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thumb_lazarett(sc). Nach 237 Tagen ist der Einsatz für das Mobile medizinische Operationszentrum (MMOPZ) des Sanitätsdienstes der Bundeswehr am Bodensee beendet. Die Bundeswehr hatte im Sommer vergangenen Jahres vier Operationscontainer mitsamt Ausrüstung neben dem Konstanzer Klinikum aufgebaut, nachdem in der Nacht vom 3. Juni 2008 der Operationstrakt mit den sechs Operationssälen und der kompletten OP-Ausrüstung des Konstanzer Klinikums ausgebrannt war.

Am heutigen 8. Februar konnte die Konstanzer Bevölkerung das MMOZP mit seinen 15 Containern und zahlreichen Zelten besichtigen, bevor die Einsatzlazarette 411 und 412 nach Ulm ans Bundeswehrkrankenhaus verlegt werden. In Betrieb ging das „Militärprovisorium“ am 10. Juni 2008. Mitte Januar fand die letzte von über 1.650 Operationen statt. Seit dem 26. Januar operieren die Mediziner in den neuen Operationsmodulen, die ihrerseits um 2012 durch einen neuen Funktionstrakt am Krankenhaus ersetzt werden sollen.

Dass die Bundeswehr einfach so mal eben schnell dem Klinikum Konstanz aus hilft, war in den Tagen nach dem Brand nicht unbedingt klar. Zwar keimte die Idee bereits am nächsten Tag, Peter Renker, Oberstleutnant der Reserve und Beauftragter für die zivil-militärische Zusammenarbeit im Landkreis Konstanz (und auch stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Konstanz) nahm schon wenige Stunden nach dem Brand Kontakt mit der Bundeswehr auf. Ursprünglich für einen anderen Einsatz vorgesehen, führte eine Intervention von Andreas Jung, Bundestagsabgeordneter für den Landkreis Konstanz, bei Verteidigungsminister Franz Josef Jung zur Bereitstellung des MMOPZ.

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Eingangsbereich des MMOPZ. Hier wurden die Patienten angeliefert.

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Transportkarre im MMOPZ im Eingangsbereich.

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160-Tonnen Kran der Bundeswehr

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Blick in den Aufwachraum des MMOPZ.

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Operationscontainer Nr. 4

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Operationscontainer Nr. 3

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OP-Licht

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Eingangsbereich des MMOPZ.

Kommentare

Ein Kommentar bisher zu “Ende einer Zeltstadt” (davon )

  1. Terrex Katastrophenschutzübung | feuerwehrleben.de am 24. Juni 2012 21:05

    […] Einmal beim Hochwasser 1999 und das zweite Mal von 2008 bis 2009, als der Sanitätsdienst ein mobiles Operationszentrum als Ersatz für den bei einem Brand zerstörten OP-Trakt des Konstanzer Krankenhauses […]

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