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(sc). Eine Studie über den Gesundheitszustand von freiwilligen Feuerwehrleuten in den us-amerikanischen Landkreisen Nassau und Suffolk sowie in Long Island (NY) gibt nicht nur Aufschluss über die Leistungsfähigkeit, sondern auch das (Karriere-)Potenzial der Feuerwehrleute. So wurden in der drei Monate dauernden Studie 730 freiwillige Feuerwehrleute untersucht. Mehr als dreiviertel der Probanden erfüllten dabei die Kriterien für Adipositas, fast 40 Prozent hatten hohen Blutdruck und/oder zu hohe Cholesterinwerte. Die Studie zeigte aber auch, dass die meisten Befragten zumindest ein wenig Interesse an der Teilnahme, an einer von der Feuerwehr initiierten Gesundheitsveranstaltung und der Teilnahme an einem Fitness-Programm haben. [Mehr dazu incl. PDF bei firefighterclosecalls.com]

Dieser Zustandsbericht aus den USA ist für Deutschland im Prinzip nichts Neues. Auch hier kämpft die freiwillige Feuerwehr mit den gleichen Symptomen. Nicht umsonst rief u.a. der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg 2005 das Programm Fit For Fire Fighting ins Leben. Was ist aus dieser Idee geworden? Die öffentliche Berichterstattung mag zurückgegangen sein, aber einige Feuerwehren praktizieren Fitness-Programme nach wie vor. Praktiziert ihr in eurer Feuerwehr derartige Fitness-Programme, oder ist das „Privatsache“?

Kommentare

6 Kommentare zu “USA: Fitness der Volunteers auf dem Prüfstand” (davon )

  1. Robert Sims am 7. Januar 2009 17:26

    Dienstsport wird angeboten bei uns. Wir haben unter anderem auch einen Fitness- & Kraftraum sowie ein kleine Sporthalle. Eine kleine Gruppe trifft sich wöchentlich auf der Wache und macht was.

  2. Irakli West am 7. Januar 2009 18:34

    Gutes Thema für eine Umfrage!

  3. schlumpf am 8. Januar 2009 09:41

    Ich denke, das kann unter dem Strich grösstenteils nur Privatsache sein. Wie sollte man auch drei bis viermal Sport in der Woche dienstlich organisieren? Zumal es ja bei den Kameraden noch sehr unterschiedliche Präferenzen bezüglich der Sportarten gibt und auch die tägliche Ernährung eine Rolle spielt.

    Ich halte von dienstlicher Seite drei Dinge für unabdingbar, um die Fitness einer Einsatzabteilung langfristig zu bessern:
    – Regelmässige Belastungsübungen zur persönlichen Trainingsstandbestimmung (im Sinne von „hat was gebracht“ oder „muss noch mehr tun“)
    – Qualifizierter Trainingsberater als Ansprechpartner
    – Dienstsport muss für Kameraden mit sportlichen Defiziten leistbar sein (Lauftreff für Leute mit BMI über 30 ist eher kontraproduktiv)

    Die häufig anzutreffenden Fussballspiele als „Dienstssport“ halte ich nebenbei gesagt für ziemlich sinnfrei.

  4. Stefan Cimander am 8. Januar 2009 10:08

    @schlumpf ja, Dein Einwand ist berechtigt. In der FF ist Dienstsport in der Tat schwierig zu realisieren, gerade aber deshalb ist es notwendig, dass von Seiten der Feuerwehr Druck ausgeübt wird, das die FA(SB) mehr für ihre Gesundheit tun. Du sprichst da denn Punkt an, dass man die Belastungsübung als Gradmesser nimmt. Das ist gut! Nur leider ist Atemschutztauglichkeit (und die Überprüfung derselben) in vielen Feuerwehren ein Fremdwort. Probleme sehe ich bei frw. Informationsangeboten/Sportangeboten. Alles was optional ist, wird, wenn man kein Bock hat, als erstes gekickt. Die private Fitness-/Gesundheitsvorsorge sollte also an die AGT-Tauglichkeit, oder, wenn man noch weiter geht, an die FW-Tauglichkeit gekoppelt werden. Nach dem Motto: „Du willst FA sein? Dann tu gefälligst auch was dafür!“

    P.S. Hier habe ich noch einen interessanten Link bei Wildfire Today gefunden: http://wildfiretoday.blogspot.com/2009/01/are-you-firefit.html

  5. schlumpf am 8. Januar 2009 11:42

    Ich beobachte bei der FF generell recht häufig einen Hang zur Leistungsfeindlichkeit – nicht nur in sportlicher Hinsicht. Insofern habe ich Zweifel, dass „weiter oben“ der Wille vorhanden ist, entsprechenden Druck in diese Richtung aufzubauen. Dieser Druck müsste wohl aus den Mannschaften selber kommen.

    Bevor man Druck aufbaut, muss aber erst mal ein Angebot vorhanden sein, das willige FA auffängt. Zumindestens eine Grundberatung für Sportanfänger müsste drin sein. Ich selbst musste in den letzten Jahren einiges an Lehrgeld im Sinne von Übertrainingssyndrom und Überlastungsverletzungen zahlen, weil ich keine Ahnung von Trainingslehre hatte (bzw. habe ;-)).

    @Irakli: Umfrage wäre fein.  Gut wäre eine Abfrage der angebotenen Sportarten mit Mehrfachauswahlmöglichkeit. Mit fallen da ein:

    Welche Sportmöglichkeiten bietet Eure Wehr?

    Fussball
    Belastungsübungen (ohne die vorgeschriebenen)
    Laufen
    Schwimmen
    Radfahren
    Vergünstigungen (z.B. Schwimmbad, Fitnesscenter)
    Fitnessraum
    sonstiges
    kein Angebot

    Was vergessen?

  6. maos am 9. Januar 2009 08:56

    „Was vergessen?“

    Zählt der jährliche Skiausflug dazu? ;)

    Mehr gibts bei uns nämlich nicht. Ich würde ein angebotenes Programm auch nicht annehmen (können), da ich schon in anderen Vereinen Sport treibe.

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