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(iw) Für manche Leser könnte das ein wenig OT wirken, ich find’s nicht. Regt auch zum Nachdenken an. Wir neigen ja eher dazu praktisch zu denken: Einsatz, wir treffen auf einen Schaden, und beseitigen diesen, fertig.

Doch das was wir tun, hat auch viele abstraktere, jedoch nicht minder wichtige oder interessante Ebenen. Nur haben wir meist nicht die Zeit oder muße nachzudenken. Die extremste Ausprägung dieser „Ebenen“ ist die Seelsorge: die Arbeit hört nicht mit dem Abrücken auf, sondern der Geist verarbeitet weiter das Gesehene und Erlebte. War’s extrem, muss eben das KIT ran.

Vor diesem Hintergrund finde ich das Video „Flooded McDonald’s“ extrem faszinierend. Hier wird der Nachbau eines Schnellrestaurants langsam geflutet, die Inhalte gehen unter oder schwimmen davon.


Flooded McDonald’s from Superflex on Vimeo.

Aus künstlerischer Sicht soll dies hier vermittelt werden:

It hints at the consumer-driven power and influence, but also impotence, of large multinationals in the face of climate change.

Durch den Konsumenten getriebene Macht und Einfluss, und die Machtlosigkeit der Konzerne ob des Klimawandels.

Kunst hat mitunter den Vorteil, dass es jedem obliegt, das Gezeigte selbst zu interpretieren (obwohl die Kenntnis darüber, was der Künstler eigentlich aussagen wollte mitunter nicht schaden kann), und so sehe ich auch jenseits des abrupt unterbrochenen Konsums ein Ausdruck der Hilflosigkeit und darin wiederum die Bestätigung, selbst die Dinge zum Besseren beeinflussen zu können. Faszinierend!

Weiterführende Informationen zum Projekt

Superflex

[WMMNA]

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