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(iw) Journalistische Glanzleistung: Was will uns, vor Allem aber dem normalen Leser, dieser Artikel in der PAZ (Peine) eigentlich sagen? es geht um den tödlichen Unfall, der sich 2006 an der Uni Göttingen ereignete, und bei dem ein FA im Innenangriff verstarb.

Den roten Faden im Artikel habe ich nicht gefunden (endet mit „wo sind die neuen Löschfahrzeuge“?), aber hier ein Paar fehlende Links nachträglich:

Bericht bei der FUK Niedersachsen
Bericht der Unfallkommission (PDF bei Feuerwehr.de)
Stellungnahme Südmersen / Cimolino bei Atemschutzunfaelle.de (pdf)

Wenn ich nächstes Mal in eine Qualitätsjournalismus-Debatte gerate ziehe ich einfach den gedruckten PAZ-Artikel aus der Tasche.

Kommentare

4 Kommentare zu “Atemmaske schmilzt: WTF?” (davon )

  1. Andre am 15. Dezember 2008 14:57

    Da die zur Madsack-Gruppe gehören, steht das nicht nur in der PAZ, sondern auch in der HAZ:
    http://www.haz.de/newsroom/politik/zentral/politik/niedersachsen/art668,756798

    Und ich denke noch in einige anderen „Satelliten-Blättern“ der HAZ in ganz Niedersachsen. Weil der Niedersachsen-Teil ist überall drin und gleich.

  2. HiPe am 15. Dezember 2008 21:19

    Da das Göttinger Tageblatt auch zur Madsack-Gruppe gehört, befindet sich auch ein Artikel dort drin. Wobei der Artikel im GT gekürzt ist.

    Es ist nicht die Rede von der „schmelzenden Atemmaske“, sondern vom defekten Atemgerät.
    Dafür fehlen
    -der komplette 3. Absatz
    -der Satz mit den 1000
    -der Teil mit den Notsignalgebern (schade drum)
    -der Satz mit der Forderung nach Übungseinrichtungen vom Land
    -und last, but not least der völlig zusammenhangslose letzte Absatz.
    Durch das Kürzen liest sich der Artikel besser, und lässt einen roten Faden wieder erkennen.

    Meine Meinung zu dem Thema:
    An der LFS in Celle gibt es ein Brandhaus und Brandcontainer. Wenn man nicht so weit fahren möchte, gibt es auch Möglichkeiten in der FTZ Bad Gandersheim oder an der hessischen LFS in Kassel. Ich glaube nicht, dass man dort Anfragen anderer Feuerwehren ablehnend gegenüber stehen wird. Man muss sich halt selbst auf den Hosenboden setzen und sich darum kümmern. Ich stelle mal dreist folgende These in den Raum: Es ist mit Eigeninitiative und guter Planung durchaus möglich, sich entsprechende Übungsmöglichkeiten selbst zu schaffen.

    PS: Das Büro der Journalistin befindet sich keine 200m vom Oeconomicum entfernt.

  3. Gregor Wilcken am 16. Dezember 2008 12:08

    hahaha made my day :D

    am besten finde ich das:
    „…Die Göttinger Wehren haben reagiert: Notsignalgeber schlagen nun an, wenn sich sein Träger nicht mehr bewegt. Auch bei der Ausbildung gebe es Defizite, sagt Schäfer. Die Feuerwehren könnten unter realistischen Bedingungen als Einheit keinen kompletten Ablauf üben. Das Land müsse entsprechende Übungseinrichtungen anbieten…“

    Kann ein Bodyguard verhindern, dass der Lungenautomat bei zu großer Hitze schmilzt?

  4. HiPe am 16. Dezember 2008 18:45

    Nein. Er kann aber das wiederauffinden bewusstloser AGT stark vereinfachen. Von der Sache her hätten die ganzen Trupps über den Kameraden stolpern müssen, an der Stelle, wo er lag. Bis zu diesem Einsatz gab es Totmannmelder nur bei der Berufsfeuerwehr. Danach wurden gebrauchte von der BF an die FF weiter gegeben. Momentan sind Bodyguard II, Diktron MK II und SuperPass II im Umlauf.

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