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twitterLange hat man sich nach dem Geschäftsmodell von Twitter gefragt. So langsam erschließen sich den nicht-ganz-so-Visionären (ergo mich), warum so viel frisches Kapital in den Dienst gepumpt wird: die Investition ist langfristig, denn Twitter ist insbesondere im Bereich der Suche interessant.

Während Google trotz Blog-Suche und News-Aggregation zwar halbwegs frische Meldungen abgrast, haben Ereignisse wie die Landung im Hudson oder der Crash in Amsterdam – nur um einige Beispiele zu nennen – gezeigt, dass Twitter Echtzeit-Informationen liefert.

Wegen der offenen API kann jeder beliebige Dienst („third party application“) den „Stream anzapfen“, wenn man das so nennen kann. So, und jetzt wird’s interessant:  sickcity sucht nach Begriffen wie  „flu“, „food poisoning“ und andere, und clustert diese anhand der Location, die im Twitter-Profil hinterlegt ist. Das Resultat: Echtzeit-Infos über Krankheits-Trends. Zwar sind zwei Meldungen mit „Headcold“ in New York heute nicht als Epidemie zu werten, dennoch sieht man das Potenzial.

Wenn das mal nicht spannend ist, wir stehen ganz am Anfang dieser Entwicklung und die Möglichkeiten scheinen unendlich, beispielsweise in Verbindung mit Location Based Services (LBS), individuelles Tagging (Bewegungsströme / Ausbreitung) usw.

Das Ganze lässt sich natürlich nicht nur für Krankheiten, sondern auch ganz banal für Wetter, und insbesondere Unwetter verfolgen. So könnte man als BOS, und erweitert im KatS, die Entwicklung einer Situation mitverfolgen und sich entsprechend darauf einstellen. Interessant?

[fwnetz auf twitter: @fwnetz]

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