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Für mich ein Thema, das auch diese Seite, bzw. deren User betrifft:
Noch während der Amokläufer gestern um sich schoß, wurde fleißig getwittert. Und plötzlich war jeder, der Tim K. heißt oder jeder Metalfan namens Tim der Täter.

Auf Twitter wurde wild spekuliert und dabei wurden auch viele Unwahrheiten verbreitet, denen auch Teile der Medien auf den Leim gegangen sind. Die Süddeutsche und die Augsburger Allgemeine befassten sich bereits mit dem Thema.

Auch hier im fwnetz gibt es, mich eingeschlossen, viele die twittern. Ich glaube, dieses Ereigniss zeigt, dass man immer ein wenig Distanz wahren sollte und auch ein gesundes Maß an Misstrauen nicht unbedingt schadet.

Kommentare

14 Kommentare zu “Amoklauf 2.0” (davon )

  1. Irakli West am 12. März 2009 11:54

    Völlig richtig – in diesem Fall völlig bewusst sowohl auf Twittern als auch hier zu berichten verzichtet.

    Fälle wie die Landung im Hudson, dem Crash in Amsterdam, die Terroranschläge in Indien oder der Einsturz von Köln waren alle Teil einer Lernkurve. Diese „GeTwitter“ 1:1 erlebt und die Konsequenz daraus gezogen: mit größter Vorsicht genießen.

  2. Andre am 12. März 2009 14:03

    Ja, Twitter ist schön. Aber Spekulationen verbreiten sich damit auch sehr leicht. Weil mit einem Klick ist die Nachricht weiter geschickt.
    Gestern wurden deutliche Grenzen dieses Dienstes gezeigt, aber auch welchen Stellenwert ihm die klassischen Medien zugestehen. Als Ergänzung zu dem geschrieben und verlinkten Artikeln ein interessanter Artikel der netzeitung zum Amoklauf und web 2.0:
    http://www.netzeitung.de/internet/internet/1296957.html

  3. Tobias am 12. März 2009 22:53
  4. Philipp am 13. März 2009 00:51

    Was auch ein grund ist, dass wir als Feuerwehr unserer Stadt erstmal gar nichts in Richtung Twitter unternehmen. Denn das Gerücht ist schnell online, die Richtigstellung wird dann wesentlich schwieriger.

  5. Irakli West am 13. März 2009 11:05

    @philipp verständliche Reaktion, falscher Ansatz. Die Frage ist nur, wie man sich dran beteiligt. Eine Feuerwehr sollte Twitter dazu nutzen, um Infos zu verbreiten und zu eigenen Meldungen zu verlinken, vergleichbar mit den eigenen Einsatzberichten. Da stehen auch nur Fakten drin.

  6. Der Amoklauf - Omni Medien Präsent | Lifestyle & Medien Blog | BLOKSTER.DE am 13. März 2009 12:42

    […] selber sind ein paar Links zu den verschiedenen Themen/Nachrichten … mehr haben wir zu diesem traurigen Desaster eigentlich nicht zu sagen!!! 0 Kommentare zu Der Amoklauf – Omni Medien Präsent […]

  7. Andre am 13. März 2009 12:45

    Genau und dafür ist Twitter interessant, schnell und verlässlich seine Informationen weiterzugeben. Und die werden sie auch verbreiten.
    Twitter zeigt mal wieder wie Krisenkommunikation funktioniert oder auch nicht.

  8. Philipp am 13. März 2009 20:41

    @irakli: prinzipiell ja. Aber ich tu mir gerade damit schwer, bei einer FF, die in aller Regel eh zu wenig Leute bei einem Einsatz hat auch noch einen fürs Twittern abzustellen. Zumal ja der erstmal alle Infos zusammen bekommen muss.

    Ich bleibe dabei, zeitnah nach einem Einsatz einen guten Bericht, evtl. mit Bildern auf der HP haben, ist mMn sinniger.
    Zumal von den 10k Einwohern eh nur ~100 am Tag auf die HP zugreifen, bei großen Einsätzen sind das dann mal 300.
    Diejenigen, die Twitter kennen, werden von den 100 Besuchern im 1stelligen Bereich sein.

  9. bigthoom am 15. März 2009 00:25

    Was mich etwas „aufregt“ ist, dass „etablierte“ Medien genauso Falschmeldungen abegesetzt haben. Ich sag nur Eltern und Waffengeschäft! Und von daher sollte man jede Meldung, egal ob von Twitter oder von sonstwo-Zeitung erstmal kritisch betrachten. … Für Einsatzberichterstattung erscheint mir twitter aber ziemlich untauglich. Da schliesse ich mich Philipp vollkommen an.

  10. Alex112 am 15. März 2009 13:08

    Ihr redet alle von Twitter, ich weiß garnich was das is *heuuul* ,- ich geh ma googeln..

  11. Philipp am 15. März 2009 13:21

    Twitter ist ein handy-basierter Dienst, mit dem du 140 Zeichen lange Nachrichten abschickst, die Leute lesen können, die Nachrichten von dir aboniert haben.
    Obama hat das ganz massiv im Wahlkampf genutzt.

  12. maos am 15. März 2009 13:49

    @Philipp

    Wäre nur schön, wenn das „handy-basiert“ auch mal funktionieren würde. Es hat ja nicht jeder ein iPhone…  ;)

  13. Christian Lewalter am 15. März 2009 14:59

    Man braucht kein Handy oder gar ein Iphone, um twitter nutzen zu können. Ich twittere zu 95% vom Rechner aus. Mit Handy macht es mehr Spass, da man eben das twittern kann, was man im Moment irgendwo unterwegs erlebt.

  14. Andre am 16. März 2009 14:35

    Wobei man diese Technik sehr leicht integrieren kann und man damit eine Möglichkeit hat Redakteure und Bevölkerung schnell zu erreichen. Das offiziell auf Ebene Kreis/kreisfreie Stadt eingerichtet ist ein interessantes Tool in der Information im Einsatzfall, vielleicht auf bei der Warnung der Bevölkerung

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