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Atlanta (Georgia/USA), (sc). Was sich am Super Bowl Day im Fire Department der us-amerikanischen Stadt Atlanta abspielte – oder besser nicht abspielte, gibt in den USA derzeit landesweit Anlass zur Sorge und auch Kritik.

Am Sonntag mussten insgesamt fünf Feuerwachen in der 500.000 Einwohner Stadt außer Dienst genommen werden, weil sich ungewöhnlich viel Feuerwehrleute krank gemeldet hatten. Neben dem Super Bowl Day dürfte im Wesentlichen die massive Kürzung des Feuerwehrbudgets – die zur Schließung von drei Feuerwachen führte – und die Kürzung der Gehälter der Feuerwehrleute um bis zu 18 Prozent der Grund sein. So legitim der Protest dagegen ist, desto energischer wird darauf hingewiesen, dass der Bürger in einer Notlage der Leidtragende dieser Differenzen ist, und der Bürger seinen Kopf nicht für die Fehlentscheidungen der lokalen Politiker hinhalten muss. Der Präsident der Atlanta Professional Fire Fighters Association, Jim Daws, meinte, dass

“What you’re seeing today is a total unraveling of the fire protection and disaster response scheme in the City of Atlanta.  Fires and other emergencies are no respecters of budget shortfalls.  They will come when they will, and if Fire Rescue is unprepared to respond, lives and property will be lost.  These cuts to Fire Rescue are nothing less than governmental malpractice on the part of Atlanta’s elected officials, and the citizens should not stand for it.” [Firegeezer]

Im Übrigen hätten die Feuerwehrleute, die offenbar „blau“ machten, ihrem eigentlichen Anliegen, dem Protest gegen die schlechtere Bezahlung und der Budgetkürzung,  einen Bärendienst erwiesen.

The average citizen, most of whom are unaware of any labor disputes anyway, knows that if someone is being paid to do a job, no matter how well the pay is, then that person has both the legal and moral responsibility to show up.  The Atlanta Local has a lot of damage to repair. [Firegeezer]

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