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sat_chromeNun steht der Teil der Reise an, auf den ich mich gar nicht freue: die Rückreise. Nicht, weil es hier schön und mit 30 Grad ungewöhnlich und brüllend heiss ist, sondern weil ich a) mit dem Jetlag kämpfen und b) fürchterlich lang im Flieger ausharren muss. Vorsorglich heute um 0400 Ortszeit aufgestanden, ergibt 1000 in Deutschland.

Nach dem arbeitsbedingten Stress vom Donnerstag und Freitag (bin ja schließlich für einen Auftraggeber unterwegs), war gestern etwas mehr zeit übrig, um vor Allem Autos zu gucken.

Resultat: siehe Überschrift. Unterm Strich bin ich eigentlich nicht imponiert. Gut aussehen tun die Dinger schon, keine Frage, und gross sind sie allemal. Aber praktisch? Das steht auf einem anderen Blatt.

Rescue

Die Funktion der Autos ergibt sich aus der Taktik, und die will ich nicht in Frage stellen. Die USA haben eine Tradition, die mindestens so alt ist wie die unsere. Es finden auch kleinere und größere Veränderungen statt, beispielsweise ein starker Trend hin zur Rescue Engine – sowas wie ein HLF – oder Rescues mit Wasser für PKW-VU und Brände.

Richtig auffallend sind die Metz-Leitern auf den US-Chassis, ob nun Custom (eigens angefertigt) oder commercial (von der Stange). Ich finde, die sehen toll aus und neben den Monstern mit armdicken Profilen, die aber auch nur knapp über 30 Metern kommen, eine Wohltat. Übrigens stellte Gimaex dieses Jahr keine Leiter aus, oder vielleicht habe ich sie einfach nicht gesehen. Metz hat nach Rosenbauer-Angaben ca. 10 Stück im letzten Jahr abgesetzt, denke, das ist ein Achtungserfolg.

Metz

Zurück zum Meckern: die Ausführung bzw. die Qualität lässt oft zu wünschen übrig, und die Dinger sind zwar riesig und extrem viel verchromt, aber beispiesweise steckt unser RW einen Rescue von der Ausrüstung her locker in die Tasche. Nochmal: Taktik nicht vergleichbar, aber Raum lässt sich besser nutzen.

Und so hat man nach 3-4 Stunden Aufenthalt im neuen Lukas Oil-Stadium wirklich eine Überdosis Chrom erwischt. Ich freue mich wieder auf unsere kompakten kleinen Dinger :)

Produktmässig gab’s auch vieles zu sehen, insbesondere möchte ich auf die Bullard Eclipse hinweisen, eine mini-WBK für ca. $5000. Hier sind wir auf dem besten Weg, persönliche WBKs mitzuführen, oder zumindest auf Truppebene runter: gefordert ist eine WBK pro Trupp. Zwar kann die Eclips keine Farbe und keine (relative) Temperatur anzeigen, aber sie kann durch den Rauch gucken, ergo Kernkompetenz und ein riesenschritt nach vorne, der auch die Sicherheit an der Einsatzstelle massiv erhöht.

Bullard Eclips

Ansonsten ist die Familie (inkl. ich :) mit T-Shirts versorgt, Tasche gepackt, nachher wollen wir noch Station 13 IFD besuchen und schließlich dann zum Flughafen. Zuhause morgen Vormittag, mit einer Menge Eindrücke im Kopf und Prospekte in der Tasche. Schön war’s! See you on the other side.

PS wieder ein Paar neue Bilder im Flickr-Stream hochgeladen.

Bisher im Indy-Tagebuch:

  1. ready to go
  2. Zwischenstopp
  3. Brandursachenermittlung
  4. Eröffnung und Unterricht
  5. Erster Ausstellungstag
  6. Bilderstrecke

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