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Sulzbach (Regionalverband Saarbrücken) (tl)
Am späten Freitagabend ist in Sulzbach ein Rettungswagen verunglückt.

Nach Polizeiangaben war er auf einer Kreuzung mit dem Pkw eines 43-Jährigen zusammengestoßen und anschließend umgekippt.
Der Rettungswagen war mit Martinshorn und Blaulicht in Richtung Klinik unterwegs.

Der 80-jährige Patient und ein 27-jähriger Rettungssanitäter wurden schwer, der Pkw-Fahrer leicht verletzt.
Die 20-jährige Fahrerin des Rettungswagens blieb unverletzt. Die Feuerwehr musste einen Sichtschutz aufbauen,

um zu verhindern, dass Schaulustige die Verletzten fotografieren oder filmen.

Quelle SRR-Online 31.01.09
Einsatzbericht Feuerwehr Sulzbach

Kommentare

10 Kommentare zu “VU: PKW gegen RTW. RTW Insassen schwer verletzt” (davon )

  1. Der Lars am 14. Februar 2009 13:18

    *wuarg* Bei dem Wort „Sichtschutz“ rollen sich bei mir immer die Fußnägel nach oben.

  2. Irakli West am 14. Februar 2009 16:01

    hi Lars, schön, wenn man eine ganz feste Meinung zu etwas hat! Ich freue mich auch immer, wenn man das Ganze auch ein bisschen ausführlicher gestaltet: warum genau reagieren Deine Fußnägel allergisch?

  3. Der Lars am 14. Februar 2009 17:44

    Aus dem selben Grund wie ein Hamburger Gericht dies mal in einem Urteil gegen eine BF ausgeführt hat: Behinderung der Presse und damit eine unzulässige Einschränkung der Pressefreiheit.

  4. freies_radikal am 14. Februar 2009 19:24

    Juhu, Diskussion? ; )

    Ist wohl noch zu unterscheiden zwischen Pressefotographen und Handyreportern. Wobei das die Rettungskräfte vermutlich nicht entscheiden können.

    Ich halte es für Sinnvoll z.B. bei Betriebsunfällen im Freien ein Fahrzeug so hinzustellen dass man von der Straße nicht auf den Ort des Geschehens blicken kann.

  5. Ulrich Wolf am 14. Februar 2009 19:34

    Der Sichtschutz richtet sich dem Bericht nach geg. Schaulustige und nicht gegen „die Presse“! In Zeiten von youtube und Handycams ist das meiner Ansicht nach u.U. nötig. Wenn nur Reporter, die ihrer Verantwortung bewußt sind, Fotos machen würden, ist das sicher kein Problem. Aber so manche  Sache im Netz zeigt das Gegenteil. Leider.

  6. Andreas Kirchmeyer am 14. Februar 2009 20:21

    Ich denke nicht das die Presse unbedingt verletzte / betroffene Personen ablichten muss, darum halte ich den „Sichtschutz“ für absolut notwendig (oder möchtet ihr verletzt von „jedermann“ fotografiert werden?). Noch mehr soll es vor Schaulustigen oder Handy-Presse schützen!

    Pressefreiheit ja und gut, aber nicht alles!

  7. Der Lars am 16. Februar 2009 14:21

    Was ich als Presse zu Fotografieren habe und was nicht, entscheidet kein FW’ler, keine Pol oder sonstwas, sondern ICH. Punkt.

    Das Einzige was mich an meiner Arbeit behindern könnte, wäre eine Absperrung die auch für die Presse gilt. Da wir aber in unserer Region sehr gut aufgestellt sind mit Medien (3x Radio, 4x Print, 2x Online, 2x TV). Da kann man sich leicht vorstellen dass da gerne mal 4 bis 6  Mann mit Kamera herum rennen und Filmen oder Fotografieren.

    Ergebnis: Wir können Werken wie wir wollen. Aber nicht weil wir den längeren Arm haben, sondern weil wir, teils selber in einer HiOrg, zwar alles Fotografieren, aber unsere Redaktionen Moral und Ethik kennen und sich an Statuten und Pressekodex halten. Und somit hält sich die Ordnungsmacht auch an das Grundgesetz, denn die Presse ist frei.

    Und was würde wohl passieren wenn Pol oder FW sich hier recht unkooperativ zeigen? Richtg, Sie würden zerrissen werden. Bis zu 11 mal auf einen Schlag, Verteilt auf maximal 6 Tage, immer schön Portionsweise.

    Und nun Gegenargumente!

  8. Grisu1981 am 16. Februar 2009 14:51

    Hallo Lars

    Ich denke mit einem gültigem Presseausweis, etwas Freundlichkeit und einer kurzen Vorstellung bei der für den Sichtschutz zuständigen Einsatzkraft, sollte die gute und wichtige Pressearbeit ungehindert, auch vor dem Sichtschutz, arbeiten können.
    In der heutigen Zeit ist jedoch, aus den oben genannten Gründen, immer wieder unerlässlich eine „Abschirmung“ aufzubauen um ungewünschte Videos, Bilder oder Gerüchte zu unterbinden!

  9. McPharmer am 16. Februar 2009 14:55

    @Der Lars
    ist ja mal starker Tobak, was du zum Thema „Pressefreiheit“ an Meinung dein eigen nennst. Wo bleibt den da das Recht des photografierten Objekts am eigenen Bild?

  10. Der Lars am 16. Februar 2009 15:39

    @ Grisu: Presseausweis ist eine Sache, bringt im Alltagsgeschäft heute nur meist nichts mehr. Ich habe in drei Jahren noch nie einen besessen, oder gar gebraucht, eine Redaktionsbestätigung oder Anmeldung bringt dich auch so dahin wo man hin will. Eine Anmeldung beim EL der Pol und FW sollte selbstverständlich sein, denn man will ja auch mal einen O-Ton haben.

    Und zum PA an sich: Ich sehe es nicht ein irgendwelchen Verbänden Geld in den Rachen zu werfen, und schon dreimal nicht irgendwelchen Gewerkschaften, bzw. Arbeitgeberverbänden. Und vom Rest der Verbände hört man nichts, imho kann man sich die Mitgliedschaft dort auch gleich schenken.

    @McPharmer: Nun, das Recht steht teilweise außen vor. Abgesehen davon dass niemand beurteilen kann ob ich gerade die Schere fotografiere die in die B-Säule eindringt, oder das komplette Wrack mit Fahrer, gibt es da noch sogenanntes Beiwerk und/oder relative Personen der Zeitgeschichte, wenn auch auf einem räumlich und zeitlich begrenztem Raum. Von Moral und Ethik mal ganz abgesehen, denn 97 % des Standes Journalist sind anständig, wenn auch teilweise „Bluthunde“.

    Das wissen unsere Polizisten und Kameraden und lassen uns gewähren. Und falls man Schaulustige nicht will, steht es dem EL der Pol jederzeit frei für diese eine entsprechend große Absperrung zu ziehen oder halt mal ein Großfahrzeug etwas unkonventioneller zu parken, sofern die Presse bei ihrer Arbeit nicht behindert wird.

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