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Berlin (hl). Gestern und heute hat der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) zwei Presseinformationen herausgegeben. Zum einen geht’s um die Arbeitszeit von Berufsfeuerwehrleuten. Zum anderen um die ARD-Themenwoche „Ehrenamt“ vom 10. bis 16. Mai.

EU erlaubt weiterhin flexible Arbeitszeitmodelle
Veränderung der Richtlinie gescheitert / DFV will Ausnahme für Feuerwehr

Berlin – Die vom Europäischen Parlament geplante Veränderung der EU-Arbeitszeitrichtlinie ist gescheitert – dadurch sind im Bereich angestellter Feuerwehrleute auch weiterhin flexible Modelle möglich. „Wir sind erleichtert, dass mögliche gravierende Einschnitte vor allem bei den Werkfeuerwehren abgewendet wurden und sehen dies auch als Erfolg unserer massiven Intervention in Brüssel“, sagt Ulrich Behrendt, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

Die Neufassung der Arbeitszeitrichtlinie wurde im Vermittlungsverfahren gestoppt; das Europäische Parlament und der EU-Ministerrat konnten sich nicht einigen. Die bestehende Reglung, ein nach jahrelangem Streit gefundener Ratskompromiss, bleibt damit zunächst in Kraft – auch die so genannte Opt-out-Regel: Mit Einverständnis des Arbeitnehmers und auf tarifvertraglicher Grundlage kann die wöchentliche Arbeitszeit von 48 Stunden überschritten werden.

Nach Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs muss die Bereitschaftszeit weiterhin als Arbeitszeit gewertet werden. Die EU-Kommission kann nun einen neuen Gesetzesentwurf ausarbeiten.

Der DFV fordert, die Feuerwehren generell von der EU-Arbeitszeitrichtlinie auszunehmen. Behrendt: „Wir brauchen flexible Lösungen, um den flächendeckenden Brandschutz aufrecht zu erhalten, und auch, um qualifizierte Arbeitsplätze im betrieblichen Brandschutz zu erhalten.“

Eine ausführliche Information der EU finden Sie unter www.dfv.org/arbeitszeit

Quelle: DFV-Presseinformation Nr. 32/2009 vom 5. Mai 2009

Themenwoche zeigt: Ehrenamt ist vielfältig und attraktiv
ARD-Sender berichten auch über die Jugend- und Freiwilligen Feuerwehren

Berlin – Wie ein roter Faden zieht sich das Thema Ehrenamt durch das Programm der ARD-Anstalten: „Ist doch Ehrensache! Wie Menschen sich für die Gesellschaft engagieren” lautet der Titel der ARD-Themenwoche vom 10. bis 16. Mai.

„Bürgerschaftliches Engagement in Deutschland ist vielfältig und attraktiv. Die Feuerwehren in den Städten und Gemeinden sind daraus nicht wegzudenken. Deshalb begrüßen wir die Initiative der ARD, das Ehrenamt in Rundfunk und Fernsehen in allen seinen Facetten darzustellen“, sagt Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

Redaktionen der ARD-Anstalten gehen mit ganz unterschiedlichen Ideen auf das Ehrenamt in Deutschlands größter Gefahrenabwehrorganisation ein: Von der Feuerwehrseelsorge bis hin zu außergewöhnlichen Einsätzen, vom gesellschaftlichen Engagement auf dem Land bis zur Zukunft von Jugendfeuerwehren reicht das Spektrum.

Die ARD selbst und einzelne Sender führen auch Wettbewerbe durch, bei denen Feuerwehrleute und Gruppen kandidieren – wie zum Beispiel im ARD.de-Wettbewerb für Kinder und Jugendliche. Dort stellt die Kreisjugendfeuerwehr Darmstadt-Dieburg ihr Projekt „Was wird in Zukunft aus Deiner Sicherheit?“ vor (www.themenwoche.ard.de).

„Der Deutsche Feuerwehrverband hat die Recherchen zur Themenwoche gerne unterstützt und eine Vielzahl von Kontakten in die Feuerwehrverbände und die Feuerwehren hergestellt. Er wird sich auch in Berlin an Veranstaltungen der ARD beteiligen“, berichtet DFV-Vizepräsident Ralf Ackermann. „Unser Appell an Mitgliedsorganisationen und Feuerwehren lautet: Bitte beteiligen Sie sich an regionalen Medienpartnerschaften; nutzen Sie die Chance, Freiwillige Feuerwehren und Jugendfeuerwehren als Orte zu präsentieren, in denen Menschen sich gerne treffen, in denen Jugendliche für Leben lernen und in denen ganz normale Männer und Frauen Außergewöhnliches leisten.“

Quelle: DFV-Presseinformation Nr. 33/2009 vom 6. Mai 2009

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