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Berlin (hl) Der Bundesfeuerwehrarzt des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) Prof. Dr. Peter Sefrin empfiehlt den Feuerwehreinsatzkräften die freiwillge Grippeschutzimpfung. „Bei Ausbruch einer Grippe ist mit einer Übertragung von Mensch zu Mensch zu rechnen, so dass häufig mit dem Ausfall einer größeren Anzahl von Menschen zu rechnen ist. Bei der Grippeepidemie kommt es zu circa 1,6 Millionen arbeitsunfähigen Erkrankten. Dies kann die Einsatzfähigkeit von Feuerwehren begrenzen. Eine Impfung ist damit nicht nur ein sinnvoller Schutz für den Einzelnen, sondern kann auch den Schutz der Bevölkerung bei Gefahrenlagen unterstützen“, erklärt Sefrin.

Unverträglichkeiten sind gering und können beim Hausarzt erfragt werden. Die Schutznotwendigkeit ist nicht nur beschränkt auf alte und wenig resistente oder Personen mit Vorerkrankungen, sondern bezieht sich auch auf gesundes und widerstandsfähiges Personal der Feuerwehren. Feuerwehrangehörige gehören zudem aufgrund ihrer Tätigkeit zu den Personen mit erhöhter Gefährdung.

Eine durchgemachte Grippe zum Beispiel im vergangenen Jahr bietet ebenso wie eine vorherige Impfung keinen Schutz vor einer neuerlichen Infektion, da sich die Virentypen ständig ändern. Der Impfstoff kann selbst keine Grippe hervorrufen und schützt nicht vor einfachen Erkältungskrankheiten.

Quelle: Pressemitteilung DFV

Kommentare

5 Kommentare zu “Bundesfeuerwehrarzt empfiehlt Grippeschutzimpfung” (davon )

  1. Irakli West am 29. Oktober 2008 18:06

    Wenn ichs nicht besser wüsste würde ich „zu spät“ sagen. Querbeetige Ausfallquote in meinem Umfeld derzeit bei geschätzten 20% :-/

  2. McPharmer am 29. Oktober 2008 18:29

    Zu spät ist es wohl erst im Januar.
    Hier mal ein interessanter Link zu diesem Thema:

    http://influenza.rki.de/

    und hier mal auf die animierte Kartendarstellung klicken.

    Es sei darauf hingewiesen, daß die Grippeimpfung nicht gegen die „Vogelgrippe“ immunisiert, also bei Einsätzen mit entsprechendem Gefahrenpotential entsprechende PSA.

    Gruß, Helge

  3. Magnus Hammerl am 29. Oktober 2008 18:36

    1. Ich würde auch sagen, dass die Empfehlung ein Tick zu spät kommt

    2. Von der Existenz eines „Bundesfeuerwehrarztes“ wusste ich bis dato auch nicht, man lernt nie aus…

  4. darthvader am 30. Oktober 2008 00:03

    Schön und gut wer zahlt das? Wenn nun alle (zumindest auf dem Papier existierende) 1 Mio. Feuerwehrleute sich impfen lassen wollen?

    @Irakli: hast Du evtl. „grippaler Infekt“ mit „Influenza“ verwechselt? Bei ersterem stimme ich Dir bei 20% durchaus zu.

  5. McPharmer am 30. Oktober 2008 06:55

    @darthvader
    Zahlen tut das deine jeweilige Ortskrankenkasse, als für alle Kameraden die jeweiligen AOK´en. Du mußt nur die 10,-€ beim Arzt abdrücken, soweit ich weiß. Da es sich aber um eine empfohlene Impfung der StIko handelt bekommt du sie bezahlt. Ausser man ist Privatversichert (z.B hauptberufliche Kameraden), dann mußt du die Impfung erstmal selbst zahlen (~28,-€).
    Also ruhig mal diesen „Service“ in Anspruch nehmen.

    Helge

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