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 Bauarbeiten

Nun verhält es sich so, dass im Gegensatz zum BFler die meisten Angehörigen einer FF im Ausrückegebiet wohnen, und dieses Einsatzgebiet ist von der Größe her meistens überschaubar. Vor diesem Hintergrund ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man beispielsweise über Straßenbauarbeiten informiert ist – oder nicht?

Nichts ist blöder, als wenn man mit einem Großfahrzeug plötzlich in einer Sackgasse steckt: wertvolle Zeit geht verloren. Deshalb empfiehlt es sich, eine aktuelle, gut sichtbare Tafel mit den aktuellen Hindernissen vorzuhalten. Was meint ihr: sinnvoll? Oder klappt’s auch ohne ganz gut? Schon mal böse Überraschungen erlebt?

Bei dem Beispiel im Bild oben (klick für Großansicht) kommt noch hinzu, dass da tagelang kein Verkehr möglich war. Bei einem Brand müsste der Löschzug unter Umständen weit von der Brandstelle stehen bleiben, was zwar nicht katastrophal ist, aber an die Logistik große Anforderungen stellen kann, auch wäre die Aufstellung einer DL nicht möglich gewesen. So kann es auch nicht schaden, einen kleinen „Plan B“ im Hinterkopf zu behalten.

Kommentare

14 Kommentare zu “Kenne Dein Revier” (davon )

  1. @fwnetz am 15. April 2009 16:58

    kenne Dein Revier http://tinyurl.com/cnawtb

  2. ro0f am 15. April 2009 17:22

    Bei uns werden Potentielle Verkehrshindernisse an einem Aushang, manchmal mit Karte ausgehangen.

  3. martien am 15. April 2009 17:25

    Neuere Navigationsgeräte können auch mit Baustellen gefüttert werden (ob es genutzt wird?)

  4. ka1k am 15. April 2009 17:49

    Bei uns werden Straßensperren und Baustellen rechtzeitig ans schwarze Brett gehängt. Wenn man da alle 2 Wochen drauf schaut, ist man immer auf dem neuesten Stand.

  5. Philipp am 15. April 2009 19:22

    Ist bei uns sehr aktuell, hatten zeitweise 3 Baustellen gleichzeitig im Ort.

    Wurde aber schon im Voraus bekannt gegeben, dazu mit Karte am Schwarzen Brett ausgehängt und Änderungen wurden ebenfalls bekanntgegeben.

    Das schwierige war, dass auch eine Baustelle die Hauptstraße blockierte und damit einige Kameraden (hat mich auch betroffen) völlig neue Anfahrtswege zum Gerätehaus nehmen mussten.

  6. bigthoom am 15. April 2009 19:37

    Bei uns ist eine Tafel an der Wand der Fahrzeughalle montiert, auf der alle wichtigen Sperrungen bekannt gegeben werden. Entsprechend der Sperrung wird gegebenenfalls auch ein Lageplan angehängt. Ausserdem werden größere Baustellen zu den Schulungsdiensten bekanntgegeben und die erforderliche Einsatztaktik für eventuelle Einsätze im Baustellenbereich erörtert. …
    Navis sind bei uns für sowas nicht praktikabel, vom Geld mal ganz abgesehen. Ledeglich unser GW-Atemschutz und unser ELW1 verfügen über mobile Navis. Und es macht sich echt keiner die Arbeit im Stress auch noch die Strasse ins Navi zu hacken, die vielleicht nur 250Meter entfernt ist. Die Navis sind hauptsächlich für überörtliche Einsätze in den Fahrzeugen.

  7. Ackermann Jürgen am 15. April 2009 19:45

    Bei besonderen Straßen Sperrungen wird in jedes Fahrzeug beim Gruppenführer hin geklebt bei uns!

  8. Irakli West am 15. April 2009 22:23

    @martien herkömmliche navigeräte dürften in der Tat in den meisten Fällen unpraktikabel sein.

  9. Philipp am 15. April 2009 23:40

    Auch Navis die direkt an den Funk gekoppelt sind und so mit dem Ziel programmiert sind, sind für eine Freiwillige Feuerwehr vermutlich nicht finanzierbar noch praktikabel, denn auch dort können kurzfristige Änderungen nicht eingegeben werden. Selbst der RD fährt bei uns nicht immer mit dem aktuellen Kartenmaterial durch die Gegend.

  10. Stefan Hirsch am 16. April 2009 00:04

    Unsere Stadtverwaltung ist da vorbildhaft und kündigt Straßensperrungen (halbseitig oder komplett) rechtzeitig vorher per Brief mit geplantem Beginn der Bauarbeiten an. Inklusive der Kontaktinformationen zur ausführenden Firma, damit man dort im Bedarfsfall nachfragen kann. Zusätzlich werden Informationstafeln in allen Einsatzfahrzeugen aufgestellt und in den Diensten wird die Mannschaft darüber informiert.

  11. MatthiasM am 16. April 2009 00:32

    Zumindest hilft schon ein besseres Normalnavi, wenn man unerwartet vor einer Sperrung steht, für den „kleinen Plan B“, wenn es schnell genug nach jeder erzwungenen Kursabweichung die beste Alternativroute zum alten Ziel rechnet.

    OK, wie Du schreibst, die FF in einer 20.000-EW.Gemeinde tut sich da vermutlich leichter, dann geht’s halt je nach Einsatzort linksrum über die Freibadstraße weiter oder rechtsrum Defreggerstraße und dann ggf. wieder links…

    Rettungsdienst, BF, Nachbarschafts-, Überlandhilfe, da schaut’s schon anders aus.

    Anlaß für Umweg muß übrigens nicht mal eine (angekündigte oder unangekündgte) Baustellen sein. Es reicht auch ein kurzer Stau z.B. wegen Paketdienst, der kurz aber gründlich die eine, einzige Fahrbahn blockiert (München, Schillerstraße, wer’s kennt…. kein Durchkommen am Vormittag)

  12. diggler am 16. April 2009 05:50

    Wir bekommen Strassensperungen und sonstige Verkehrsbehinderungen als Fax, emails und als online Information. Ich persoenlich benutzte die Google Map, da ich dadurch nicht nur eine schnelle Uebersicht ueber die Stadt bekomme, aber auch die Moeglichkeit habe mein Stadtgebiet bzw. Ausrueckgebiet seperat zu betrachten.
    Die Sperrungen in unserem Ausrueckbezirk sind dann auch noch im Captain Buero ausgehangen.

  13. Cimolino am 16. April 2009 08:43

    Hallo,

    die Straßensperrungen funktionieren nur in überschaubaren Gebieten noch per Aushang. In größeren Regionen muss dies rechnergestützt erfolgen.
    Da sich das auch täglich ändern kann (z.B. Märkte, Umzüge, Tagesbaustellen) und davon ggf. auch Umwidmungen von Straßen (von Einbahn- in Zweirichtungsverkehr oder gedrehte Einbahnstr.) die Folge sind, wirds m.E. ein ewiger Traum bleiben, das direkt und immer korrket in die Navis zu bringen.
    Schon den ELR entsprechend zu trimmen erfordert jede Menge Zeit, die man nur aufbringt, wenn sich das „rentiert“. (Also die Sperrung schon deutlich länger dauert, als die Anpassung der Einsatzmittelreihenfolgen etc.)

    Außerdem haben die Besatzungen ja auch selbständiges Denken gelernt – und kennen Ihr Revier. Daher ist die Revierkunde gerade bei aktuellen Ereignissen eigentlich durch keine Technik zu ersetzen… (zumal diese auch ausfallen kann…)

  14. diggler am 16. April 2009 16:53

    … und erlich gesagt interessiert einen doch nur eine Vollsperrung, oder!? Bei allen anderen Verkehrsbehinderungen koennen wir trotzdem durch, auch wenn es ein paar Sekunden laenger dauert.

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