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(iw) Das bayerische LKA ist dieser Meldung bei Golem im Stande, durch eine eigens entwickelte Technologie, genannt FIS-Bayern, Handys auch auf dem platten Land sehr genau zu orten. Keine Ahnung, ob das zu ihren Kernaufgaben gehört (vermutlich ja um kriminelle zu orten, auch wenn das hier verneint wird), aber davon könnte JEDE, aber auch jede Leitstelle profitieren, beispielsweise um Unfallopfer zu orten.

Ich hoffe, diese Technologie wird den Leitstellen – ob integriert oder nicht :) – baldmöglichst zur Verfügung gestellt.

Kommentare

2 Kommentare zu “Techwatch: Handyortung” (davon )

  1. @fwnetz am 2. Dezember 2008 09:39

    Handyortung in Bayern http://tinyurl.com/6ga39r

  2. Stephan78 am 3. Dezember 2008 11:43

    Es wäre lobenswert gewesen, die verwendete Technik zu nennen. Mit einer „Vermessung“ der Funkzelle allein, wie sie in dem Artikel genannt wird, sind Funkzellen im ländlichen Raum immer noch genau so groß wie vorher, also mehrere Kilometer, und man wird keine nennenswert bessere Standortbestimmung bekommen, Die einzige mir bekannte Möglichkeit dazu ist „Enhanced Observed Time Difference (E-OTD), also eine Peilung mit Hilfe der Signallauzeiten zu mindestens zwei Basisstationen. Das geht aber auch nur wenn vom Standort des zu Suchenden mindestens zwei Stationen erreichbar sind.

    Im übrigen finde ich die Begründung fadenscheinig und obendrein scheinheilig. Wie viele „Flugzeugabstürze“ gibt es in Bayern? Wie wichtig ist der Polizei von allen ihren Aufgaben ausgerechnet die „Suche nach vermissten Bergsteigern“? Offensichtlich rechnet man damit, den Einsatz des Systems zeitnah auch für kriminalistische Aufgaben erlaubt zu bekommen, sonst hätte man kaum investiert. Das nicht offen auszusprechen, ist mal wieder ein Beispiel für die typische Salamitaktik bei der Einführung dieser Dinge. Dann darf man sich auch nicht wundern, wenn sich die Bevölkerung nicht ehrlich aufgeklärt fühlt.

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