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München (by) (iw) Im Münchner Stadtteil Forstenried ereignete sich Montag abend eine folgenschwere Explosion, bei der zwei Menschen ums Leben kamen. In der Folge musste die Feuerwehr etwa 25 Bewohner in Sicherheit bringen, teilweise mit Hilfe von Fluchthauben.

Über die Explosionsursache kann derzeit nur spekuliert werden. Da das Haus über keinen Gasanschluss verfügt, geht man von einem Schwelbrand mit nachfolgender Rauchgasexplosion aus.

Süddeutsche

München24

Maps: Forstenrieder Allee, München

Kommentare

Ein Kommentar bisher zu “München: Spektakulärer Wohnungsbrand mit zwei Toten” (davon )

  1. Sebastian Schubert am 6. März 2009 11:09

    Laut Pressemitteilung der Pol ist die Brandursache nun geklärt:

    280. Explosion in Wohnung fordert zwei Tote – Brandursache geklärt

    Wie bereits berichtet, ereignete sich am Montag, 02.03.2009, gegen 22.40 Uhr, im fünften Stock eines Hochhauses an der Forstenrieder Allee eine Explosion. Als ein Nachbar nach dem Rechten sehen wollte, bemerkte er Flammen, die aus dieser Wohnung schlugen und verständigte sofort die Rettungskräfte. Die eingesetzten Feuerwehren mussten feststellen, dass es sich um einen ausgedehnten Brand in einem 30 qm großen Appartement handelte. Nach Beendigung der Löscharbeiten stießen die Einsatzkräfte auf zwei bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Personen, deren Identität zunächst nicht geklärt war.
    Im Laufe der Ermittlungen konnte festgestellt werden, dass es sich bei der Toten um die 24-jährige Wohnungsinhaberin handelte. Bei dem zweiten Toten dürfte es sich um einen 29-jährigen Deutsch-Afghanen handeln. Endgültige DNA-Abgleiche stehen hier noch aus.
    Durch den Brand wurde das Appartement vollständig zerstört. Die Fassade des Hochhauses wurde über zwei Stockwerke, ebenso wie das Treppenhaus, stark beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 300.000 Euro geschätzt. Zwei Hausbewohner des Anwesens erlitten eine Rauchvergiftung und mussten behandelt werden. Weiterhin wurden ein Feuerwehrmann und ein Polizeibeamter leicht verletzt und vor Ort behandelt. Am Nachmittag des 03.03.2009 wurden die beiden Leichen im Institut für Rechtsmedizin obduziert, wobei festgestellt wurde, dass beide an den Folgen ihrer Verbrennungen gestorben sind.

    Weitere kriminaltechnische Untersuchungen haben ergeben, dass die beiden Verstorbenen mit einem flüssigen Brandlegungsmittel übergossen waren. Die Verwendung eines Brandbeschleunigers lässt auch die heftige Explosion und den folgenden schnellen Abbrand logisch erklären. Die Beteiligung eines Dritten kann mit größter Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

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