmus nicht die Bohne aber die Angehörigen sollen auch einen richtigen Grund zu Beschwerde haben :-)

  6. Holzbein am 17. Oktober 2008 23:18

    Uns wurde auch beigebracht,  dass aus diversen gründen auf Beartmung verzichtet werden könne.
    Durch die Herzmassage findet auch ein Luftaustausch statt, welcher ausreichen soll.
    Es sei schlechter, wenn man die massage stopt um zu beatmen (sollte man alleine sein).

  7. Oliver N. am 19. Oktober 2008 10:55

    Zum Thema Hands-only verweise ich mal auf unseren Artikel http://www.medual.de/news/89/

    Die „neuen“ Erkenntnisse die die AHA dazu veranlasst haben, stehen im Vergleich zu den 2000 Empfehlungen (in diesen war noch 15:2) nicht zu den 2005 Empfehlungen (30:2). Die hinzu gezogenen Studien zeigen, dass kein signifikanter Vorteil zwischen Herzdruckmassage und Beatmung im Verhältnis 15:2 (2000 Empfehlung) oder nur Herzdruckmassage besteht. Ein Vergleich der Studien mit den aktuellen Empfehlungen (30:2) steht noch aus.

    Die nächste Konsens wird für 2010 erwartet.

  8. Der Lars am 19. Oktober 2008 18:29

    Die Meldung kam heute auch in den SWR3 Nachrichten.

  9. Maximilian am 20. Oktober 2008 14:02

    Falls es jemanden mal interessiert was in der Forschung der AEDs so passiert, kann mal schauen was mein Mathe Professor unter Biomathematics so veröffentlicht hat.

    http://www2.staff.fh-vorarlberg.ac.at/~ku/karl/preprints.html

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