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Bad Bramstedt (Nds.SH), (sc). Weil ein Gemeinderatsmitglied während der Abstimmung über den Antrag zur Streichung der Ersatzbeschaffung eines Rüstwagens ein dringendes menschliches Bedürfnis erldigen ging, hat die Feuerwehr Bad Bramstedt nach wie vor Hoffnung einen neuen Rüstwagen zu bekommen. Die Ersatzbeschaffung sollte wegen der hohen Verschuldung der Gemeinde gestrichen werden. Interessant ist auch die Begründung, weshalb es keinen neuen RW geben sollte:

In der Debatte zuvor hatte sich ein Riss quer durch die Stadtverordnetenversammlung abgezeichnet. Für den Rüstwagen hatte sich Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach ausgesprochen. Der Bedarf sei verifiziert, die Ersatzbeschaffung notwendig. Ähnlich sieht die SPD die Lage, doch CDU-Haushaltsexpertin Dörthe Jakubzik hielt dagegen. Das alte Fahrzeug habe vor Kurzem eine neue TÜV-Plakette bekommen, die Geräte könnten repariert werden. Damit sei eine sofortige Entscheidung nicht notwendig. Kütbach hielt dagegen: Eine TÜV-Plakette sage nichts über die Einsatztauglichkeit eines Feuerwehrautos. So habe beispielsweise die alte Drehleiter nach erfolgreicher Hauptuntersuchung die letzte Reise angetreten: ins Norderstedter Feuerwehrmuseum. [Hamburger Abendblatt]

Kommentare

9 Kommentare zu “Pinkelpause sichert Option auf neuen RW” (davon )

  1. Daniel am 18. Dezember 2008 10:09

    Geht es da um den RW2? Der sieht doch noch gut aus. So manche Feuerwehren wären froh, wenn sie den hätten.
    Oder was genau ist der Grund für die geplante Ersatzbeschaffung?

  2. Stefan Cimander am 18. Dezember 2008 10:14

    @Daniel Allgemein gesprochen: Aussehen eines Fahrzeuges und dessen technischer Zustand (TÜV, Laufleistung, tech. Probleme) sind zwei verschiedene Paar Schuhe – finde ich zumindest. ;-)

  3. Daniel am 18. Dezember 2008 10:20

    @ Stefan: Ja, schon klar ;-) Aber das Alter ist auch noch nicht so dramatisch.

    Hat jemand Infos über die durchschnittliche Nutzungsdauer von Feuerwehrfahrzeugen?

  4. Stefan Cimander am 18. Dezember 2008 10:28

    @Daniel Bei hoher Beanspruchung ist 20 Jahre für ein FW-Fahrzeug u.U. schon ein kritisches Alter. Die Zeiten, in denen FW-Fahrzeuge für eine Einsatzdauer von 30 Jahren beschafft wurden, sind vorbei. Ich denke, U.C. wird über die extrem verkürzten Laufzeiten bei modernen FW-Fahrzeugen eine detaillierte Auskunft geben können.

  5. Irakli West am 18. Dezember 2008 10:48

    Vor Allem sind schon 20 Jahre alte Fahrzeuge (insb. LF16 oä.) alleine von der Taktik her nicht mehr  zeitgemäß, bsp. PA im Innenraum – ganz zu schweigen von 30 Jahren.

  6. Cimolino am 18. Dezember 2008 12:07

    Hallo,

    derzeit bei uns:
    FF 20 Jahre (früher 25)
    BF 15 Jahre (früher 20)
    RD 6 (früher 8 – 10)
    Kleinfahrzeuge i.d.R. 10

    Probleme:
    – Primärfahrzeuge der BF halten das nicht aus (ergo gehen wir da auf 12 Jahre)
    – Ersatzteilversorgung wird teilweise schon nach wenigen Jahren schwierig, für bestimmte Typen der 90iger Jahre kann man sich heute schon nur noch auf dem Oldtimermarkt eindecken – wenn überhaupt!)

  7. martien am 18. Dezember 2008 13:14

    In den Niederlanden gilt für den Tankautospuit (entspricht [H]LF):
    Stadtgebiete: 12 jahre, Land: 15 jahre. Wobei der Begriff ländlich strukturiert dehnbar sein kann.

  8. 4563214 am 18. Dezember 2008 13:55

    Bad Bramstedt befindet sich übrigens nicht in Niedersachsen (Nds.) sondern in Schleswig Holstein (Wikipedia/Bad Bramstedt).

  9. Deio am 18. Dezember 2008 17:36

    Guten Abend

    kann solch ein Abstimmungsverhalten durch die gezielte Gabe von Diuretikas steuern ? ;-)))

    Gruß

    Deio

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