Team | AGB | Impressum | Datenschutzbestimmungen | Kontakt | Bilder | Facebook | Twitter | Werben im FWnetz

(iw) Die „kleine“ Lage mit dem Bus hat ja erfreulich schön eingeschlagen. Super! Auf die Frage hin, was an dem Bus besonders bemerkenswert sei, hier die Antwort:

Einige hatten es richtig erraten. Der „Huppel“ auf dem Dach war zumindest ein Hinweis darauf. Für eine Klima etwas überdimensioniert :)

Der Antrieb *muss* in der Planübung erkannt werden. Das gehört nun mal zu einer guten Erkundung dazu, und der Ausbilder wird diese Feststellung auch explizit hören wollen. Klar, kennt man die Busse der eigenen Verkehrsbetriebe, aber das ist in diesem Fall total irrelevant.

Gefragt war nach der Lagefeststellung – vielleicht hätte ich mich genauer ausdrücken sollen, es geht um die erste Rückmeldung bei Eintreffen. Zumindest hier in Bayern :) sieht das so aus:

  • Objektentfernung 50m (IMMER)
  • Objektbeschreibung
  • Schadenereignis
  • Verkehrssituation
  • Umfeld (hier kann alles Mögliche einfliessen, hauptsache relevant)

Und daraus resultiert die:

  • Vorläufige Fahrzeugaufstellung
  • Eintreffmeldung
  • ggf. Nachalarmierung

Die Realität ist auch nicht viel anders: ich muss nach dem gehen, was ich als erstes sehe. In diesem Fall der – aus welchem Grund auch immer – gekippte Bus. Kein Feuer sichtbar, auch keine Personen, keine auslaufenden Betriebsstoffe. So ist die Tankstelle zumindest auf erste Sicht nicht unmittelbar gefährdet. Die Konifere ist gar nicht abwegig, vielleicht ist da irgend ein Kontakt mit dem Bus? Nicht zu sehen.

Wie gemeldet, scheint es hier irgend ein Zusammenstoss gegeben zu haben und besonders „interessant“ ist die Schräglage des Busses, dessen Grund wir hier nicht sehen können.

Der nächste Schritt wäre dann die Erkundung. Einige findige Leser haben sich durch die Links gehangelt und sind auf die Bilderstrecke auf Flickr entdeckt. Hier also die andere Seite:

Womit einiges geklärt sein dürfte? Hier würde die Planübung ihren Lauf nehmen: Erkundung, Gefahren, taktische Möglicheiten, Entschluss, Befehlsgebung, Rückmeldung, Kontrolle (-> Führungskreislauf) und auf jeden Fall einen Fön vom Ausbilder wenn das Erdgas nicht erkannt wurde.

Kommentare

4 Kommentare zu “Bus: die andere Seite” (davon )

  1. @fwnetz am 4. Dezember 2008 16:44

    Busm die zweite http://tinyurl.com/67ah96

  2. Markus Held am 4. Dezember 2008 23:32

    Hi,

    die erste Rückmeldung direkt beim Eintreffen kann ich nur geben, wenn ich wirklich vom Beifahrersitz aus einen vollständigen Überblick habe.
    Ist dies nicht möglich, muss ich mir erst einen Rundumblick verschaffen, bevor ich eine Rückmeldung gebe. Ein wenig Zeitersparnis bringt hier ein tragbares 4m (auf dem Rückweg zum Fahrzeug gibts die Rückmeldung an die Leitstelle).
    Lagemeldung auf Sicht ist bei uns die Ausnahme und nicht die Regel (und das mitten in Urbayern ;-)

  3. Irakli West am 5. Dezember 2008 07:19

    In der Planübung geht’s auch nicht zwingend um die Realität, sondern um einen standartisierten Ablauf. Normal käme die auch nach einer Ersterkundung. Wenn die Lage allerdings offentsichtlich riesig ist und die eigenen Kräfte nicht ausreichen, dann wäre das OK.

    Erkunden kann man mit 2m, Meldung wird dann vom Funker am 4m im Fahrzeug gegeben.

  4. FireFighter2004 am 5. Dezember 2008 09:48

    öhhhmmm ich mach mal nen Bild wenn ich es Schaffe von nem Bus der Rheinbahn/Stw. Essen da sind KLIMAANLAGEN in dieser größe aufm dach da ist nix mit Erdgas^^

Bottom