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csaFür das Versuchswochenende vom 19.6. – 21.6. suchen wir noch freiwillige, interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Die Thematik eines in Not geratenen CSA – Trägers im Gefahrguteinsatz wurde bis zum heutigen Tage eher wenig behandelt. Somit gibt es kaum Untersuchungen hinsichtlich dieser Problematik.

Wie können die Feuerwehren zeitnah und sicher einen verunfallten CSA Träger aus dem Gefahrenbereich retten, ohne ihm unnötige, auf den Stand der Technik vermeidbare Folgeschäden zuzufügen?

Diese Fragestellung wird derzeit an der Bergischen Universität Wuppertal durch eine Bachelor – Thesis des Studenten Stefan Ganzke untersucht. Die wissenschaftliche Untersuchung erfolgt primär in den Bereichen Transportmittel und Stärke eines Sicherungstrupps im Gefahrguteinsatz.

Um wissenschaftlich standfeste Ergebnisse erzielen zu können, werden verschiedene Praxisversuche durchgeführt, die Transportmittel und Sicherungstrupps in verschiedenen Szenarien testen.
Für diese Praxisversuche werden noch dringend Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sowie Sponsoren gesucht.

Wie sind die Praxisversuche aufgebaut?

Zunächst einmal wurde bereits geprüft, ob die vorhandenen Transportmittel hinsichtlich ihrer chemischen Beständigkeit für den Einsatz im Gefahrgutbereich geeignet sind.

Im zweiten Test werden die Fixierungsmöglichkeiten für den verunfallten CSA Träger geprüft. Dieser Versuch wird am 23.05. durch den Umweltschutzzug / ABC – Dienst der Stadt Wuppertal durchgeführt.
Die Transportmittel, die eine sichere Fixierung ermöglichen werden in die Versuchsreihen auf unebene und ebene Flächen zugelassen.

Während der Praxisversuche werden neben der zeitlichen Überwachung auch die physiologischen und psychologischen Aspekte von Sicherungstrupp und verunfalltem CSA Träger betrachtet.
Es erfolgt eine Dokumentation durch Video und Fotos, sowie durch Fragebögen die durch die Teilnehmer/-innen ausgefüllt werden müssen.

Jede teilnehmende Person durchläuft an einem Versuchstag 2 Durchgänge unter CSA. Zwischen den beiden Gängen findet eine circa 90 minütige Pause statt, wodurch eine Teilnahme circa 120 Minuten dauert (1. Durchlauf: 15 min, 90 min Pause, 2. Durchlauf 15 min).

Die Berufsfeuerwehr Wuppertal unterstützt die Praxisversuche hinsichtlich des logistischen und materiellen Aufwands.

Für Verpflegung ist am Austragungsort gesorgt.

Zur Absicherung befindet sich ein RTW auf dem Gelände.

Die Auswertung der Ergebnisse erfolgt durch ein ausgewähltes, fachlich geeignetes Personal.
Wer Interesse hat dieses Team zu unterstützen, möge sich an

stefanganzke@uni-wuppertal.de
melden.

Welche Szenarien werden unter unebene und ebene Flächen verstanden?

1. ebene Flächen (Szenario: Notfall im Straßenbereich)
2. unebene Flächen I (Szenario: Notfall im Kellerbereich – Rettung Treppe auf)
3. unebene Flächen II (Szenario: Notfall im 1. OG – Rettung Treppe ab)


Wann und wo werden die Praxisversuche durchgeführt?

Die Praxisversuche werden an allen Tagen auf der Hauptfeuer- und Rettungswache der Stadt Wuppertal durchgeführt.

Termine:

Freitag, den 19.06.

Samstag, den 20.06.

Sonntag, den 21.06.

Sponsorensuche

Auf Grund der Tatsache, dass über das gesamte Wochenende vom 19.6. – 21.6. mit mind. 180 Personen zu rechnen ist, wird für die Verpflegung ein höherer finanzieller Aufwand notwendig.

Die Teammitglieder (Auswertung, Logistik) arbeiten ehrenamtlich für das Projekt und erhalten keine finanziellen Entschädigungen für ihre Tätigkeiten, lediglich die Anreisekosten sollen ihnen erstattet werden.

Die anfallenden Kosten können durch die Bergische Universität Wuppertal nicht finanziert werden.

Deshalb suchen wir dringend Sponsoren, die uns finanziell unterstützen wollen.

Interessierte Sponsoren melden sich bitte für weitere Informationen unter

stefanganzke@uni-wuppertal.de

Teilnehmerinnen- und Teilnehmersuche

Für das Versuchswochenende vom 19.6. – 21.6. suchen wir noch freiwillige, interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Jeder Einzelne trägt dazu bei, dass das Projekt „CSA Notfälle“ einen neuen und wichtigen Fortschritt hinsichtlich der Rettung von CSA Trägern liefern kann.

Die Führungskräfte der Feuerwehren werden gebeten die Ausschreibung in ihre Feuerwehren zu tragen und um eine Teilnahme zu werben.
Wir bitten ebenfalls darum, dass interessierten, entsprechend ausgebildeten Feuerwehrangehörigen eine Erlaubnis zur Teilnahme seitens der Feuerwehrführung erteilt wird.

Diese Versuche dienen nicht nur einer Feuerwehr, sondern allen Feuerwehren.

Auf Grund der Tatsache, dass wir eine Personalkalkulation vor den Versuchen durchführen müssen, bitten wir um eine verbindliche Anmeldung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bis zum 15.06.2009 unter
stefanganzke@uni-wuppertal.de

Was muss durch die Teilnehmer und Teilnehmerinnen mitgebracht werden?

– eigene Persönliche Schutzausrüstung
– eigene Pressluftatmer und Atemschutzmasken
– eigene Chemikalienschutzanzüge
– gültige Bescheinigung nach G 26/3
– Nachweis, dass eine Ausbildung im CSA vorliegt

Bei weiteren Fragen stehe ich gerne unter der oben erwähnten Email-Adresse zur Verfügung.

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