Team | AGB | Impressum | Datenschutzbestimmungen | Kontakt | Bilder | Facebook | Twitter | Werben im FWnetz

(cl). Die Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule Rheinland-Pfalz (Link) geht neue Wege, um dem Problem der Freistellung von Lehrgangsteilnehmern durch den Arbeitgeber entgegen zu wirken. Im Moment läuft zum ersten Mal als Testlehrgang der eGruppenführer-Lehrgang (pdf).
Die Ausbildung zum Gruppenführer dauert in diesem Lehrgang statt 2 Wochen 9 Wochen, wobei aber nur 5 Arbeitstage an der Feuerwehrschule verbracht werden müssen. (einmal 2 Tage, einmal 3 Tage).

Als Lehrgangsvoraussetzung wird u.a. ein „hohes Maß an Lerndisziplin“ gefordert.

Meiner Meinung nach ist die Idee sehr gut. Als Zielpersonen sehe ich nicht nur Kameraden, die vom Arbeitgeber nicht 2 Wochen am Stück freigestellt werden wollen/können, sondern auch Selbstständige (z.B. Handwerker), die ihren Betrieb nicht für 2 Wochen schließen können.

Gibt es an anderen Landesfeuerwehrschulen ähnliche Ansätze?

Kommentare

11 Kommentare zu “eGruppenführer” (davon )

  1. ffsto1 am 4. November 2008 12:31

    Hört sich interessant an ich befürchte aber das hier das „Hofballett“ zu kurz kommt.
    Ich für meinen Teil habe zumindest aus dem Praxisteil mehr gelernt als bei der Theorie.
    Wenn ich mich noch recht erinnere waren wir von den 10 Tagen an 8 Tagen (ich glaub 5 waren nur halbtags) unterwegs und haben abwechselnd als Gruppe Scheineinsätze abgearbeitet.

    Am Rande:
    Was ich wohl nicht mehr vergessen werde, ich als GF, Gefahrgutunfall, UN-Nummer bekannt also an Leitstelle (Ausbilder) durchgegeben wegen Eigenschaften und Gefahren. Spass des Ausbilders: er gibt mir die Eigenschaften einer völlig anderen Nummer zurück, natürlich viel Gefährlicher :-) Ich natürlich gleich Nachgefordert: weiter LZ, GW-G usw.
    Moral von der Geschicht glaub nicht alles was von Deiner Leitstelle kommt :-)

  2. JohnnyKnoxville am 4. November 2008 13:09

    In Bayern dauert der GF Lhg. auch ohne „e“ nur 5 Tage.

  3. GFzbV am 4. November 2008 15:29

    Es gibt in Niedersachsen einen eLearning Ansatz der aber weit unter einem Gruppenführer angesiedelt ist. Unter http://www.lfs-elearning.niedersachsen.de/ kann man allerleih Grundlagen auch Online „lernen“ oder besser wieder in Erinnerung rufen.

    Grundsätzlich würde ich mir wünschen, dass solche Kurse für die Fortbildung angeboten würden. Nach dem GF Lehrgang kommt da ja nicht mehr ganz viel was einem aktuelle Einsatztaktiken beibringt. Man muss selber am Ball bleiben, dass kann da sicher der eine gut, der andere aber weniger. Letzterem sollte man es dann so einfach wie möglich machen.

  4. Eric Eifler am 4. November 2008 15:29

    Hallo!
    Bei uns im Saarland ist der Gruppenführerlehrgang in zwei Teile gesplittet, die jeweils eine Woche dauern. Der zweite Teil kann also auch weiter weg vom ersten Teil liegen.

  5. LarsR am 4. November 2008 19:55

    Wie realisiert man in Bayern bei einem fünftägigem Lehrgang denn die 70 Unterrichtsstunden nach FwDV 2?
    Oder werden bayerische Gruppenführer nicht nach dieser ausgebildet?

  6. Stefan Hauf am 4. November 2008 23:17

    Die Themen aus der FWDV 2 werden behandelt. Aber 70 Stunden sind es in Bayern definitiv nicht.
    Meiner ist schon eine Weile her, ich schätze so 50 Stunden waren es schon.

  7. Sven am 5. November 2008 00:45

    In Hessen habe ich von eLearing Ansaetzen noch nichts gehoert :-( allerdings waere das auch eine Idee auch als Ergaenzung zum neuen Angebot der Lehrgaenge mit Kinderbetreuung.

  8. Michael Linkenbach am 5. November 2008 16:22

    Der erste eGruppenführer-Lehrgang ist schon im letzten Jahr gelaufen. Ein Kamerad meiner Wehr war eines der „Versuchskaninchen“. Sein Fazit war recht positiv, es fehltem ihm aber wohl die Vergleichsmöglichkeiten.

  9. Florian Körblein am 7. November 2008 07:51

    Ich frage mich auch warum wir in Bayern der Meinung sind das der Lehrgang nur 1 Woche dauern muss. Ehrlich gesagt habe ich damals in dieser Woche kaum etwas neues gelernt. Auch war die feuerwehrtechnische „Vorbildung“ die die einzelnen Teilnehmer mitgebracht haben sehr unterschiedlich.
    Erst der Aufbau-Lehrgang, war m.E. was sinnvolles.
    Aber Schluss mit OT:
    Nein, ich wüsste nichts von derartigen Ansätzen an einer der bay. Feuerwehrschulen.

  10. Julian R. am 7. November 2008 11:10

    Ich habe kürzlich auf Kreisebene an einem Truppführerlehrgang teilgenommen, welcher stark verkürzt und hauptsächlich aus Praxisübungen bestanden hat. Alle Teilnehmer bekamen im Vorraus die Lehrgangsunterlagen zur theoretischen Vorbereitung zugesandt. War der erste Lehrgang dieser Art, die Resonanz war überwiegend positiv.
    Ich denke langfristig wird der Feuerwehr nichts anderes übrig bleiben als in diese Richtung zu gehen. Die Zeit die FA (SB) in Lehrgänge investieren können und auch wollen, wird immer weniger. Von daher finde ich den Ansatz, die Theorieausbildung flexibler zu gestalten (egal ob Bereitstellung von Büchern etc. oder e-Learning) sehr vernünftig. Die eingentliche Lehrgangszeit kann dann für eine intensive praktische Ausbildung genutzt werden.

  11. JohnnyKnoxville am 7. November 2008 14:01

    Infos zum GF Lhg in Bayern. http://www.sfsg.de/lehrgaenge.php?id=0

Bottom