Team | AGB | Impressum | Datenschutzbestimmungen | Kontakt | Bilder | Facebook | Twitter | Werben im FWnetz

Mainz (RLP), (sst). Ein Brand in einem Krankenhaus hat am Freitagabend für einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdiensten gesorgt. Zwei Ärzte und fünf Pflegekräfte sind verletzt worden. Patienten kamen nicht zu Schaden, obwohl sowohl die Intensiv- als auch die Neugeborenen-Station stark verqualmt wurden.

Dank eines sehr schnellen und umsichtigen Einsatzes von Feuerwehr, Rettungssanitätern, Notärzten, Polizei und Krankenhausmitarbeitern sind die Patienten des St. HildegardisKrankenhauses gestern Abend einer Katastrophe entgangen. In der Klinik war kurz nach 18 Uhr in einem Bettenlager Feuer ausgebrochen.

Dichter, beißender Rauch breitete sich in Minutenschnelle in Fluren, Zimmern und Treppenhäusern aus und machte in der Folgezeit die Verlegung von mehr als 100 Patienten notwendig. Dabei erlitten zwei Ärzte und fünf Pflegekräfte Rauchvergiftungen. Die Vorbereitungen für eine anstehende Operation mussten abgebrochen, der Eingriff später in einer anderen Klinik vorgenommen werden.

Punkt 18.06 Uhr lief das Signal der automatischen Feueralarmanlage des Hildegardis bei der Berufsfeuerwehr Mainz auf und gab das Startzeichen zum sofortigen Großeinsatz. Einsatzleiter Björn Patzke: „Wir haben Vollalarm für alle Mainzer Wehren ausgelöst.“ Gleiches galt für die Rettungsdienste, die mit 15 Rettungswagen und rund 20 Krankentransportfahrzeugen an den Ort des Geschehens eilten. Die Mainzer wurden dabei durch Einsatzkräften aus dem Landkreis und private Rettungsdienste verstärkt. „Feuer in einem Krankenhaus – das ist eine Lage, die den sofortigen Großeinsatz erfordert. Sonst kann es ganz schnell zu spät sein“, betonte der Chef der Mainzer Berufsfeuerwehr, Rolf Wachtel. Im Hildegardis hatte es bereits exakt vor zwei Monaten gebrannt.

Wieder ging die Mainzer Polizei bei diesem Einsatz rabiat gegen jede Presseberichterstattung vor. So wurde den Journalisten vor Ort jeglicher Zutritt zum Einsatzort verweigert und Platzverweise ausgesprochen.

(iw) Heute liegt die neue „Brandschutz“ im Briefkasten, ein Tag auf den ich mich immer freue. Und siehe da, das Editorial ist diesmal von Dipl.-Ing. Johannes Feyrer, Ltd. Branddirektor der Feuerwehr Köln. Betitelt ist der Text mit „Neues aus dem Web…

Es wäre gelogen zu sagen, ich hätte den Text nicht mit unglaublicher Spannung durchgelesen. Wer sich noch zurück erinnern kann, die Kolumne des DFV-Präsidenten Hans-Peter Kröger „Engagiert euch im richtigen Leben!“ (Download PDF) hatte für einigen Wirbel gesorgt. Was würde uns „einer von denen da oben“ diesmal erzählen? Weiterlesen…

(iw) Aus Statistiksicht haben wir das letzte, größere Loch gestopft, nämlich diejenigen Abrufe zu messen, die per RSS reinkommen, also nicht über Browser (unser RSS-Feed). Zwar kann man die Schnittmenge nicht messen, also diejenigen, die sowohl per RSS als auch Browser abrufen, aber allzu groß dürfte sie nicht sein. Hier also ein Paar grobe Zahlen, nur um einen Eindruck davon zu vermitteln wo wir jetzt stehen: Weiterlesen…

Oldenburg (Nds.), (jou).  Im niedersächsichen Oldenburg ist am gestrigen Donnerstag ein Campinghandel komplett niedergebrannt. n-tv meldet im TV „Feuerwehr lässt Halle kontrolliert abbrennen.“

NWZ-Online

Bilderserie

(iw) Interessanter, neuer Aspekt zum Thema „Sondersignal“, zumindest was den Audio-Teil betrifft. Der Hersteller Federal Signal muss Chicagoer Feuerwehrangehörige Entschädigung für Gehörschäden zahlen, zu lesen bei Firehouse. Demnach hätte der zu tiefe Ton zum entstandenen Gehörverlust beigetragen.

Das Unternehmen hat Einspruch eingelegt, zumal tausende weitere potenzielle Opfer Anspruch auf Entschädigung bekämen.

Gibt’s eigentlich bei uns „klassisch“ (Presslufthorn) auch nur ansatzweise sowas?

(iw) Eigentlich unfassbar: Im Schwedischen Städtchen Södertälje brennt ein Kaufhaus nach dem anderen ab. An vielen Laternenmasten wurden Aufruf zur „global Intifada“ mit Bauanleitungen von Brandbomben aufgehängt, scheinbar mit Erfolg.

Infos bei thelocal.se

Maps: Södertälje

Arnstadt (Thüringen), (sc). Aus Protest gegen die Beurlaubung des amtierenden Wehrleiters, Andreas Meckel, haben 26 Kameraden ihren Austritt aus der Feuerwehr Arnstadt (Ilm-Kreis) erklärt. Offenbar schwelen in der 25.000 Einwohner  fassenden Gemeinde schon seit längerem Personalquerelen zwischen dem Bürgermeister Hans-Christian Köllmer und Stadtbrandmeister Jens Schneeberger auf der einen und der Feuerwehr am Standort Arnstadt auf der anderen Seite. Bereits im letzten Jahr wurde der damalige Wehrführer Siegbert Sauer nach dem Boykott einer Übung aus seinem Amt entfernt (fwnetz.de berichtete) und durch Andreas Meckel ersetzt. Die Einsatzbereitschaft ist durch diese Austritte nach Angaben des Bürgermeisters nicht gefährdet, denn am Standort Arnstadt stünden noch 58 Kameraden und in Espenfeld 29, Rudisleben 28, Dosdorf 20 und Siegelbach 15 Mitglieder bereit. Außerdem leitete Bürgermeister Köllmer ein Verfahren mit dem Ziel der Entlassung als stellvertretender Wehrführer gegen Meckel ein. Als Begründung führt Köllmer an, dass Meckel nicht geeignet gewesen sei, die Zusammenführung derFeuerwehr gewährleisten.

Links:

  • maps: Arnstadt
  • Links in der Thüringer Allgemeinen: 1, 2, 3, 4
  • Links in der Zeitung Freies Wort: 1, 2

(iw) Wenn auch der Vorwurf stimmt, der Leiter TEL hätte in Uniform an einer politischen Veranstaltung teilgenommen: der richtige Weg geht sicher nicht über die Medien und die Politik, insbesondere ohne vorheriges persönliches Gespräch. So geschehen im Kreis Ahrweiler. Der Leiter TEL sah dadurch das Vertrauensverhältnis gestört und schloss das echauffierte TEL-Mitglied aus.

(…) wandte er sich mit diversen Schreiben an das Innenministerium, die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, die Staatssekretärin Reich, die Bundestagsabgeordnete Nahles, das Finanzministerium und die Feuerwehrverbände und monierte, der Leiter der TEL, der Kreisfeuerwehrinspekteur, habe in seiner Feuerwehrdienstkleidung im Wahlkampf zur Landratswahl geworben. Erst knapp einen Monat später wandte er sich persönlich an den Kreisfeuerwehrinspekteur.

Der Ausschluss wurde nun auch vor Gericht bestätigt:

Die Auswahl der Teilnehmer bei der Technischen Einsatzleitung falle in das Organisationsermessen des Landkreises, so die Koblenzer Richter. Einen Rechtsanspruch hierauf gebe es nicht. Zudem sei auch zu Recht von einem Vertrauensverlust ausgegangen worden.

Ministerium der Justiz Rheinland Pfalz

[Stumpf + Kossendey]

(sc). Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat einen Leitfaden zum Risikomanagement in Krankenhäusern veröffentlicht.

(ots). Wie kann die Funktionsfähigkeit eines Krankenhauses in Krisensituationen sichergestellt werden? Antwort gibt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in einem neuem Leitfaden zum „Schutz Kritischer Infrastruktur: Risikomanagement im Krankenhaus“.

Krankenhäuser gehören zu den unverzichtbaren sozialen Infrastrukturen, die eine herausragende Bedeutung für den Bevölkerungsschutz haben. Großschadensereignisse können in ihrer Folge noch verheerender sein, wenn auch das Gesundheitswesen zusammenbricht. Denn damit steht diese so wichtige Basisversorgung gerade dann nicht zur Verfügung, wenn besonders viele Menschen auf sie angewiesen sind.

Um mögliche Gefährdungen in Krankenhäusern bereits im Vorfeld zu erkennen und Schäden durch vorbeugende Maßnahmen zu begrenzen, hat das BBK mit Unterstützung von Medizinern, Geisteswissenschaftlern, Ingenieuren und Verwaltungsfachleuten Empfehlungen erarbeitet. Entstanden ist eine kompakte, anwendungsorientierte Broschüre, die sich an Entscheidungsträger und Sicherheitsfachleute in Krankenhäusern wendet. Ziel soll sein, für das Thema Schutz Kritischer Infrastrukturen zu sensibilisieren und konkrete Handlungsempfehlungen zur Einführung eines umfassenden Risiko- und Krisenmanagement-Prozesses in ihrer Einrichtung zu geben. Im Mittelpunkt stehen drei Fragen, denen sich die Verantwortlichen der Krankenhäuser und
Gesundheitsnetzwerke stellen sollten:

  1. Ist eine Einrichtung von Basisinfrastrukturen wie Strom, Wasser oder Informations- und Kommunikationstechnik so abhängig, dass ein Ausfall einer dieser Dienstleistungen
    die Funktionsfähigkeit insgesamt gefährden kann?
  2. Welchen Gefahren (Naturereignis, technisches bzw. menschliches Versagen, krimineller oder terroristischer Akt) ist eine Einrichtung ausgesetzt, wie wahrscheinlich
    sind diese Gefahren und welche Folgen können daraus entstehen?
  3. Welche konkreten Maßnahmen können ergriffen werden, um auch in extremen Situationen die Arbeitsfähigkeit so lange wie möglich zu erhalten?

Der Leitfaden enthält zahlreiche inhaltliche und methodische Hinweise, die den Anwender aktiv bei der Umsetzung eines Risikomanagement-Prozesses unterstützen. Er bleibt damit nicht auf der Ebene abstrakter Empfehlungen stehen, sondern erläutert auch eine Vielzahl praktischer Fragen, die bei der konkreten Durchführung einer Risikoanalyse auftreten. Eine CD-ROM mit weiteren Arbeitsmaterialien, mit Informationen zum Schutz Kritischer Infrastrukturen, zum gesundheitlichen Bevölkerungsschutz sowie mit einem Leitfaden der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft zur Sicherheits- und Notfallorganisation ist beigefügt. [BBK]

Die Publikation kann beim BBK kostenfrei bezogen werden.

(jou). Seit über 200 Jahren werden bei Deutschen Feuerwehren Drehleitern eingesetzt, um Menschen aus Gefahren zu retten.
Die Ausbildung zum Drehleiter-Maschinisten ist bisher allerdings nicht einheitlich geregelt und wird derzeit mit deutlich unterschiedlicher Intensität durchgeführt.

Hier setzt die Empfehlung für die Aus- und Fortbildung an Hubrettungsfahrzeugen des TEAMS DREHLEITER.info an, um eine Vereinheitlichung der Ausbildung zum Drehleiter-Maschinisten anzuregen und zu erreichen. Weiterlesen…

Bottom