Team | AGB | Impressum | Datenschutzbestimmungen | Kontakt | Bilder | Facebook | Twitter | Werben im FWnetz

Koblenz (rlp), (sc). Ein Fehleinsatz der Feuerwehr wegen eines Grillfeuers ist nicht in jedem Fall kostenpflichtig, entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz.

Bei einem falschem Alarm müssen die Kosten wegen eines Grillfeuers nicht vom Gastgeber der Grillfeier gezahlt werden, sofern von dem Feuer keine Gefahr ausgegangen sei. Hintergrund des Urteils  (Az. 5K1068/08.KO) war der Fall des Klägers, der in seinem offenen Kamin außerhalb seines Wohnhauses ein Feuer entzündet hatte, um darin zu grillen. Der  dabei entstandene Rauch führte zur Alarmierung der Feuerwehr. Die Kosten in Höhe von knapp 1.500 Euro sollte der Gastgeber der Grillfeier (Kläger) tragen. Nach einem erfolglosen Widerspruchsverfahren wendete sich der Kläger an das Oberverwaltungsgericht in Koblenz. Dort gaben ihm die Richter nun Recht. Der Einsatz ist nur dann kostenpflichtig, so die Richter, wenn eine Gefahr vorsätzlich oder fahrlässig herbeigeführt wurde. Berufung gegen das Urteil ist zulässig. [PR Inside]

Kommentare

Ein Kommentar bisher zu “Kostenpflicht bei Fehleinsatz” (davon )

  1. Harald Laier am 23. Dezember 2008 16:54

    Da war jemand schneller wie ich. Hier noch ein Link: Pressemitteilung Nr. 51/2008 Verwaltungsgericht Koblenz

Bottom