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Bonn (nrw), (sc). Das Technische Hilfswerk (THW) testet in den kommenden sechs Monaten in den Ortsverbänden Remscheid und Berchtesgadener Land Schreitbagger – auch Rettungsspinne gennant. Sie sollen eine neue Ära in der Fachgruppe Räumen einläuten.

Schreitbagger beim THW. Quelle: THW

Das THW testet einen Schreitbagger. Quelle: THW

Schreitbagger – sieht so die Zukunft der Fachgruppe Räumen im THW aus? – Zumindest ist vorstellbar, dass die flexible Baumaschine eines Tages als Rettungsgerät in Trümmern und schwierigem Gelände zum Einsatz kommt. Dazu hat das THW einen so genannten Schreitbagger eines Schweizer Spezialherstellers beschafft und testet die Maschine in den kommenden Jahren intensiv.

Das auch als Rettungsspinne bekannte Gerät verfügt über vier unabhängig steuerbare Beine, an deren Ende sich sowohl Räder als auch Abstützfüße befinden. Dadurch findet der Schreitbagger selbst in unebenem Gelände, zum Beispiel an Abhängen oder am Rand von Trümmerbergen, einen sicheren Stand und kann an Stellen arbeiten, die für die derzeit durch das THW eingesetzten Bergungsräumgeräte unerreichbar sind. Mit dem Bagger könnten Verschüttete schneller gerettet und Gefahren durch Trümmer einfacher beseitigt werden. Eine Einsatzmöglichkeit für die Maschine ist auch bei Unglücken auf Bahngleisen denkbar.

Das neue Gerät wird von den beiden THW-Ortsverbänden Berchtesgadener Land und Remscheid in der kommenden Zeit ausgiebig getestet. Zuerst werden die Remscheider Einsatzkräfte in den nächsten sechs Monaten praktische Erfahrungen mit der Rettungsspinne sammeln. [THW]

Kommentare

2 Kommentare zu “THW: Schreitbagger im Test” (davon )

  1. @fwnetz am 14. Januar 2009 09:55

    THW testet Schreitbagger: http://tinyurl.com/744gpg

  2. Cimolino am 14. Januar 2009 12:19

    Hallo,

    zu dem Thema wirds vermutlich im November 2009 auf der Beschaffungs-Tagung im HdT auch einen Vortrag vom THW zu den Erfahrungen damit (und mit den anderen Arbeitsmaschinen) geben…

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