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(sc). Der bayrische Gemeindetag hats sich dafür ausgesprochen die Höchstaltergrenze von 35 Jahren für die Aufnahme in die freiwillige Feuerwehr zu streichen. In der Pressemitteilung heißt es, u.a.

„Die Feuer-wehrkommandanten wissen selbst am besten, wer Feuerwehrdienst leisten kann und wer nicht“ sagte Gemeindetagspräsident Dr. Uwe Brandl heute in München. „Die geltende Höchstaltersgrenze von 35 Jahren für die Aufnahme in eine Freiwilli-ge Feuerwehr ist antiquiert und schränkt den Entscheidungsspielraum der Kom-mandanten unnötig ein. Die bisherige Regelung gehört weg.“ [Pressemitteilung bayr. Gemeindetag]

Interessant ist dabei der Verweuis auf die Folgen bzw. Nebeneffekte (Hervorhebung von mir):

Der Kommandant einer Freiwilligen Feuerwehr kann so künftig die individuelle körperliche und geistige Eignung von Bewerbern prüfen und über die Aufnahme in die Feuerwehr je nach örtlichem Bedarf entscheiden. Auf diese Weise würde auch ein Wechsel von aktiven Feuerwehrmitgliedern über 35 Jahren von einer zu einer anderen Feuerwehr erleichtert. Außerdem würde dadurch klargestellt, dass Feuerwehrdienstleistende, die vor Inkrafttreten des am 1. März 2008 geänderten Bayerischen Feuerwehrgesetzes mit der neuen Altersgrenze von 63 Jahren wegen der alten Höchstaltersgrenze von 60 Jahren aus der Feuerwehr ausgeschieden sind, die Möglichkeit haben, wieder in die Feuerwehr aufgenommen zu werden und Feuerwehrdienst bis zum 63. Lebensjahr zu leisten. [Pressemitteilung bayr. Gemeindetag]

Kommentare

Ein Kommentar bisher zu “Bayern: Höchstaltergrenze bei FW-Aufnahme soll fallen” (davon )

  1. darthvader am 19. Dezember 2008 10:17

    Die „35 Jahre“-Grenze war schon immer eine Soll-Bestimmung und nicht verpflichtend – also im Prinzip nichts wirklich Neues.
    Mir ist kein Fall bekannt, dass jemand aufgrund des zu hohen Einstiegsalters irgendwo abgeleht wurde, sei es als Neueinsteiger und durch Umzug bedingt.
    … aber schön, dass der Gemeindetag keine anderen Probleme hat – in Bayern ist die Welt halt noch in Ordnung ;-)

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