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Glück im Unglück hatte eine dreiköpfige Familie in der Nacht zum Dienstag, 10.02.09, in Trostberg bei einem häuslichen Unfall mit einem Notstromaggregat. Alle drei Personen trugen teils schwere Kohlenmonoxidvergiftungen davon.

Der Familienvater hatte am Montagabend als Ersatz für die derzeit fehlende reguläre Stromversorgung des Einfamilienhauses im Keller ein benzinbetriebenes Notstromaggregat laufen gelassen. Dabei hatte er offensichtlich nicht bedacht, dass das Gerät laut Beschreibung wegen des Abgasausstoßes nicht in geschlossenen Räumen betrieben werden darf.

Als gegen Mitternacht der Treibstoff in dem Gerät zu Ende ging und somit der Strom im gesamten Haus ausfiel, begab sich der 44-Jährige in den Keller, um Benzin nachzufüllen. Wegen der zuvor durch die Motorabgase entstandene Kohlenmonoxidkonzentration wurde der Familienvater jedoch bewusstlos und brach zusammen. Ebenso erging es seiner Ehefrau, als diese etwas später nach ihrem Mann sehen wollte. Bevor die Frau jedoch bewusstlos wurde, konnte sie gerade noch nach ihrer Tochter rufen. Das 17-jährige Mädchen entdeckte ihre bewusstlosen Eltern und setzte noch einen Notruf ab, bevor auch sie das Bewusstsein verlor. Alle drei wurden von der alarmierten Feuerwehr aus dem Keller geborgen. Die Eltern wurden nach Erstversorgung durch Notarzt und BRK-Helfer mit einer lebensgefährlichen Kohlenmonoxidvergiftung, die Tochter mit leichteren Symptomen, in das Krankenhaus eingeliefert. Zwischenzeitlich befinden sich auch die Eltern auf dem Weg der Besserung.

Siehe:

Kommentare

5 Kommentare zu “Einer nach dem anderen…” (davon )

  1. JohnnyKnoxville am 10. Februar 2009 16:39

    Ich reiche hier noch den Link zur Originalmeldung nach: http://www.polizei.bayern.de/oberbayern/news/presse/aktuell/index.html/87177

  2. freies_radikal am 10. Februar 2009 17:49

    Erinnert mich an die Geschichte mit dem Kamel im Brunnen… da sind 5 männliche Mitglieder einer Familie beim Rettungsversuch ums Leben gekommen. Das Kamel hat sich hinterher selbständig befreit…

  3. MatthiasM am 10. Februar 2009 18:12

    Hmm, was das Kamel im Brunnen betrifft, hätte ich gern mehr Quellen dazu… Brunnen wären eher was für CO2, aber dann wäre das Kamel genauso tot gewesen.

  4. freies_radikal am 10. Februar 2009 20:24

    Feuerwehrbild von anno dazumal. Das rauszusuchen… puh eher nicht.

  5. Christian Lewalter am 11. Februar 2009 06:31

    Da liegt es am Leitstellen-Disponenten, die Lage am Telefon genau zu ermitteln. Wenn einfach jmd. bewußtlos gemeldet wird, kommt man ja nicht gleich auf eine CO-Vergiftung…

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