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thu_paLeider ist es heute fürchterlich spät geworden, deshalb nur ein recht kurzes Update, obwohl heute wieder viele tolle Eindrücke gewonnen wurden. Der Vormittag war recht ruhig, aber ab 1400 wurde die Ausstellung eröffnet, und bis um 1830 haben wir eine Unmenge von Ständen abgelaufen und auch ansonsten einige Produkte genauer angeguckt.

Allen voran das revolutionäre PA-Gerät, welches nicht mehr als 9 Pfund, ergo 4,5 Kilo wiegt und einen Luftvorrat von 45 Minuten ermöglicht. Die Abnahme hängt derzeit beim DOT (Department of Transport), aber zum Herbst sollten bis zu sieben Städte das Ding im Test haben. Ich freue mich wahnsinnig darauf, mehr zu hören.

Zwischendurch haben wir auch bei zwei Bekanntschaften „hallo“ gesagt, einmal Haix (Mainburg ist gleich um die Ecke) sowie Lukas oder eher Hurst. Hier die gute Nachricht, Lukas unterstützt uns wieder bei der Erstellung der nächsten Lagen-DVD. Allein deswegen hat sich die Reise gelohnt :)

Zum Thema Aussteller: dies ist der irgendwie traurige, auf jeden fall pathetische Stand der Interschutz 2010, der immerhin mit zwei Postern geschmückt wurde. Ob das so angemessen ist?

thu_interschutz

Dann sind wir in den neu eröffneten Lukas Oil Stadium, wo insbesondere die Fahrzeuge ausgestellt sind – hier wieder die Bestätigung, dass es hier mehr um Schein als Sein geht, aber Chromfans kommen auf ihre Kosten. Rosenbauer hatte taatsächlich eine Art Europa-HLF auf dem Stand – auch wenn es für Abu Dhabi bestimmt war – und dieses Tier von einem Tanker:

thu_rosenbauer

Anschliessend waren wir in der Stadt, der ich bei dem schönen Wetter sogar etwas abgewinnen konnte, hat mir gut gefallen.

Fotos von heute sind in der Flickr-Fotostrecke zu finden, und auch heute wieder ein paar Eindrücke auf Video festgehalten. Ich brauche definitiv eine bessere Kamera, das Handy ist der letzte Müll.

Morgen ist den ganzen Tag Ausstellung, dürfte für einiges an Müdigkeit sorgen.

Bisher im Indy-Tagebuch:

  1. ready to go
  2. Zwischenstopp
  3. Brandursachenermittlung
  4. Eröffnung und Unterricht

Kommentare

5 Kommentare zu “Indy-Tagebuch (5): erster Ausstellungstag” (davon )

  1. Cimolino am 24. April 2009 08:20

    Hallo,

    >Allen voran das revolutionäre PA-Gerät, welches nicht mehr als 9 Pfund, ergo 4,5 Kilo wiegt und einen Luftvorrat von 45 Minuten ermöglicht. “

    Wie wird das denn gerechnet? Ruhende Tätigkeit in sitzender Position? Oder handelt es sich um irgendeine Form von Regenerationsgerät?

    Wie soll das bei einem Pressluftatmer (PA) unter Einsatzbedingungen gehen? Du brauchst für ein Atemminutenvolumen der Realität (mittelschwere Arbeit) ca. 40 – 60 l/min. (Der alte zwei-Flaschen-PA mit 1600 l/min ist für 40 min bei 40 l/min ausgelegt – und wer kommt damit im Einsatz tatsächlich so lang aus?)
    Die Amis haben sicherlich nicht weniger Verbrauch, aufgrund deren Verhältnisse (schwerer, schwerere Ausrüstung) eher deutlich mehr.
    Geht man also von mind. 60 l/min aus, müsste der PA 2700 l Luft (ergo knappe 3 kg Luft!) enthalten, rechnest Du wie in Deutschland i.d.R. mit 40 l sinds immer noch echte (!) 1800 l (knappe 2 kg). Diese ist nicht beliebig komprimierbar (bzw. nutzt das jenseits der 200/300 bar recht wenig, wegen nicht ideales Gas). Bei 300 bar sind das daher nur relativ wenig mehr als bei 200 bar.

    Du brauchst ingesamt:
    – Druckluftflasche (für je nach zu grunde gelegter Belastung irgendwas zwischen 1800 und 2700 l Luft), eine 300 bar CFK-Flasche wiegt gefüllt bei 6 l Inhalt ca. 6,5 kg, bei 6,8 l ca. 7 kg.
    – Rückengestell
    – Schläuche
    – Halterungen für die Flasche
    – Lungenautomat
    (- Maske) (wird aber oft im Gewicht des Gerätes nicht mit angegeben)

    Ergo stimmt da m.E. irgendwas nicht…

  2. jansued am 24. April 2009 09:08
  3. Irakli West am 24. April 2009 13:06

    Hi Uli,

    ich vermute mal, dass der Lungenautomat nicht mitgerechnet wurde, die Maske ganz sicher nicht.

    Die 45 Minuten sind eine (bald national umgesetzte) Anforderung an das RIT Team. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass die ruhend Luft verbrauchen.

    Das Ding besteht aus 10 Elementen, ergo 600ml pro Element, und das könnte von der Größe her hinhauen.

    Es kommt mit einem sehr dünnen Gestell, das eher eine Platte ist, aus.

    Klar, das ist nichts handfestes, aber ich bin mir sicher wir hören noch früh genug davon.

  4. Cimolino am 24. April 2009 13:20

    Hallo,

    da bin ich mal gespannt, wie das am Schluß aussieht – und sich verhält – auch was die Stabilität angeht.
    Normalerweise ist es nämlich so, dass bei Druckbehältern mit kleineren Inhalten bei gleicher Gesamtvolumina mehr Gewicht entsteht (deshalb ging man ja v.a. von den 2×200 auf 1x 300 bar…)

  5. Irakli West am 24. April 2009 13:55

    Weil das hier USA ist, hat man mit einer 45er auf die Flaschen geschossen, die das anstandslos überstanden haben. Eher ein Problem sind vermutlich die Anschlüsse und beweglichen Teile.

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