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(iw) Sie sind Fahrzeugführer des erst eintreffenden HLF an dieser Einsatzstelle. Gemeldet war „Unfall mit Stadtbus, Person eingeklemmt, Verletzte“. Auf der Anfahrt sehen Sie folgende Szene:

Was fällt an dem Bus besonders auf?

Wer sich damit ein wenig mehr beschäftigen möchte: Lagefeststellung?

Weitere aktuelle Informationen, sowie ein Hausbesuch in der Planübungsplatten-„Schatzkammer“ der Staatlichen Feuerwehrschule Geretsried gibt es hier.

Kommentare

25 Kommentare zu “Unfall mit Bus: Was fällt auf?” (davon )

  1. Eric Eifler am 3. Dezember 2008 21:49

    Erdgasantrieb?

  2. joergheck am 3. Dezember 2008 21:51

    Würde auch auf Erdgasantrieb tippen. Ansonsten sieht man von der Lage zu wenig. Irgendeinen Grund wird es ja haben, dass der Bus so schräg steht.

  3. Klopz am 3. Dezember 2008 21:57

    Das erhöhte Dach in der Mitte des Busses könnte als Tank dienen.
    Für z.B. Erdgas, Wasserstof, …

  4. Klopz am 3. Dezember 2008 21:59
  5. Max Martin am 3. Dezember 2008 22:16

    Hat jetzt nichts mit dem Bild im Post zu tun

    Bei diesem Fahrzeug hier handelte es sich ebenfalls um ein Erdgasfahrzeug. Wurde uns mitgeteilt nachdem es wieder auf den Rädern stand. War von außen absolut nicht zu erkennen. Da hat man durch das erhöhte Dach bei einem Bus doch wesentlich bessere Chancen.

  6. Llama am 3. Dezember 2008 22:28

    Das ist ja einmal eine tolle Idee!
    WIe wäre es, öfters solche Szenarien hier zu bringen über die man selbst grübeln sollte, natürlich mit verspoilerter Lösung.

    Spitze!!

  7. FireFighter2004 am 3. Dezember 2008 23:21

    Bei dem erhöhten Dach kann es sich denke ich mal ehr, um eine Klimaanlage handeln da diese mehr und mehr in den neueren Busen zum einsatz kommen

  8. Peter Lieffertz am 3. Dezember 2008 23:49

    Ich versuchs auch mal.

    Gasantrieb und die Frage auf was steht das S….ding wenns so schräg hängt?

  9. MatthiasM am 4. Dezember 2008 00:18

    Hmm, anders als bei dem Privatbenz würd ich annehmen, daß die Feuerwehr informiert sein sollte, wenn die Stadtbusse der eigenen Kommune mit einsatzrelevanten alternativen Treibstoffen fahren.

    Mir (als Ex-FWler) ist aber als erstes gleich links im Bildfeld die Tankstelle aufgefallen, die würde ich auch als einsatzrelevant ansehen.

  10. Christian Wagner am 4. Dezember 2008 00:21

    Hmm… Lagefeststellung (oder „auf was steht das S….ding?): Bus auf Leitplanke, droht umzustürzen. Des Weiteren ebenfalls den „Dachaufbau“ -> eventuell Erdgasantrieb. Auch riskant ist das im Fallschatten stehende dunkelblaue KFZ.

  11. Tobias am 4. Dezember 2008 00:34

    Und warum liegt da überhaupt Stroh? ;-)

  12. saiki am 4. Dezember 2008 01:12

    Ich probiers mal:

    Allgemeine Lage: Es ist hell, also geh ich mal davon aus, es ist Mittag. Das Wetter ist klar. Kein Regen (scheibenwischer der autos sind aus:)).

    Schadenslage: Ich sehe einen Bus und einen PKW, der diesen seitlich gerammt hat bzw. in diesem steckt. Der Fahrer des PKW vermutlich verletzt. ggf. die Insassen des Busses. Der Bus scheint einen alternativen Antrieb (Gas, Strom whatever) zu haben. Ist aber unbeschädigt. Der Bus ist in Schräglage. Warum, sehe ich nicht. Ich vermute mal Bordstein oder auf weiteren PKW aufgefahren. (Mehr Bilder würden dem Planspiel gut tun!)

    Gefahrebabwehrlage: Ich habe ein HLF mit 1/8 mit und meine Mannschaft hat mindestens einen TH-Basis-Lehrgang und ich hab vier ASG mit.

    Vorbefehle:
    WT Sicherung der E-Stelle. (Absperren)
    AT + M mit erst-hilfe-ausrüstung mit mir mit.
    ST 3fach Löschangriff zur sicherung vorbereiten
    Ma sichert das HLF (Triblitz, blaulicht, usw.)

    Beim Vorgehen sehe ich, dass der PKW-Fahrer eingeklemmt ist. Ich spreche den Fahrer an. Kontrollierre sämtliche Türen des PKW, um sie per Hand zu öffnen. PKW-Fahrer nicht ansprechbar und blutet am Kopf. Vitalfunktionen vorhanden. Mein AT macht erstversorgung. ich gehe um den Bus und treffe den Busfahrer. Dieser hat Schock. Mein Melder betreut ihn. Der Busfahrer verrät mir außerdem, dass nur zwei Passanten im Bus waren. Den beiden Passanten geht es gut. Keine Verletzungen/Schock. Ich schaue in den Bus, niemand mehr drin. Es läuft auch nichts aus ö.ä.

    Welche Möglichkeiten habe ich: PKW-Fahrer über Fahrerseite/beifahrerseite/dach/heck retten ggf. mit Hydraulischem oder mechanischem Rettungsgerät. Ich Entscheide mich für Fahrerseite mit hydraulischem Rett-Gerät.

    Meine Ziele:
    1. Fahrer des PKW patientengerecht über Fahrerseite retten
    2. Busfahrer betreuen

    Schutz meiner Leute:
    PSA haben alle an. Einsatzstelle beidseitig gesichert und HLF mit Warnblink, licht Blaulicht und Triblitz.. Polente ran, wegen sowieso und überhaupt. 3fach Löschangriff in Vorbereitung

    Nachforderung: Rettungsdienst für zwei Verletzte, davon einer eingeklemmt. Polente wegen siehe oben und einen RW.

    Befehle:
    Lage: PKW gegen Bus. PKW fahrer eingeklemmt. Busfahrer schockisch.

    AT zur patientengerechten Rettung des PKW-Fahrers über die Fahrerseite mit hydraulischem Rettungsgerät vor.
    WT zur Sicherung der beiden Fahrzeuge gegen wegrutschen usw. vor
    ST zur Unterstützung und Bereitstellung von Gerät des AT vor
    Me betreut weiter den Busfahrer
    Ma hilft bei Geräteentnahme:

    Ich am Funk zur Leitstelle:
    LST X von Florian Y 11/44/1 kommen.
    Hier LST. Zur Lage Z-Straße in X-Ort: Verkehrsunfall Bus gegen PKW. Eine Person im PKW eingeklemmt. Eine Person mit Schock wird betreut. Bereiten patientengerechte Rettung vor. E-Stelle abgesichert. Drei Trupps plus Melder im Einsatz. Benötigen Rettungsdienst für zwei Personen, einen Rüstwagen und die Polizei am E-Ort.


    Das war jetzt nur ein kurzer schnell eingehackter Fürhungsvorgang. Ist nicht perfekt, aber das Bild gibt nicht mehr her. :) So und jetzt kritik bitte :D

  13. saiki am 4. Dezember 2008 01:16

    mist, was vergessen: welche gefahren:
    Ausbreitung der E-Stelle durch weitere PKW die hineinfahren für Menschen/Sachwerte
    Erkrankung/Verletzung der verletzten Personen
    Einsturz der E-Stelle durch verrutschen der Fahrzeuge -> Gefahr für Sachwerte/Menschen/Mannschaft/Gerät
    Elektrizität – Beide Fahrzeuge haben Strom. Weil aber nix ausläuft und der PKW alt ist und keine Airbags hat, erstmal vernachlässigbar. Später kann ich den strom noch durch den ST abklemmen lassen.

  14. saiki am 4. Dezember 2008 01:19

    PS: die Editier-Funktion der kommentare funktioniert irgendwie nich :(

  15. Markus Held am 4. Dezember 2008 06:53

    Hi,

    erstmal großes Lob für die Idee! Ich würde mich ebenfalls über mehr Planspiele freuen.

    Zur genauen Lagefeststellung fehlt hier jedoch der Rundumblick (auf dem Bild sieht man hinterm Bus eine Straße, diese könnte ggf. in die Hauptstraße einmünden und ein anderes Fahrzeug könnte seitlich in den Bus gefahren sein).

    Meine ersten Maßnahmen direkt nach Ankunft an der Unfallstelle:
    – Maschinist sichert Fahrzeug mit Blaulicht und Warnblinkanlage (das Fahrzeug bleibt fahrbereit, da ein Umparken wegen THL noch nicht ausgeschlossen werden kann)
    – 2 Mann zur Absicherung der Unfallstelle, jeweils einer vor und hinter der Kurve
    – aufgrund der Bauform des Bus würde ich ein Ex-Messgerät zur Erkundung mitnehmen (ich vermute Gastanks auf dem Dach)
    – 1 Mann zur Erkundung mit vor. Dieser gibt nach der Rundumerkundung die erste Rückmeldung ggf. mit Nachforderung an die Leitstelle, während ich noch einen genauen Blick auf die Einklemmung des PKW-Fahrer werfe

    Anschließend wird ggf. der Standort des LF geändert und der Einsatzauftrag erteilt. Dieser ist abhängig von der vorgefundenen Lage:
    – wieviele Fahrzeuge sind beteiligt
    – in welchem Zustand befinden sich die Betroffenen (schwerer Schock => Betreuung erforderlich, eingeklemmt => wieviele, lebensrettende Sofortmaßnahmen erforderlich, ggf. Reihenfolge der Rettung festlegen)
    – welche Gefahren gehen von den Fahrzeugen aus (Brandgefahr, Ex-Gefahr, kann der Bus umkippen,auslaufende Betriebsstoffe z.B. in Kanalisation)

    @MatthiasM: Der Bus muss niemandem in der Umgebung gehören, er kann auch nur auf der Durchreise sein. Die Tankstelle hat ausreichend Abstand zur Unfallstelle (würde erst interessant, wenn der Bus brennen würde und selbst dann würde mein Schwerpunkt erstmal auf dem Halten der Gebäude links und rechts der Unfallstelle liegen)

  16. MatthiasM am 4. Dezember 2008 10:14

    OK, ich war bei „Stadtbus“ von einem eindeutig als solcher erkennbarer Bus des örtlichen, dort bekannten ÖPNV-Unternehmers ausgegangen. Auf realen (Erd- oder whatever)-Gas-Bussen steht das mit dem Gasantrieb meistens sogar ganz stolz drauf. OK, hier im Planspielbeispiel nicht.

    Ist für die Lage angenommen, daß der Bus kippen kann? Wenn er „nur“ am Randstein hängt, eher nicht? Wenn doch, wäre es sinnvoll, den PKW zu versuchen, aus dem möglichen Fallbereich wegzuziehen? Ansonsten müßte doch der Bus gegen Kippen gesichert werden (Aufwand, Material? Kann/muß man den RW abwarten?), bevor der AT ernsthaft beginnt, den PKW aufzuschlitzen.

    Ich hatte in meiner aktiven Zeit in der Größe nur LKWs, und die sind dann jeweils schon gut und sicher auf dem Ohr und auf keinen weiteren Fahrzeugen, sondern nur im Gras gelegen.

    Nachtrag…. wer suche der findet… es exisitert ein Bild der Lage mit Blick von der anderen Seite. Dann ist auch klar, warum der Bus schräg hängt. :-) Markus Held liegt da mit seinem Verdacht sehr richtig, beim Ersterkundungsspurt einmal um die reale Unfallstelle herum würde das natürlich sofort auffallen.

  17. -Tom- am 4. Dezember 2008 11:25

    Moinsen,

    ich bin zwar nicht bei der Feuerwehr, aber wer schonmal in der Übungsvorbereitung versucht hat einen Bus mit einen Greifzug umzuwerfen weiß dass dieser Bus nicht fallen wird. Die Leitplanke als Auflager und Grund der Schräglage ist sehr wahrscheinlich ggf noch mit PKW drunter. Also Bus in beide Richtungen sichern/stabilisieren, Patientengerechte Rettung und hoffen das nix brennt, denn sonst macht mir die Tankstelle oder die freistehenden Fässer ggf. Probleme. Für den Fall der Fälle aber den 3fachen Brandschutz und GAMS nicht vergessen ;)

    Gruß
    Tom

    PS: Die meisten/immer mehr Stadtbusse sind mit Diesel- und Erdgasantrieb ausgestattet. Daher sollte man immer von dieser Gefahr ausgehen.

  18. Andreas Kirchmeyer am 4. Dezember 2008 11:26

    Edit: Ist wohl doch Erdgas? ;)

  19. ffsto1 am 4. Dezember 2008 11:48

    In der Flicker Bilderstrecke gibt es noch zweimal den Blick von der anderen Seite ;-)
    Somit zweiter PKW unter Bus eingeklemmt.

    Ich denke mal das es galt den Gasantrieb zu erkennen.
    Aber das größer Problem hätte ich darin gesehn das es sich das ganze zu einem MANV entwickelt.
    Je nach Uhrzeit sind dann halt mehr wie 2 Fahrgäste im Bus.

    Zur Info:
    Editierfunktion geht bei mir nur wenn ich es als separates Fenster oder Tab aufmache :-)

  20. McPharmer am 4. Dezember 2008 12:31

    Als zusätzliche Gefahrenquelle sehe ich die Konifere am rechten Bildrand, welche sich verdächtig weit auf unser Einsatzfahrzeug neigt.

  21. Robert Sims am 4. Dezember 2008 14:31

    @saiki

    Warum entscheidest du auf patientengerechte Rettung wenn noch kein NA vor Ort ist der vll. Crash-Rettung anordnet?

  22. -Tom- am 4. Dezember 2008 14:37

    @Robert Sims: Leitsatz: Safty first!

    Wenn der NA oder die Lage Crash-Rettung indiziert kann man das immernoch machen. Wenn der NA sagt „Hättet Ihr mal langsam gemacht“ ist das eher schwer zu korrigieren ;)

  23. Robert Sims am 4. Dezember 2008 14:42

    Aber warte ich nicht mit dem Beginn der Rettung bis der NA oder Rettd. im Allgemeinen eine erste Diagnose gestellt hat?

  24. Bus: die andere Seite : FWnetz - Feuerwehr im Netz am 4. Dezember 2008 16:41

    […] Die “kleine” Lage mit dem Bus hat ja erfreulich schön eingeschlagen. Super! Auf die Frage hin, was an dem Bus besonders […]

  25. saiki am 4. Dezember 2008 21:41

    @Robert Sims mein patient atmet, hat herzschlag und will nur nicht mit mir reden :) ggf. kann ich ja immer noch auf eine crashrettung schwenken. außerdem hieß es ja vorbereiten. eine versorgungsöffnung brauchst du sowieso. bis die drin ist, ist der NA dreimal da :)

    natürlich ist die lage hier nicht wirklich gut dargestellt. lässt zu viel interpretationen zu. deswegen hab ich auch ein bisschen das pippi-langstrumpf-model angewandt („mache mir die welt/lage, wie sie mir gefällt“) :D

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