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(iw) Berufsethos? Sanis liessen in London Brighton Mann sterben, da sich eine Reanimation aus ihrer Sicht nicht lohnen würde. Dumm bzw. gut: Telefon war noch nicht aufgelegt. Die zwei Sanitäter wurden festgenommen, so die Welt.

[@netzwahn]

Kommentare

9 Kommentare zu “Brighton: Sanis lassen Mann sterben” (davon )

  1. Christian am 31. Dezember 2008 17:28

    Interessanterweise weiß man beim London Ambulance Service gar nichts von dem Vorfall.
    Was vermutlich daran liegt, dass er sich gar nicht in London, sondern vielmehr in Brighton zugetragen hat.

  2. Jens Fischer am 31. Dezember 2008 18:19

    Bei der Welt verdreht man gerne mal Tatsachen…

  3. Der Lars am 31. Dezember 2008 20:45

    Du anscheinend auch. Die Welt hat hier nur eine Agenturmeldung abgedruckt die so auch über andere Agenturen außer der dpa kam.

  4. Jens Fischer am 1. Januar 2009 17:21

    JA aber für was brauch ich denn Jounalisten und Presse wenn stupide Agenturmeldungen ohne recherche übernommen werden?

    Das kann dann jedes Blog genau so gut…

  5. Der Lars am 1. Januar 2009 22:30

    Bei Agenturmeldungen gelten andere Spielregeln als bei der üblichen Recherche, z.B. fällt das zwei Quellen Prinziep weg, ebenso bei Meldungen aus anderen Medien. (Wie der SWR berichtet….).

    Die Mantelteile aller Zeitungen bestehen heute fast nur aus Agenturmeldungen, weil die Redaktionen einfach kein Geld mehr haben und selbst viele Regionalteile werden nur noch von freien gefüllt.

    Schau dich mal in den deutschen Verlagen um wieviele hunderte Journalisten und Redakteure entlassen wurden und wieviele Redaktionen zu Werbeagenturen (!) ausgelagert wurden.

    WAZ oder G+J sind aktuelle Beispiele für die Katastrophenmeldungen in der ZEitungsbranche.

  6. Philipp am 2. Januar 2009 00:03

    Und wie Agenturmeldungen manchmal entstehen, kann man hier nachlesen:

    http://www.bildblog.de/4210/gewinnmaximierung/

  7. Der Lars am 2. Januar 2009 00:30

    Zum Thema selbstreflektion der Medien:

    Teil 1
    Teil 2

  8. Stephan78 am 2. Januar 2009 11:04

    Bei der WELT hat man sich eben im Ort vertan – das eigentlich wichtige an der Nachricht ist aber doch, dass Angehörige des Rettungsdienstes jemanden sterben ließen, weil sie ihn als zu arm einschätzten. Warum? Sind dort die Sanitäter am Gewinn des Rettungsdienstunternehmens beteiligt? Kriegen sie Druck von oben, wenn sie Leute retten, die keine Geld haben? Oder waren sie einfach individuell unmenschliche Mistkerle? Könnte so etwas bei uns auch passieren? Das ist doch die interessante Frage, und nicht, was die Fischer-Brüder von Journalisten, Liberalen usw. halten, das dürfte den meisten ohnehin schon bekannt sein.

  9. Irakli West am 2. Januar 2009 12:14

    Ich sperre mal die Kommentare.
    Eine inhaltliche Berichtigung ist OK, die Diskussion hat nun inzwischen gar nix mehr mit dem Inhalt der Meldung zu tun, und der Ton missfällt mir.

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