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(lab) Mayen/RLP Das Amtsgericht Mayen hat heute in einem Prozess um die Kündigung eines Rettungsassistenten gegen die Rhein Mosel Eifel Rettungsdienst GmbH entschieden, teilte der Rechtsanwalt des Klägers, Michael Heuchmer, heute mit.

Die Beklagte hatte den sehr erfahrenen Rettungsassistenten entlassen, da dieser ohne Notarzt Medikamente verabreichte. Nach Auffassung der Beklagten hätte der Kläger auf den Notarzt warten müssen, da in den munierten Fällen die zur Kündigung führten, keine akute Lebensgefahr bestand.

Dieser Auffassung folgte das Gericht nicht und gab der Klage auf Wiedereinstellung statt. Gleichzeitig wurde hiermit ein Präzedensfall geschaffen, da die Notkompetenz durch die Richter sogar noch weiter ausgedehnt wurde. Damit steht die Linderung von Schmerzen und Leiden über dem Anspruch der Ärzte ausschließlich Medikamente verabreichen zu dürfen.

Kommentare

2 Kommentare zu “DRK muss RA wieder einstellen” (davon )

  1. Chris am 7. November 2008 19:47

    Hallo,

    ist bekannt auf welcher Rettungswache dieser Kollege gearbeitet hat?

    Gruss
    Chris

  2. Der Lars am 7. November 2008 20:14

    Die Pressestellen des AG Mayen und des DRK und auch die Pressestelle der Verdi Landesgruppe in Koblenz haben bisher keine weiteren Auskünfte gegeben.

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