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(iw) Kurzer Hinweis auf ein sicherlich interessantes und sehr nützliches Buch, geht es doch auf die „Menschliche“ Seite des Feuerwehralltags ein – insbesondere der Umgang und die Verarbeitung von menschlichen Tragödien. Surft doch mal bei Brandzeichen und Eisberge vorbei.

Das Führerhaus ist ein Trümmerfeld, dem Fahrer, einem jungen Mann, kann kein Notarzt mehr helfen. Die Feuerwehrleute gehen zur Routine über, sichern, was noch zu sichern ist. Einer findet den abgeliebten Teddy, um dessen Hals ein winziger Zettel gebunden ist. Kinderschrift, „komm‘ gut heim.“ Worte, die dem Mann in Uniform die kalte Hand ums Herz legen. Hilflosigkeit, posttraumatische Belastungsstörung formulieren die Experten. „Sein Selbstbild war derartig zerstört, dass er dringend jemanden brauchte, der ihm zuhört“, beschreibt Günter Nuth. Der 55-Jährige, seit 30 Jahren bei der Berufsfeuerwehr und inzwischen Brandamtmann, hörte ihm zu.

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