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Zu wenig Zeit für zu viele Sehenswürdigkeiten

Magirus Rundhauber(sc). Inzwischen ist es zu einer festen Gewohnheit geworden im März auf die Landesmesse nahe Stuttgart zu fahren, und die Retro Classics zu besuchen, genauer den dortigen Stand des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg. Drehte sich die Ausstellung im letzten Jahr um fahrbare Feuerwehrleitern (das FWNetz berichtete), stand der Name bzw. das Produkt Magirus im Mittelpunkt der diesjährigen Schau, die wie immer von Harald Pflüger zusammengestellt wurde. Bis ich nun den vollständigen Artikel über das Opus des Magirus‘ fertig gestellt habe, präsentiere ich an dieser Stelle einige Fotos, die Exponate aus den anderen Austellungshallen zeigen, und schreibe ein wenig über die Ausstellung selbst.

Die Feuerwehrfahrzeugaustellung war klein aber fein. Fans von Heulern, Rund- und Eckhaubern kamen voll auf ihre Kosten. Aus fotografischer Sicht stellte sich dichte Fahrzeugaufstellung als suboptimal heraus, denn es war sehr schwer einen der ausgestellten Magirus‘ einwandfrei „zu erwischen“. Besonders schmerzhaft war die Aufstellung des Rundhauber-Löschzuges, der aus Exponaten des Oldtimerclubs Schorndorf bestand. Dieser stand so eng zwischen den anderen Fahrzeugen, dass es nicht möglich war, ihn optimal einzufangen. Dennoch kam der Liebhaber historischer Feuerwehrfahrzeuge voll auf seine Kosten. Obwohl Magirus als Ganzes Thema der Ausstellung war, liegt es in der Natur der Sache, dass die Fahrzeuge in den Mittelpunkt rücken. Besonders hervorzuheben ist dabei, dass nur eine Drehleiter in die Ausstellung miteinbezogen wurde. Neben Fahrzeugen wurden auch andere von Magirus entwickelte Feuerwehrgeräte gezeigt.

Mercedes Benz SL

Mercedes Benz SL. Von diesem Typ wurden rund 1.500 Fahrzeuge hergestellt, die wenigsten blieben aber erhalten.

Neben Feuerwehren, denen mein eigentliches Interesse galt, gab es auf der Retro Classics rund 2.500 weitere Fahrzeuge auf zwei und vier Rädern zu sehen. Neben Sonderschauen wie „100 Jahre Bugatti“ oder „100 Jahre Abarth“, gab es auch eine „einzigartige“ (Pressemitteilung) Zusammenstellung von rund 30 Ferraris. Leider hatte ich keine Zeit mir diese anzuschauen. Weitere Exponate wurde in den „Themenhallen“ gezeigt, die in Motorsport, Premimumarken, Zweiräder, Neo Classics, Youngtimer sowie der Länderhalle gegliedert waren. In letztere präsentierten sich bspw. der Unimog Club Gaggenau und andere internationale Fahrzeugfanclubs. Eine Fahrzeugverkaufsbörse, der Teilemarkt, die Werkstände von Peugeot, Skoda und Bosch, der Auftritt der historischen Traktoren und Landmaschinen, der historischen Zugmaschinen und Kippern, sowie die zusammengestellte Omnibus-Schau rundeten das riesige Angebot ab.

Sportwagen

Einer der vielen ausgestellten Sportwagen - leider im Vorbeigehen keine Infos über den Typ einholen können

Die Fahrzeuge waren teilweise liebevoll eingebettet in einen historischen Rahmen, bspw. zusammen mit antikem Reisegepäck, oder – mein absoluter Favorit – geschmückt mit Tarnnetz und Warnschild, um den ehemals militärischen Charakter des VW „Kübelwagen“ – VW Typ 82 – zu unterstreichen.


Die Retro Classics fand bereits zum neunten Mal statt und zog in diesem Jahr etwa 57.000 Liebhaber von Oldtimern und Youngtimern an. Auch auf der Ausstellerseite verbuchte die Messe mit 1.050 Teilnehmern einen neuen Rekordwert. Besonders stolz sind die Macher über die steigende Internationalität der Messe, hat sie doch ihre Einflusssphäre bis nach Südamerika und den Orient ausgedehnt. „Die Retro Classics ist den hoch gesteckten Erwartungen mehr als gerecht geworden“, freute sich Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart, der am Sonntagmittag eine erste positive Bilanz zog: „Unsere Oldtimer-Messe hat erneut einen Schub an Qualität, Quantität und Internationalität, was Aussteller wie Besucher betrifft, bekommen und ihr ausgezeichnetes Image als Premium-Ausstellung weiter verbessert.“

VW Käfer

Auch das gab es zu sehen, bzw. "zu kaufen", einen pinkfarbenen VW Käfer

Ich habe mir für das nächste Jahr – dem 10-Jährigen Jubiläumsjahr der Retro Classics (12.03. – 14.03.2010) – vorgenommen, ein wenig mehr Zeit mitzunehmen, denn im Nachhinein finde ich es sehr schade, nicht alles und vieles nur flüchtig gesehen zu haben.

Mercedes-Benz Bus

Bus von Mercedes Benz, Typ MB O6600 H, Bj. 1954. Der Bus hat einen 6-Zylinder-Diesel-Motor, der 145 PS leistete und 8.276 ccm Hubraum hat. Bis zu 33 Fahrgästen bot der Oldtimer Platz. Der Bautyp wird auch "Pullmann" genannt, weil die Schnauze eine gewisse Ähnlichkeit mit den von der Pullman Palace Car Company in Pullman City (bei Chicago) hergestellten Eisenbahnwagen haben soll.

Bully

Darf mittlerweile auf keiner Oldtimerausstellung mehr fehlen, der VW Transporter - mit geteilter Frontscheibe! Der VW Typ 2 - wie er werksintern heißt - war das zweite zivile Fahrzeuge, nach dem Käfer, welchen VW nach dem Zweiten Weltkrieg produzierte. Der gebräuchliche Spitzname "Bulli" leitet sich von dessen bulligen Erscheinungsbild ab.

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Unbekanntes Fahrzeug, aber mit sehr auffälliger Farbe. Vielleicht Vorbild für Feuerwehrfahrzeuge in Deutschland?

BMW Isetta

Ebenfalls ein Klassiker unter den Oldtimern ist die BMW Isetta, ein Rollermobil, dass von BMW von 1955 bis 1962 gefertigt wurde.

VW Kübelwagen

Der Nachfolger des legendären Kübelwagens (VW Typ 82) war u.a. der VW Typ 181. Die Karriere des VW Typ 181 Kurierwagens begann als „Lückenfüller“. Bei der Bundeswehr bestand Ende der sechziger Jahre das Problem, dass die Produktion des DKW Munga zum Jahresende 1968 auslief. Als Ersatz war eine Gemeinschaftsentwicklung von Frankreich, Italien und Deutschland, der „Europa-Jeep“, geplant, doch dieses internationale Projekt kam nie über die Planungsphase hinaus. Der Wolfsburger Konzern sollte auf Basis des VW Käfer den benötigten, bedingt geländetauglichen Mehrzweckwagen konstruieren. Bei der Konstruktion ignorierten die Ingenieure bestehende technische Entwicklungen und orientierten sich vielmehr an Konzepten der Vergangenheit. Das Konstruktionsprinzip stammte vom legendären VW Kübelwagen ab, der im Zweiten Weltkrieg eingesetzt worden war. (zit.n. Wikipedia)

Volvo

Volvo PV 445 "Duett", Baujahr 1959, Motor: B16A, 1.6l, 60 PS und 4-Gang-Getrieb

Sportwagen

Ein weitere Sportwagen, vermutlich ein Porsche. Weiß jemand was für ein Fahrzeug das ist?

Setra Bus

Setra S6, Bj. 1959, mit einem 6-Zylinder Dieselmotor mit 130 PS Leistung und 5.638 ccm Hubraum. Gesamtgewicht 6.300 kg. Der Bus 23 Plätze feil. Der Setra trat am 01. Janura 1959 seinen Dienst bei einem Reisebusunternehmen in St. Gallen/Schweiz an. Seinen Dienst beendete er 1972. Bis kurz vor Beginn der Retro Classics diente der Bus als Wohnmobil und lernte so die Welt kennen.

G-Modell

Feiert 2009 seinen dreißigsten - so wie ich auch bald - die G-Klasse (auch G-Model). G steht für Geländewagen. Das Fahrzeug ist eine Modellreihe von Mercedes-Benz, die seit 1979 produziert wird. Bis 2003 wurden etwa 170.000 Fahrzeuge produziert. Der unterschiedliche Markenname Puch G bzw. Mercedes-Benz G-Klasse resultierte aus der zwischen den beiden Partnern vereinbarten Vertriebsverantwortung. (zit.n. Wikipedia)

MB Sattelschlepper

Mercedes-Benz Frontlenker (Kubische Kabine schwer) diente als Sattelschlepper.

BMW 501

BMW 501

Sportwagen

Britischer Sportwagen

Mercedes Benz 1013

Mercedes Benz 1013. Hierbei handelt es sich um einen Frontlenker der Neuen Generation (NG 73, NG 80), die ab 1973 produziert wurden.

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Kein Oldtimer, aber dennoch Exponant der Retro Classics - vor dem Eingang.

Mercedes-Benz SLK

Mercedes-Benz SL 300 Coupe Rennversion, Baujahr 1955. 6-Zylinder Reihenmotor mit Direkteinspritzung, Hubraum 2996 ccm, 230 PS bei 5.800 U/min. Das Fahrzeuge wurde in sehr aufwendiger Restauration von Kienle wiederhergestellt und für den Rallye-Einsatz optimiert.

Kaelble

Diese Kaelble Zugmaschine K4157 wurde 1959 gebaut und kann aufgrund ihrer geringen Abmessungen und der enormen Zugleistung von 38 t bei 10 % Steigung durchaus als „Der wendige Alleskönner" bezeichnet werden. Besonders beeindruckend erscheinen diese Fahrleistungen, wenn man sich die 95 PS Motorleistung verdeutlicht, die an heutigen Maßstäben gemessen, sehr niedrig erscheinen. (zit.n. Nutzfahrzeug Veteranen Gemeinschaft)

Herbie

Herbie ist der Name eines perlweißen VW Käfers mit Faltdach als „Hauptdarsteller“ einer Kinofilm-Reihe der Walt Disney Studios. Herbie ist kein gewöhnliches Auto, sondern eine „Persönlichkeit“ mit eigenem Willen und atemberaubenden Fähigkeiten: Er kann von selbst fahren, bringt beachtliche Höchstgeschwindigkeiten auf die Straße und kann auch – der Physik zum Trotz – Wände hoch- und entlangfahren. Charakteristisch ist die auf Fronthaube, Motorhaube und den Türen angebrachte Startnummer „53“ und der asymmetrisch auf der linken Autohälfte verlaufende rot-weiß-blaue (von vorn) Längsstreifen. (zit.n. Wikipedia)

Mercedes-Benz LKW

Mercedes-Benz LKW. Das Bild müsste einen mitterlschweren Haubenlastwagen zeigen.

Mercedes-Benz Limosine

Auch hier blieb leider zu wenig zeit, weitere Infos zum Mercedes-Benz einzuholen. Denke mal, dass es ein Roadster ist.

Mercedes-Benz MB 500 K Cabriolet A

Mercedes-Benz MB 500 K Cabriolet A, Baujahr 1935, 8-Zylinder Reihenmotor mit 4.982 ccm Hubraum, Leistung 100 PS bei 3.400 U/min. Von diesem Typ wurden nur 33 Exemplare gebaut.

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Kommentare

6 Kommentare zu “Besuch auf der Retro Classics 2009” (davon )

  1. Cimolino am 20. März 2009 08:20

    Hallo,

    sehr nett anzusehen – wir brauchen noch etwas, bis unser „neues“ Schätzchen wieder so da steht… ;-)
    http://alt.truckenmueller.org/2/alt/2289/hist/index.htm

  2. woodstock am 20. März 2009 17:15

    Hi das dritte Bild ist ein Renault Alpine A110!
    Bei dem Porsche weiter unten dürfte es sich um einen Porsche 356 Speedster GT handeln oder eine Replika dessen!

    Nur zur Info :)

    mfg Woodstock

  3. Stefan Cimander am 20. März 2009 23:15

    So, inzwischen habe ich die „zivilen“ Bilder nach Flickr geladen: http://www.flickr.com/photos/galaxyquest1979/sets/72157615624855998/

  4. camera360 สํา-ห-รับ-คอม am 22. Januar 2016 17:51

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