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Hamburg, (sc). Das Technische Hilfswerk (THW) macht sich weiter fit für die Heraussforderungen der Zukunft. In Hamburg schlossen die THW-Geschäftsstelle und die Ortsverbände der Hansestadt mit der Staatlichen Gewerbeschule Energietechnik eine Vereinbarung über den Einbau von THW-Elementen in den Unterricht. Ende November fand die erste Pilotveranstaltung statt.


(ots). Ziel des Projekts ist der Abschluss einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Gewerbeschule und dem Hamburger THW in naher Zukunft. Die erste Pilotveranstaltung, die am 26. November in der Gewerbeschule stattfand, beinhaltete eine Darstellung der THW-Technik und des Fachpersonals für die angehenden Elektrofachkräfte.

Für den praktischen Teil fiel der Strom in der gesamten Schule aus. Die Schüler erhielten die Aufgabe, eine elektrische Notversorgung für Einspeisung, Beleuchtung und Heizung herzustellen. Jeweils ein Trupp aus sechs Schülern und einem THW-Helfer bekam eine Teil-Aufgabe gestellt und musste diese eigenständig lösen. Dazu gehörten das Erden und die Inbetriebnahme der Netzersatzanlage, der Aufbau einer 125A-Versorgungsleitung mit Einspeisung in den ersten Stock des Gebäudes sowie die Notbeleuchtung des Treppenhauses und der Flure.

Die anstehende Kooperation, die im Februar 2009 weiter vertieft werden soll, ist eine so genannte Win-win-Situation für beide Institutionen. Die Schüler haben die Möglichkeit unter Anleitung des THW ihr Erlerntes praktisch und mit Realitätsbezug umzusetzen. Das THW hat die Chance, unter den Schülern die Begeisterung für ehrenamtliches Engagement zu wecken und Helfer zu gewinnen.

Quelle: THW Trends

Kommentare

Ein Kommentar bisher zu “THW: Fit für die Zukunft” (davon )

  1. Julius Bübl am 14. Dezember 2008 14:20

    Nur konsequent. Natürlich brauchen alle Organisationen mit ehrenamtlichen Helfern stets geeigneten Nachwuchs/neue Mitglieder. Hauptamtliche/Berufsfeuerwehren ebenso. Und bei der Art der Mitgliederwerbung bestehen mehr Möglichkeiten als die Variante „Plakat aufhängen“.

    Die Hilfsorganisationen sind ja seit Jahren schon an den Schulen aktiv mit immer mehr Schulsanitätsdiensten und „Erste Hilfe“-Ausbildungen etwa in Projektwochen. Die Malteser betreiben inzwischen auch ein ganzes Gymnasium: St. Bernhard-Gymnasium (Willich/VIE/NRW)

    Das THW hat die Playmobil-Reihe, Jugendgruppen und geht verständlicherweise gezielt auf Berufsschüler entsprechend ihrer Fachgruppen zu bzw. Studenten für benötigte Ingenieure.

    Die Feuerwehr ist auch nicht untätig, könnte aber sicherlich in der Fläche und auch gezielter mehr erreichen:
    – Kinder-Spielzeug Playmobil/Lego vorhanden
    – Brandschutzerziehung Kindergarten
    – Brandschutzerziehung Grundschule
    – Projekttage Grundschule zum Thema „Feuer“/“Wasser“
    – Kindergruppen/Bambini-Gruppen
    – Brandschutzerziehung weiterführende Schule
    – Projekttage an weiterführenden Schulen
    – Übernahme Trägerschaft/Angebote für Ganztagsschulbereich an weiterführenden Schulen
    – AG Feuerwehr, AG Umweltschutz, AG Sprechfunk/Amateurfunk, AG Bevölkerungsschutz, etc. an Schulen
    – Praktische Vorführungen/Übungen für Physik/Chemie-Unterricht
    – Themen und Betreuung für Hausarbeiten/Seminararbeiten (Oberstufe)
    – Praktika auf Wachen
    – Jugendfeuerwehr
    – Bewerbungstraining und Jobvermittlung bei JF
    – „Betriebsfeuerwehren“ Schulen/Berufsschulen durch Schüler
    – Zusammenarbeit mit Berufsschulen und eventuell Ausbildungsbetrieben (Landmaschinentechniker, Elektriker, IT,  …)
    – Brandschutzaufklärung für Erwachsene/Betriebe/Lehrer/Ausbilder/städtische Angestellte/…
    – Zusammenarbeit mit Universitäten (Mitbenutzung von Lehrräumen, studentische Gruppen, Ausbildung Brandschutzbeauftragte, Themen für Seminararbeiten, Vorträge/Vorlesungen bei den Naturwissenschaftlern/Ingenieuren/Juristen/Medizinern zu praktischen Problemen und Vorgehensweisen, gezielte Anwerbung von Geistes-, Kultur- und Sprachwissenschaftlern für die Bereiche Presse, Kommunikation, Brandschutzerziehung für Migranten, uvm.)
    – Angebote zur Erwachsenenbildung, betrieblichen Weiterbildung, „Lebenslanges Lernen“, Kooperation mit Unternehmen vor Ort
    – Zusammenarbeit mit Volkshochschulen, Angebote zum Bevölkerungsschutz, Hilfe zur Selbsthilfe, Verhalten im Notfall, Umgang mit Feuerlöschern und anderen Löscheinrichtungen, …
    – Senioren/Rentner/Ehrenabteilung gewinnen für Übernahme von Ausbildungsdiensten/Brandschutzerziehungen, Bauen/Basteln/Erstellen von Lehrmaterialien, Verwaltungsaufgaben, Telefondienst bei Unwetterlagen, …
    – Brandschutzaufklärung in Altersheimen, Seniorengruppen, …
    – …

    Bleibt natürlich nur noch die Frage: WER soll das WANN und WIE neben den Hauptaufgaben erledigen?

    Es wäre ja schon ein Fortschritt, diverse Punkte umzusetzen und halbwegs kontinuierlich zu betreiben, bevor man sich über zu geringe Mitgliederzahlen beklagt.

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