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(cl) Wir planen bei unserer Wehr ein Konzept zur Ausrüstung der Atemschutzgeräteträger mit (Helm)lampen. Die ATS-Träger werden alle mit einer Halterung am Helm ausgerüstet,
die Lampen, 4 oder 6 Stück, kommen in eine Ladehalterung ins Fahrzeug und werden bei Bedarf angeklipst. Die Sache wird vom Förderverein finanziert.

Was haltet Ihr von diesem Konzept?
Welche Art Lampen könnte man nehmen? Knickkopf als Alternative zur Helmlampe? (Vorteil: Keine Halterungen)

Bin gespannt.

Kommentare

9 Kommentare zu “Konzept Helmlampen” (davon )

  1. saiki am 4. Dezember 2008 00:49

    Konzept nicht schlecht, aber wenn ihr sparen wollt, kauft lieber batterien und spart die ladeerhaltung :)

    knickkopf hat den nachteil, dass die meistens an der brust sind und kaum nutzen haben. am helm kommt dem sichtbereich entgegen. ich würde euch zu LED raten. Sehr gutes licht, lange lebensdauer und wenig stromverbrauch.

  2. Philipp am 4. Dezember 2008 06:38

    Also ich hab eine UK4 am Helm. Bin mit der zufrieden.

  3. darthvader am 4. Dezember 2008 09:36

    Haben wir ähnlich. Die Lampen sind batteriebetrieben und in den AT-Holstern drin (neben Bankschlinge, Messer, Kreide, Keilen). Denkt daran, dass die Lampenhalterung beim CSA Einsatz vorher entfernt wird. Wir haben entsprechende Inbusschlüssel bei der CSA-Ausrüstung gelagert.

  4. -Tom- am 4. Dezember 2008 11:34

    Hi,

    ich würde Euch die UK4AA mit Akkus empfehlen. Wenn Ihr beim Großhändler Mignonakkus kauft lohnt sich das ganze. Dazu ein gescheites Ladegerät und mit anderen batteriebetriebenen Gertäten kann man Synergien erzeugen (nachhaltig sparen).
    Die Ladeerhaltung ist da m.E. um ein Vielfaches teurer als 100-200 für 1 Ladegerät und x Blister Akkus. Zudem kann man bei Winkerkellen & Co ebenfalls Akkus einsätzen. Für den Notfall einfach ein paar Packen Varta Ready&Go auf die Fahrzeuge. Das sind geladene Akkus die betriebsfertig sind.

    Wir haben damit gute Erfahrungen und nutzen das z.B. auch so für unsere TurboFlares.

    Gruß
    Tom

  5. Krischi83 am 4. Dezember 2008 11:42

    Hi, ich habe mich mit diesem Thema ausgiebig beschäftigt:

    1. Helmlampe oder Knickkopf: Eine Helmlampe leuchtet immer dort hin, wo man hinschaut. Das bekommt eine Knickkopflampe nicht hin. Daher würde ich eine Knickkopflampe nur zur Ergänzung nehmen!

    2. Helmlampe: Ich bin von den UK-Lampen überzeugt. Sind schön klein und machen gutes Licht

    3. UK-4AA oder UK 4AA E-LED Zoom: Beide Lampen sind EX-geschützt und machen gutes Licht. Der Lichtkegel der E-LED ist jedoch trotz der „Zoom-Funktion“ etwas weiter aufgefächert, was etwas mehr Blendwirkung in verqualmten Räumen zur Folge hat. Ich selber hab auch die E-LED Zoom am Helm und bin damit trotzdem sehr zufrieden. Batterie hält länger als bei Glühbirnen und das Licht ist im Freien auf jeden Fall heller und besser.

    4. Helmmontage: Das schlimmste an einer Helmlampe ist, dass sie den Helm auf der einen Seite herunter zieht. Dies kann durch eine gute Helmhalterung verhindert werden. Ich habe diese hier: http://www.novo-shop.de/images/images/71794%20Helmmontage.jpg
    Diese kann man auch um 180° nach unten gedreht tragen…also unter der Helmkante und sehr dicht am Kopf. Dadurch ist der Hebelarm des Lampengewichtes viel kleiner und der Helm sitzt dadurch gerade! Damit die Halterung nicht rutscht eine dünne Gummischicht (Elastomer!!! damit es nicht schmilzt) um die Helmkante legen.
    Alle anderen Helmhalterungen lassen den Helm sehr schief sitzten…

    5. Akku oder Batterien: Ich benutze gute Batterien. Die LED-Birnen sind auf 1.5V ausgelegt. Akkus (außer ganz wenige teure) haben aber nicht wie Batterien 1.5V sondern nur 1.2V daher fäng die LED sehr früh an zu flackern und ist schnell dunkel…Außerdem entladen sich Akkus mit der Zeit selber…Meine Batterien habe ich jetzt schon mehrere (über 6) Monate drin und die Lampe ist häufig in betrieb!

    Dies ist meier Meinung nach die beste Lösung und einige Kameraden haben es mir schon nachgemacht und sind damit ebenfalls zufrieden.

    Grüße

  6. MatthiasM am 4. Dezember 2008 13:12

    Hmm, ich spreche nicht als FA, der eventuell von Vorschriften oder Zulassungen (EX etc.) geknebelt ist, aber als hobbymäßiger Höhlenforscher, für den ein 110% zuverlässiges Licht 1000 m weit vom Tag entfernt mindestens genauso überlebensnotwendig ist, und als E-Techniker…

    Akkus oder Batterien, hmm.
    Eine LED-Lampe mit ordentlicher Technik sollte einen Schaltregler verwenden und funktioniert dann mit 1,2V-Akkus genauso gut wie mit 1,5V-Batterien (die unter Last übrigens auch auf 1,2V zusammenbrechen, also nahezu gleiche Bedingungen).

    Und Tom muß ich auch zustimmen, Kritschi etwas widersprechen.

    Feuerwehreinsatz vs. Höhlenforschung. In der Höhle kann ich eine leere Batterie/Akku problemlos wechseln. Im Innenangriff eher nicht. Der Sicherheit halber müßte ich nach jedem Einsatz Batterien wie Akkus gleichermaßen erneuern. (6 Monate die gleichen Batterien zu verwenden heißt, Du weißt nicht, wann Dir dann beim Innenangriff das Licht plötzlich ausgeht). 1x Satz Müll im Fall der Batterien und im Gegensatz dazu eben Akkus mit gutem Ladegerät nachladen.  Bei modernen NiMh-Akkus (Bauform AAA oder AA) gibt es kaum mehr Memory-Effekt und wenn man die dafür optimierten kauft, auch nahezu keine Selbstentladung mehr (bei mir bewährt: Sanyo eneloop) – Erhaltungsladung im Auto ist damit unnötig, und für den Notfall ein Satz geladener eneloop in Reserve im Auto, und gut. Meine Handschuhfach-Taschenlampe liegt teils 1/2 Jahr unbenutzt im Auto und die Akkus sind – nachgemessen – immer noch knackig voll.

    Es kommt immer drauf an, für welchen Zweck die Akkus optimiert sind. Gerade manche „hochkapazitiven“ (auch Markenakkus) haben zwar, frisch vom Ladegerät z.B. als AA 3 Ah, aber nach einer Woche ist die Hälfte weg. Die auf Ladungserhalt gezüchteten haben z.B. (eneloop AA) „nur“ ehrliche 2 Ah, aber nach 1/2 Jahr sind die noch zu 95% drin.

    mfG Matthias

  7. ffsto1 am 4. Dezember 2008 15:23

    @Matthias
    Ob die UK einen Schaltregler verwendet weiß ich leider auch nicht, aber ich hab da ein paar gründe die dagegen sprechen:
    1. Bei verwendung eines Schaltreglers würde der Strom durch die LED konstant bleiben und die LED würde relativ schnell aufhören zu leuchten.
    Ich hatte zumindest bei meiner UKLed immer den Eindruck das die helligkeit langsam abnimmt.
    2. Wenn wirklich ein Schaltregler drin ist warum werden dann 4 Batterien (bzw. 2 bewiesene) in Reihe benötigt?
    3. Es kommt natürlich auf die benutzte Elektronik drauf an aber ich sag mal ab 150°C ist relativ schnell schluss mit Licht aus dem Schaltregler da die Elektronik nicht mehr arbeitet, was nicht heißt das diese dann kaputt ist. Nach abkühlen leuchtets auch wieder. Damit wäre sie ja IA untauglich ;-)
    4. Ein Vorwiderstand ist viel billiger, LED Leuchten damit sind daran zu erkennen das das weiße Licht bläulich ist mit neuen Batterien. Beim letzten mal hatte ich zumindest den Eindruck auch bei der UKLed aber ich muss das bei nächsten Batteriewechsel mal genauer anschauen.

  8. MatthiasM am 4. Dezember 2008 15:52

    Naja. 4 Batterien in Reihe sagt nix. Höhere Batteriespannung als Flußspannung der LED ist Voraussetzung für Vorwiderstand oder Linearregler, für einen guten Wirkungsgrad nimmt man auch da gern einen Schaltregler, in dem Fall ein Abwärtswandler, wenn man aus einer Batterie weiße LEDs betreiben will, dann ein Aufwärtswandler.

    Temperatur: Bei „Durchheizen“ der ganzen Lampe auf nicht nur ganz kurzfristig 150° leidet die LED genauso wie die Elektronik. Mit den passenden Bauteilen ist die Elektronik nicht automatisch das schwächste Glied der Kette.

    Vowiderstand: Billig, ja, relativ unkaputtbar, das auch.  Aber Wirkungsgradkiller. Ein sanftes Abdimmen oder besser ein sichtbares Runterschalten gegen Ende der Batterie geht mit Schaltregler schöner.

    Schau mal unter http://www.scurion.ch, was in Sachen Kopflampe für Höhlenforscher machbar ist. In dieser Liga sollten meiner Meinung nach Kopf-/Helmlampen für Rettungsdienst etc. angesiedelt sein.

  9. GFzbV am 5. Dezember 2008 14:37

    Ich würde auch von Ladehalterungen abraten. Wir nutzen aktuell Standard-Batterien und hatten noch kein Problem. Die Batterien werden regelmässig überprüft bzw. getauscht.
    Je nach PA den ihr habt ist es teilweise möglich, die UK’s auch „am PA“ zu lagern. Etwa in Höhe der Schulter hat unsere Begurtung eine „Öse“ … dort passt die Lampe prima rein. Liegt nicht im Fahrzeug rum und kann nicht vergessen werden.

    Für den IA habe ich LED-Lampen noch nicht ausprobiert, wir haben die auf dem ELW. Dort finde ich das Licht – für die Schreibarbeiten auf dem Klemmbrett – eher unschön.

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