Team | AGB | Impressum | Datenschutzbestimmungen | Kontakt | Bilder | Facebook | Twitter | Werben im FWnetz

(iw) Eigentlich müsste der nächste Schritt gar nicht so weit weg sein. Smartphones wie das iPhone oder Nokia können mit Applikationen ausgestattet werden, die bei einem Notruf auch die GPS-Koordinaten mitsenden. Wie es aussieht, gibt es keinen Standard-Datenformat bei der Übermittlung, aber findige Hersteller von Leitstellensoftware sollten da mal ein Auge drauf werfen.

Den (halbwegs) genauen Standort eines Anrufers zu erfahren, hätte schon seine Vorteile. Würde hauptsächlich im Freien funktionieren, da GPS in Gebäuden so gut wie nicht funktioniert. Hier könnte sich das Gerät evtl. die letzten bekannten Koordinaten merken?

Kommentare

6 Kommentare zu “Techwatch: Notruf mit GPS” (davon )

  1. Jannik am 21. Januar 2009 14:20
  2. MatthiasM am 21. Januar 2009 16:44

    Ich weiß, wir wollten hier mal die Politik außen vor lassen…

    WENN GPS in Handies üblich wird, ist es ein Schritt, bis es (wie das Ortungssystem bei Neu-KfZ) Vorschrift wird, und dann ist es wiederum nur noch ein Schritt, um neue Begehrlichkeiten der Überwachungsfanatiker zu nähren.

    Speziell zu dem Kinder-Handy und der Dienstleistung drumherum der Steiger-Stiftung kann ich nur – selbst als Vater zweier Töchter – sagen, in meinen Augen ist das Privat-Stasi in Reinkultur. Elektronische Fußfessel für Haus und Familie….
    Siehe auch den Artikel „Voll die Peilung“ aus der SZ vom 13.1.09 http://www.sueddeutsche.de/computer/685/454368/text/

    Ich weiß nicht, ob der Vorteil, im (statistisch extrem seltenen) Unglücksfall nicht nur funkzellen- sonder metergenau geortet werden zu können, das Mißbrauchspotenzial und die absehbaren Nutzungsbegehrlichkeiten für ein damit mögliches 100% 24/7-Bewegungsprofil auch nur ansatzhaft rechtfertigt.

  3. salizylat am 21. Januar 2009 17:43

    Da gebe ich Matthias recht…. wusch geht ne CD verloren mit tausenden von Daten und schon können die Handybesitzer überwacht werden.

    Aber die Technik kennt da sicher Lösungen. Z.B das sich das GPS Modul nur einschaltet wenn der Notruf betätigt wird.

    Das Problem wird nur bei den tausenden von Leitstellen geben die diese Daten dann auch erstmal verarbeiten müssen. Das heißt neue Software für die Leitstelle…. das kostet wieder

  4. MatthiasM am 21. Januar 2009 18:18

    Ja, und die Wirtschaft freut sich, der Steuerzahler blutet. Siehe Bundesdruckerei und die ganze IT drumherum bei den schönen neuen biometrischen Ausweisen, bei der elektron. Gesundheitskarte etc.

    Fortschritt ohne Hirn nur als Selbstzweck.

  5. cma am 21. Januar 2009 21:49

    GPS hat nicht nur in Gebäuden Probleme, auch wenn die GPS Antenne nicht gescheit zum Satelliten ausgerichtet sind bringt das Probleme. Da ist die Ortung über GSM Netz vermutlich sicherer.

    Über die angesprochenen Datenschutzprobleme will ich mal nicht weiter reden

  6. MatthiasM am 22. Januar 2009 07:53

    Naja, in den Bereichen, wo GPS Schwierigkeiten hat (Gebäudeschluchten etc.), da ist wiederum die Dichte der Funkzellen recht hoch (und damit die normale „Ortung“ schon relativ genau). Ein Notrufsystem mit GPS, das meinetwegen a) freiwillig ist und b) nicht automatisch immer den ganzen Track speichert, spielt seine Stärken da aus, wo die GSM-Zellen vergleichsweise riesig sind – eben am flachen Land, im Gebirge. Die gesamten bayerischen Alpen sollten mittlerweile weitgehend mit GSM versorgt sein – wer erinnert sich noch an Pläne der 80er des letzten Jahrhunderts, – lang vor GPS und GSM – für Outdoor und alpin eine bezahlbare zivile Variante der Notfunksysteme der Fliegerei zu etablieren?

Bottom