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(iw) Landauf, landab werden nun Jahresberichte geschrieben, und der immer wiederkehrende Kampf gegen die Windmühlen geht von vorne los: kein Bericht, der was von sich hält, kommt ohne Excel-Tortengrafik aus, idealerweise gespickt mit Balkendiagrammen (auch noch in Originalfarben). Besonders kreative Funktionskenner machen das auch noch in 3D.

Da sonst kein Argument hilft (ich hab’s aufgegeben), versuchen wir’s auf die Art: wer immer noch der Meinung ist, dass PSA Teufelszeug sind, dass RDA = Heldenproduktionsanlagen, dass eine Lenkstange viel besser mit dem Mehrzweckzug aufzubiegen ist, und nicht mal weiss, was eine Rettungstraube ist… jetzt? Klappt’s?

diagramm

Keine Torte: Das geschmückte Balkendiagramm

Ich geh schon mal in Deckung. Mit „historische Beweisführung“-Flames komme ich noch ganz gut klar. Ansonsten empfehle ich zur Inspiration die Zuhilfenahme eines Jahresberichts eines DAX-Unternehmens (gibt’s gratis), die geben hunderttausende Euro dafür aus. Damit meine ich nicht, dass eine Feuerwehr das auch tun sollte :) sondern genauso wie es Löschprofis gibt, gibt’s auch Layoutprofis (und website-Profis). Glaubt denen halt mal, wenn nicht mir. Over and out!

PS kleiner Tipp: einfach mal überlegen, was genau man mitteilen möchte, anstatt die Vorlage vom Vorjahr zu kopieren.

Kommentare

4 Kommentare zu “Neujahr = Tortengrafikzeit” (davon )

  1. Solgull am 6. Januar 2009 17:29

    Am besten sind Tortendiagramme in 3D mit herausgezogenen Kuchenstücken und einer Verteilung bei der sich auf einen Punkt 80% beziehen und die restlichen 20% auf 8 Punkte. Da ist dann sehr viel zu erkennen, vor allem bei den Punkten mit 0 und 1% ;)

  2. Der Lars am 6. Januar 2009 17:58

    Irakli ich muss dir wiedersprechen. WAS man sagen möchte ist meist bekannt und muss in aller Regel nicht überlegt werden. Interressanter ist eher die Beschäftigung mit dem „Wie könnte ich die von mir zu verbreitende Information mit der größten Präzision und der Verständlichsten Verpackung an mein Publikum bringen.“

    Und um das ganze noch etwas zu verständlichen, hier zwei Definitionen:

    Publikum: Schenkt einem Moderator  seine zumeist uneingeschränkte Aufmerksamkeit.
    Moderator: Ein Leiter der durch sein Auftreten und seine Interaktion ordnet und dirigiert und dadurch die Aufmerksamkeit seiner Zielgruppe bekommt.

    ;o)

  3. Solgull am 6. Januar 2009 18:54

    Naja ich hab auch schon erlebt, dass die Meinung was gesagt werden sollte/Interessant ist – zwischen Moderator und Publikum – sehr weit auseinander geht, gerade auch beim Jahresbericht.
    Wenn dann noch ausführlich Grafiken gezeigt werden von Informationen die schon nicht interessant waren, wird es sehr schnell langweilig.

  4. Der Lars am 6. Januar 2009 21:24

    Deswegen schrieb ich ja auch „zumeist“. Aber der Kern der Aussage bleibt ja, nur eben auf die Verpackung kommt es an.

    Das ist wie mit den Frauen: Zickig sind sie alle irgendwie, aber das Aussehen ist immer anders.

    ;-p

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