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Hallo,

wer bisher die Vergleichswettkämpfe Unfallrettung und ander Veranstaltungen für Unsinn gehalten hat sollte sich folgenden Link zu Gemüte führen. PKW auf zweispuriger Fahrbahn entgegen der Fahrtrichtung zwischen Leitplanke und anderem PKW, der ihm frontal in die Seite gefahren ist, eingeklemmt. Resultat des Unfalls: 2 Tote, 2 Schwerverletzte.

Kommentare

10 Kommentare zu “VU mit 2 Toten” (davon )

  1. Der Lars am 11. Januar 2009 21:49

    Vier „Zivilisten“ die am Patienden arbeiten, einer mit einer Rettungskraft zusammen. Sehr lobenswert!

  2. JohnnyKnoxville am 14. Januar 2009 08:31

    Was hat das mit Vergleichswettkämpfen Unfallrettung zu tun?

  3. salizylat am 19. Januar 2009 09:35

    naja kommt auf die Ausbildung der „Zivilisten“ an.

    Und was hat das mit Vergleichswettkampf zu tun.
    Das ist doch so wie Adlerschießen und Kampfeinsatz.

  4. Irakli West am 19. Januar 2009 14:24

    @salizylat und @JohnnyKnoxville die VU zeigt, wie Raum ordentlich zu ordnen ist, korrekte Arbeitsteilung zwischen den Trupps, Tipps + Trick / Kniffe, Ablauf eines Einsatzes und der wichtigste Punkt: Lage einschätzen und abarbeiten, egal wie schwer.

    Die VU-Videos sind übrigens im FWnetz-Shop erhältlich.

  5. salizylat am 19. Januar 2009 19:06

    ja das ist schon richtig aber dafür braucht man keine Wettkämpfe! Eine gut organisierte Ausbildung und Übung hat den selben Zweck!

    Das ist Sport und hat mit der Realität nicht mehr viel gemeinsam.
    Das Team wird wohl nie zusammen auf so einen Einsatz treffen und schon ist der Ablauf anders.
    Sind die Voraussetzungen ( Material) den auch die gleichen wie beim VU.
    Für den einzelnen ist es sicher richtig das er mehr Erfahrung in dem Bereich hat aber wieviel Leute kann man von einer Wehr auf den Stand bringen und sind die Leute dann auch an der Einsatzstelle um Ihr Können zu zeigen? Wenn ja können die es nur im Team oder geht das auch ohne eingespielte Gruppe.
    Das ist doch fast das selbe wie die Eimerfestspiele die jedes gemacht werden. „Zum Zielfeuer vor“!

  6. Irakli West am 19. Januar 2009 19:39

    @salizylat nicht einverstanden :) Warst Du auf der VU? Kann ich nur empfehlen.

    Ich denke, Wehren die diesen „Sport“ machen, sind entsprechend gut ausgerüstet. Hier geht es nicht mal um tausend gimmicks, ganz im Gegenteil: gute Ausstattung. Wer hat denn schon StabFast (oä.) oder Kantenschutz bei sich? Ich vermute, ein grosser Teil der Wehren hat’s nicht.

    Das Wichtigste: der gekonnte, richtige Umgang mit dem Gerät bzw. bei einer VU-Lage. Ein solches Team zu haben kann aus Multiplikatorensicht nur von Vorteil sein.

    Und einen gleich hohen Ausbildungsstand in allen Bereichen zu haben ist imho nicht möglich. Im Gegenteil: warum sollte ich motivierte Leute „nach unten“ ziehen und sie nicht ranlassen? Eine Wehr kann nur gewinnen, wenn sie THL auf die Art „betreibt“. Müssen nicht zwangsläufig Meisterschaften sein, man kann sicher auch für sich eine abgespeckte Version machen.

    Noch eine Frage: Viele Wehren haben auch Fachgruppen, von Öfka über Ausbildung und eben auch THL. Ist das denn anders zu bewerten, wenn das Ziel ist, den Qualitätsstandard zu heben?

  7. salizylat am 19. Januar 2009 20:00

    Hi,
    Nein ich war nicht bei der Vu aber in unserer Gruppe ist jemand der bei sowas mitmacht und der auch in England war.

    Ja wir haben StabFast ;-)

    Wir sind ne recht kleine Feuerwehr und bei uns ist so ne Truppe nicht drin das wäre der reinste Luxus. Darum sollte man das nicht überbewerten.
    Ich habe unseren Kameraden bei einem TH einsatz auch mit seinen Latein am Ende gesehen. Da hilft das beste Training nicht.
    Bei uns würden einfach andere Bereiche viel zu kurz kommen wenn man so eine Truppe aufstellt. Das Feuerwehrleben besteht ja noch aus mehr als TH. Oder sollen die Leute das in ihrer Freizeit machen???
    Ja der Qualitätsstandert hebt sich sicher an auch bei den Leuten die nicht daran Teilnehmen.
    Aber dann braucht man auch Gruppe für Innenangriff, A Einsätze, B soiwe C Einsätze usw. wo soll das denn hinführen???

  8. schwabenbacke am 19. Januar 2009 21:26

    Hi Irakli und einen wunderschönen Guten Abend an den Rest der Community.
    Als ehemaliges aktives Mitglied der FF Rottweil, habe ich mal meine alten Kontakte für ein paar Hintergründe gezogen… Die Initialmeldung ging erstmal von einem leichten VU mit Leichtverletzten aus. Erst mit Eintreffen der POL und weiterer Notrufe wurde das tragische Ausmass deutlich. Beim Eintreffen der Feuerwehr war eine weibliche Person bereits aus dem Wrack befreit und eine qualifizierte Laienreanimation wurde durchgeführt (was leider an für sich schon sehr, sehr selten ist!) Die Reanimation des Beifahrers konnte erst nach Abschluss der technischen Rettung vorgenommen werden. Die auf dem Bild befindlichen Zivilisten sind z. Teil ausgebildete, zufällige anwesende RS, RA……
    Zum Ausbildungsstand der betreffenden Feuerwehr kann ich nach fast 10-jähriger Abwesenheit nicht mehr viel sagen (zu meiner Zeit war er sehr gut!), aber die Feuerwehr Rottweil hat aufgrund der geographischen Gegebenheit und des Einsatzgebietes (ca. 40 km BAB, 3 Bundesstraßen, Flächenstaat) jeden Monat circa 2 x solche Lagen wie am 09.01.2009 und kann somit auf eine, leider riesige, Einsatzerfahrung aus dem Bereich Unfallrettung zurückgreifen.

    Zur Frage der Sinnhaftigkeit von Vergleichswettkämpfen: Meine Meinung nach ist es ein nettes „Hobby“, aber für eine FF flächen- und mannschaftsdeckend nicht durchführbar! Allein der zeitliche Ansatz ist für ein Großteil der Kameraden schon aus beruflichen / familieren Gründen nicht machbar! Sicher bringt es dem Einen oder Anderen wichtige Erfahrungen, aber im o.g. Fall wäre auch mit dem besten Training, der kürzesten Ausrückzeit, der besten Taktik, etc. kein besserer Erfolg gelungen. Es gibt halt leider, trotz aller technischen Möglichkeiten (z. B. auch Stabfast), trotz hohem Ausbildungsstand sowohl der Mannschaft, wie auch der Führung, trotz der verschieden Möglichkeiten der Fortbildung (wie z.B. den Vergleichswettkämpfen oder den neuem Lagenspiel von Irakli) leider auch die Möglichkeit (speziell auch in diesem Fall) einfach die Erkenntnis, dass man als Feuerwehr keine Chance mehr hatte. Manchmal ist es wirklich nur Schiksal und das ist grausam und wir müssen es so akzeptieren wie es ist! Es ist zwar schwierig, aber es geht. Das zeigt auch die meine folgende Information!

    Keiner der Opferfamilien machte der anderen Vorwürfe. Es gab sogar eine gemeinsame Beerdigung der Toten!

    Gruß aus Ottobrunn

  9. Der Lars am 20. Januar 2009 02:10

    Das Feuerwehrleben besteht ja noch aus mehr als TH. Oder sollen die Leute das in ihrer Freizeit machen???
    Ja der Qualitätsstandert hebt sich sicher an auch bei den Leuten die nicht daran Teilnehmen.
    Aber dann braucht man auch Gruppe für Innenangriff, A Einsätze, B soiwe C Einsätze usw. wo soll das denn hinführen???

    Was sind denn das bitte für Aussagen? Eine Feuerwehr ist kein Verein, sondern eine kommunale Einrichtung bzw. ein kommunales Amt und wir nehmen hier in erster Linie hoheitliche Aufgaben war. Was leider bei vielen Wehren noch nicht angekommen ist. Nehmt euren Dienstherren als Arbeitgeber und Verhaltet euch so. Das gilt auch bezüglich des öffentlichen Auftreten und vor allem für die Wahrnehmung der Pflichten wie Fortbildung und Übung! Wer das nicht kann und will, hat bei einer FW nichts zu suchen!

  10. salizylat am 21. Januar 2009 12:52

    Eintritt und Austritt ist Freiwillig….
    Das Leben eines Freiwilligen Feuerwehrmanns.

    Ich Glaube so eine Einstellung ist wohl überaltert!

    Der Dienstherr als Arbeitgeber für den man(n) ohne Entlohnung arbeitet und noch Geld mitbringt.
    Nach deiner Aussage muß man als Freiwilliger Feuerwehrmann auf andere Freizeitaktivitäten wohl verzichten und auch das Familienleben dahinter stellen.
    Ja solche Leute gibt es, die kommen auch recht weit damit aber es gibt in meinem Leben wichtigeres als Feuerwehr!
    Denn sollte ich deiner Aussage am besten wohl austreten oder habe ich das jetzt falsch verstanden????

    Habe ich behauptet das die Feuerwehr ein Verein ist??? nein…. Aber es gibt ein Vereinsleben in der Freiwilligen und das ist wichtig, sehr wichtig und ich kenne keine Führungskraft die das in seiner Wehr nicht haben will! Auch wenn ein Teil der Leute es nicht braucht wozu du wahrscheinlich auch gehörst.

    Nach deinem schreiben nehme ich an das in Eurer Wehr so einiges nicht rund läuft aber das man das gleich auf andere Gemeinden reflektiert ist wohl ein wenig weit her geholt Lars.

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