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(iw) Diesmal im Techwatch ein tatsächlich existierendes Konzept, dass als Grundlage zur Informationsbeschaffung und -bearbeitung an der Einsatzstelle super eignen könnte: Sekai Camera.. Video ab:

Was wir hier sehen ist recht einfach beschrieben. Mit Hilfe von GPS können echte Orte mit einem „Tag-Layer“ (engl. ausgesprochen) versehen werden. Andere Nutzer des gleichen Dienstes gucken durch das iPhone auf den gleichen Ort und sehen die „Tags“ der anderen,beispielsweise Bilder, Informationen, etc.

Die Verwendungsmöglichkeiten sind unendlich, die Möglichkeit von LBS-Tags (Location Based Services, also ortsgebundene Dienste) scheinen damit nun endlich Realität zu werden. Natürlich ist das alles noch recht früh, und wenn im Consumerbereich (beispielsweise Fremdenführer, Location-„Wikis“ a la  Qype) schon einiges vorstellbar scheint, ist es bei uns – zumindest in den vorstellbaren Szenarien – noch ein weiterer Weg.

Beispiele?

Angenommen wir hätten eine Infrastruktur hätten, die „Tags“ versehen und lesen kann: Mit der Wärmebildkamera wird der Zugangsort in ein Gebäude digital markiert und an die E-Stelle sowie den zuständigen GF / Abschnittsleiter (jeweils mit rugged PDA-ähnlichen Geräten ausgestattet). Geht die WBK in den Innenraum, schaltet sie das GPS ab und zeichnet digital die Konturen der abgefilmten Umgebung ab. In der WBK oder bei der E-Leitung wird das betretene Gebäude in 3D nachgezeichnet. Der Standort der WBK (ergo des Trupps) ist der E-Leitung jederzeit bekannt.

Der Trupp im IA kann an verschiedenen Stellen seine Marker setzen (vorgefundene Person, Raum abgesucht, Gefahr), und diese Marker sogar mit Audio hinterlegen. Bei bereits digitalisierten Gebäuden könnten Informationen in die WBK eingespielt werden, zusätzlich liesse sich der Trupp auch visuell von aussen „steuern“.

Alles klar? Klingt komplex, ich denke jedoch, dieses Szenario lässt sich  – wenn die entsprechende Technologie zur Verfügung steht – mit einer – achtung – nicht disruptiven HMI (Human Machine Interface) darstellen. Größte Herausforderung aus technischer Sicht dürfte die Harmonisierung der Komponenten sein, und aus Marktsicht natürlich der Investitionswille der Wehren, aber das soll Techwatch nicht belasten.

Das System ist natürlich je nach Schadenlage beliebig skalierbar. Bei größeren Szenarien könnte man so Bereitstellungsräume und Abschnitte markieren, und vieles mehr.

Schön, dass wir uns da hin bewegen. Vielleicht macht ja jemand zumindest im Bereich der Logistik, also da wo’s nicht brennt, mit dem iPhone den Anfang :)

Realitätsgrad: 8/10. Echt.

[TechCrunch]

Kommentare

Ein Kommentar bisher zu “TechWatch: Tagging mit Sekai Camera” (davon )

  1. @Jo_ey am 25. Februar 2009 08:26

    Will I need a Sekai Camera? http://tinyurl.com/d8hr92

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