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0905stk_schneckeLetzten Freitag die endgültige Bestätigung geholt, dass Schlauchpakete absolut genial sind. Dafür haben wir vier Versuche gemacht:

In Versuch 1 ganz klassisch vorgegangen: Kupplung aus Schlauchtragekorb an den Verteiler, und dann ohne dazwischen abzukuppeln die Buchten (3 mal C 15 Meter) ausgelegt und mit Wasser beaufschlagt. Wer genau hinguckt sieht einen „klassiker“: der Schlauch geht durch den Schlauchtragekorb. Wichtiger jedoch: gut zu sehen, dass der Schlauch unkontrolliert in allen möglichen Richtungen startet, und das Vorgehen darauf sehr unsauber ist.

Versuch 2 ist der so genannte „Coil“, also eine Spirale. Der STK wird entleert, und jede 3. Bucht über den Arm geworfen. Mit ein Bisschen Übung geht das superschnell – im Video habe ich das etwas überdeutlich gemacht und die Buchten zuerst rausgezogen. Der „Coil“ ist eine Art Spirale oder Schnecke und hat einige Vorteile. Der wichtigste dürfte sein, dass der Schlauch hier unkontrolliert gar nicht abhauen kann. Der „Coil“ eignet sich vorzüglich für mit STK ausgestattete Wehren, die (noch) keine Schlauchpakete haben (im Versuch verwendet: 1x 15mC und 1x20mC)

Versuch 3 ist das Schlauchpaket sauber am Boden ausgelegt, und Versuch 4 das Ganze im sehr engen Schlauchturm. Ich glaube nicht, dass man das großartig kommentieren müsste, hat wunderbar funktioniert. Im ersten Versuch waren die Klettbänder etwas zu fest und sind alle kaputtgegangen. Im zweiten Versuch etwas lockerer, 2 von 3 haben’s überlebt. Ich denke, wenn man die genug vorab abnutzt und etwas lockerer bindet, geht’s ganz ohne Verlust. Beide Versuche mit 2 x 15mC.

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icon for podpress Experimente mit Schlauchtragekorb, Schlauchpaket, Coil: Hide Player | Play in Popup | Download

Das Ergebnis? Statt 2 STK wird mit 1 STK als Zuleitung vorgegangen, und das Schlauchpaket mit einem 30m C für den Angriff.

Bisher erschienen: Teil 1

Danke an Flo und Andi fürs Mittesten, Henning für den Hinweis auf den Coil, Borsti + Akku für den Hinweis auf die nicht-abmach-Klettbänder und natürlich alle anderen die Feedback gegeben haben!

Kommentare

31 Kommentare zu “Video: Experimente mit STK, Schlauchpaket und „Coil“ / Spirale” (davon )

  1. Philipp am 31. Mai 2009 19:51

    Also erstmal muss ich sagen: Gutes Video!

    Ich hab jetzt nur 2 Fragen: Wieso führt ihr den Schlauch durch den STK bei Versuch 1? Wenn ich weiß, dass ich den eh „ausschütte“, würde ich erst schütten und dann an den Verteiler ankuppeln.

    Und was bei mir ein riesen ? hervorgerufen hat: Wieso macht ihr die Klettbänder vorher nicht wenigstens auf, wenn ihr sie schon nicht abmacht? Das sind doch eigentlich keine Einmalprodukte.
    Also Schlauchpaket hinlegen, Klettbänder aufmachen und dann: Feuer frei.

  2. Max Martin am 31. Mai 2009 19:54

    Hallo!
    schönes Video, auch wenn ich mich mit dem STK auskippen noch nicht so ganz anfreunden kann…

    zu den Klettbändern: warum löst man die denn nicht vorher einfach? dann würden die auch nicht kaputt gehen, oder?

  3. ro0f am 31. Mai 2009 19:55

    „Und was bei mir ein riesen ? hervorgerufen hat: Wieso macht ihr die Klettbänder vorher nicht wenigstens auf, wenn ihr sie schon nicht abmacht? Das sind doch eigentlich keine Einmalprodukte.“

    Genau die selbe Frage habe ich mir auch gestellt. Das ist ja wohl nun wirklich keine Mühe die dinger aufzumachen. Das war auch irgendwie nie so angedacht, dass die geschlossen bleiben. Das soll nur als Trageerleichterung dienen…

  4. Irakli West am 31. Mai 2009 20:01

    Zum „Ausschütten“: es gibt viele verschiedene Arten von STKs: welche die gar nicht aufgehen, andere wie die unseren, und ganz neue ohne „Ecke“ damit genau das nicht passiert: der Schlauch geht durch den STK.

    Normalerweise wird im Einsatz am Verteiler angekuppelt, dann aus dem STK verlegt (wozu gibt es ihn sonst?) und vor der Rauchgrenze oder Wohnungstür werden die Buchten ausgelet. Das geschieht landauf, landab indem man den Rest ausschüttet und sich die Buchten legt.

    Zu den Kletts: unter Umständen kann aufmachen schon einen Zeitverlust bedeuten, beispielsweise wenn das Paket falsch liegt, die Verschlüsse also unten sind. Wenn es genauso gut geht, und ohne dass irgendwas kaputt geht, spricht nichts gegen die gezeigte Variante.

  5. Bretti am 31. Mai 2009 20:35

    Saubere Arbeit…im wahrsten Sinne des Wortes! Wir verwenden das Schlauchpaket in der Kombination mit dem STK.
    Super Sache! STK solange vornehmen, bis man den Brandrum (Arbeitsstelle zum Löschen) erreicht hat, dann Paket fertig machen und problemlos sowie schnell mit guter Reserve arbeiten.

    Grüße

  6. Irakli West am 31. Mai 2009 20:42

    @Bretti ein 30er als Paket?

  7. Fabian Funk am 31. Mai 2009 20:50

    Mit welchem Druck habt ihr den Versuch gefahren?

  8. Philipp am 31. Mai 2009 21:02

    Ach, was mir jetzt noch aufgefallen ist:
    Irakli, du schreibst „jede 3. Bucht“, im Film von Bellingham Fire wird aber explizit darauf hingewiesen, dass dort jede Bucht genommen wird.
    Gab es einen Grund dafür, dass ihr das anders gemacht habt? (Wobei es im Film ja nach jeder 2. Bucht aussah, oder hab ich mich da verguckt?)

  9. JK am 31. Mai 2009 22:04

    …schön zu hören, dass auch andere mit der Methode zufrieden und begeistert sind. Wie von mir in Teil 1 beschrieben, verwenden wir auch Schlauchpakete.

    Innovation, Kreativität und kontinuierliche Verbesserung sind auch in der Feuerwehr das A und O…also auch mal was ausprobieren. Nur Mut!

    Grüße

    JK

  10. Sebastian Schubert am 31. Mai 2009 22:31

    Moin,

    habs gestern selber ausprobiert und war ned so ganz überzeugt.
    Da mir das was ich bisher sah zu wenig vertikales Spiel hatte, hab ich mich dazu entschlossen nicht auf E0 zu gehen, sondern den Coil auf E0+2 zu testen – es soll ja vorkommen das es mal nicht ebenerdig brennt ;)

    Szenario:
    Brand 2.OG – Treppenhaus rauchfrei bis zur Brandwohnung.
    3 C42x15m zusammengekuppelt im STK (HSR angekuppelt). 3er Trupp + Unterstützender 4ter Mann (ist in München Standard, ja ich weiss es gibt auch andere Weltanschauungen – und die Truppstärke wäre hier auch ned ausschlaggebend)

    Standardvorgehen bisher:
    Verteiler ca. 2m vor der Haustüre.
    3er Trupp geht vor bis zur Rauchgrenze. Unterstüztender „Mann“ mit 2 STK (einer davon mit HSR angekuppelt), wirft dort den/die STK aus (je nach dem ob er 3C braucht oder mehr) und Mensch bewegt sich Richtung Verteiler mit dem Ende des C. Dort angekommen wird angekuppelt und Wasser Marsch gegeben.
    Der A-Trupp beginnt in dieser Zeit mit dem Anschließen der PA und „wartet“ aufs Wasser am Rohr, beginnt danach mit Brandbekämpfung/Menschenrettung.

    Zeitbedarf ~40 sek bei nem Trupp der nicht nur linke Hände hat.

    Vorgehen Coil (1):
    Verteiler wieder ca. 2m vor der Haustüre.
    STK wird neben dem Verteiler geleert (auskippen)
    Coil wird vom U-Trupp mann nähe Haustüre „deployed“ und mit Wasser befüllt.
    A-Trupp nimmt den vollen Schlauch und geht damit ins 2te OG, schliesst dort an und beginnt dann mit der Brandbekämpfung/Menschenrettung.

    Zeitbedarf hier ca. 1 Min 10 sek. die Zeit die verloren wurde war wohl auf Grund des hochschleppens des vollen Schlauchs ins 2te OG.
    Gleicher Trupp, diesmal aber vorher 2 „test coils“ gelegt um sich mit dem System vertraut zu machen.

    3ter Test steht noch aus, Coil deployen vor der Haustüre dann vorgehen und erst im 2.OG Wasser Marsch. Kann mir aber gut vorstellen das das Schlauchsalat gibt…

  11. nibe am 1. Juni 2009 00:04

    Super Video! Wir in unserer Stadt sind noch sehr altmodisch. Wir haben noch Schläuche zum auskegeln. Einzig die BF hat nur STK´s. Wir haben auf unserem neuen HLF welche (bin in einer FF). Wenn wir Schläuche verlegen ziehen wir den Schlauch komplett raus. Schlauchpakete haben wir gar nicht!

    Darf ich das Video verwenden um meine Kameraden bezüglich der STK´s zu überzeugen?

    Gruß nibe

  12. FwTaucher am 1. Juni 2009 00:55

    @Irakli:
    Wir haben die Klettbänder am Ende umgenäht, so dass eine Lasche zum aufreißen entsteht. Aufreißen vor dem Füllen dadurch eigentlich kein Problem.

    30 Meter halte ich persönlich für zu lang. Macht das Paket meiner Meinung nach unhandlicher, in engen Treppenhäusern wird es noch enger und 15 Meter reichen in der Regel für die meisten Objekte (bei Zimmerbrand).

    Bei Bränden, wo ich die Reserve schon außerhalb vom Gebäude legen muss, arbeite ich am liebsten noch mit Rollschläuchen: 1 Schlauch = 1 Bucht und diese sind recht schnell und ordentlich ausgelegt.

    Gruß,

    Lars

  13. joergheck am 1. Juni 2009 10:00

    Eine geordnete Schlauchreserve aus einem Schlaichtragekorb heraus zu legen, dass ist m.M. nach das, was am meisten Zeit in Anspruch nimmt und wo der STK ggf. einige Nachteile hat. Ob ich jetzt dafür den Korb ausleere, einfach weiterlaufe bis ich genug Reserve habe oder einen Coil mache ist was die Zeit betrifft vermutlich fast egal.

    Einen deutlichen Zeitvorteil (und deshalb hat mich das auch recht schnell überzeugt) bringt da nur das Schlauchpaket, weil ich dann beim Korb nur solange weiterlaufen muss bis die nächste Kupplung kommt, ans Paket anschließe und los geht es. Ich halte dabei 30m aber übrigens auch für zu lange, beim Füllen sieht man auch, dass mangels Platz die letzten paar Windungen nicht zwingend so reagieren wie sie sollen. Denke, 15 m sollten (wie Lars auch geschrieben hat) für die meisten Nutzungseinheiten reichen, im Zweifel muss halt doch noch ein Schlauch aus dem Korb als Reserve herhalten.

    Gruß
    Jörg

  14. ro0f am 1. Juni 2009 14:24

    @ Philipp:
    Die Buchten von den Crosslines sind größer als die von einem Standard-STK. Deswegen wohl jede dritte.

  15. Irakli West am 1. Juni 2009 15:03

    @Fabian 8 bar Pumpenausgang
    @Philipp siehe Kommentar ro0f, die Buchtenlänge im STK ist wesentlich geringer als die auf einer engine verlasteten Crosslays. Würde man es mit ejdem 2. machen, wäre das uU zuviel zum tragen, aber einfach mal ausprobieren

    @joerg mit dem 30er sehe ich kein problem, denn das HSR ist innen und die besonders engen loops werden als erste gezogen. Ich würde sicherheitshalber auch erst ein Paar Schritte machen um Knicke rauszukriegen bevor ich die Haustür aufmache.

    @alle mit 30m habe ich garantiert ausreichend schlauch, ist aber letztendlich geschmackssache.

    Der Coil ist so angedacht, dass man (ausser in München) am Verteiler ankuppelt, den schlauch bis zur Rauchgrenze auslegt, den STK dort auskippt und sich den Coil vor der Wohnung auslegt.

    Insgesamt hat das SChlauchpaket / der Coil einen ENORMEN Vorteil: Buchten sollten bekanntlich im 90-Grad-Winkel zur Tür sein, so man reingeht. Dies ist jedoch innen fast nie möglich, deshalb ist eine sauber gelegte Schnecke automatisch richtig.

    Nochmal zum Zeitvorteil: eine Schnecke füllt sich schön sauber und haut nicht ab. Buchten sind unkontrollierbar und können durchs Treppenauge abhauen, ist uns in der ersten Versuchsreihe so gegangen.

    Abschliessend nochmal die Bemerkung: keinen Anspruch auf totale wissenschaftliche Beweisführung, sondern eher Vermittlung von Erfahrungswerten. Tipp: einfach ausprobieren :)

    @nibe Download und Weitergabe des Videos (klick auf Link zu MP4 oben) ausdrücklich erwünscht!

  16. Fabian Funk am 1. Juni 2009 16:22

    Interessante Alternative, mal schauen ob ich das in einer der nächsten Übungen kurz testen kann.

  17. Cimolino am 1. Juni 2009 18:43

    Hallo,

    den 30 m Schlauch haben wir auch schon mehrfach in Foren diskutiert – und soweit ich mich entsinne, war er in Praxi als suboptimal bewertet worden.
    Wie der Schlauch durch den STK verlegt werden kann ist mir – sorry – immer noch ein Rätsel. (Oder verlegt Ihr ernsthaft „von unten heraus“ während oben das angekuppelte Strahlrohr drauf liegt? – Wozu das – und was soll das bringen?)

    3 + 1 als ATr ist eine lustige Innvovation – angesichts der Tatsachen, dass
    – vermutlich die Mehrzahl der Feuerwehren noch nicht mal zeitnah einen SiTr stellen können dürften für den 1. ATr!
    – der unterstützende Mann (+ der 3. im ATr) … wie darf man das verstehen? Wir wissen aus den Diskussionen zum Dreier-Trupp, dass schon der nicht geschlossen bleibt. Will mir ernsthaft einer erzählen, dass der 4. FA als Unterstützer (unter PA?) nicht auch noch weiter mit vorgeht – und dann ggf. wieder zurück, wenn der Schlauch hängt?

    Ich bleibe dabei:
    – 2 FA im IA ist die Standardstärke
    – 2 weitere FA haben zunächst den SiTr zu stellen
    – danach können wir uns über unterstützende Einheiten in Truppstärke (!) unterhalten.
    – alles was der Trupp im IA braucht, muss er initial mitführen, er kann es teilweise ablegen, wenn er es nicht mehr braucht (z.B. Brechwerkzeug vor der Eingangstür, wenn diese geöffnet ist und er es als Such-/Tastinstrument nicht mehr braucht
    – Schläuche ab Verteiler (das sind dann schon mal schnell ZWEI STK!)
    – Strahlrohr
    – FuG
    – Handlampen
    – WBK
    – Fw-Leine (u.U. auch Orientierungsleine)
    und?

    Womit hält welcher Truppmann nun das Schlauchpaket auf der Schulter, damits ihm nicht runter fällt?

  18. Fabian Funk am 1. Juni 2009 19:01

    @Cimolino
    „Durch“ den STK geht recht einfach indem man bis zur Rauchgrenze vorgeht, dort den STK ausschüttet und am freien Ende (quasi an der untersten Kupplung des STK) ankuppelt ohne den Schlauch durch den STK zu ziehen.

    Problematisch wird das mitführen des Schlauchpaketes schon allein aus Gewichtsgründen für den Trupp. Ich hoffe dass ich die Praxistauglichkeit bei einer der nächsten Übungen testen kann.

  19. Der Lars am 1. Juni 2009 21:31

    <<Problematisch wird das mitführen des Schlauchpaketes schon allein aus Gewichtsgründen für den Trupp. Ich hoffe dass ich die Praxistauglichkeit bei einer der nächsten Übungen testen kann.>>

    Lang genug machen und in den Nacken statt über die Schulter legen.

  20. Fabian Funk am 1. Juni 2009 22:08

    @Der Lars

    Bei uns nimmt der ATr grundsätzlich:

    2x STK
    1x HSR
    1x RSS
    1x WBK
    1x FuG
    1x F-Leine
    1x Axt bei Bedarf

    mit, dazu kommt jetzt noch das Schlauchpaket.  Mir gehts dabei weniger um das „wie tragen“ als um das Thema wie lange kann ich das tragen bzw. wie zuträglich ist das Gesamtgewicht der Leistungsfähigkeit des Trupps und da wird es in meinen Augen so langsam schlicht zuviel.

  21. Philipp am 1. Juni 2009 22:10

    Also ich kennt ja viele Abkürzungen, aber wtf bedeutet RSS? Irgendwas mit Rauchschutz… ?

  22. Fabian Funk am 1. Juni 2009 22:21

    RSS

  23. S.Max am 1. Juni 2009 22:25

    RSS ,kenne nur die Bedeutung des RSS Feed im Web.)-

    Ich könnte mir vorstellen das es der Mobile Rauchverschluss sein könnte.Der ist ja meist am STK angebracht.

  24. Der Lars am 2. Juni 2009 00:19

    @Fabian:
    Bei uns nimmt der ATr grundsätzlich:
    1x STK mit HSR (ggf. 2. STK oder C15-Roll)
    1x C15-Roll (gekuppelt zw. Verteiler und STK als Res.)
    1x WBK (hängt am Gurt)
    1x FuG mit Mikro (steckt in der Jacke)
    2x F-Leine (hängt an der Buddel)1x Axt + Fußballschläger ;) mit Klett gebündelt
    TM & TF je 1 Schlauchhalter und Bandschlinge (irgendwo in den Klamotten)
    Wir haben eigentlich keinerlei Probleme bei der Frage wohin mit dem Zeug, sondern eher mit dem Gewicht….

  25. Cimolino am 2. Juni 2009 08:16

    @Lars:
    Ich frag ich immer, wieso sich jemand freiwillig eine Fw-Leine über die Atemluftflasche hängt – immer noch/wieder?
    Der sicherste Ort garantiert nicht mehr dran zu kommen, wenns Probleme gibt!
    Und wozu einen gerollten Schlauch zusätzlich, wenn man STK mitführt?

  26. ro0f am 2. Juni 2009 08:59

    Obacht, so langsam gehts Off-Topic. Bitte wieder zurück zum Thema und nicht schon wieder eine „Wir schleppen zu viel mit“-Diskussion.

  27. Der Lars am 2. Juni 2009 14:57

    @UC: Weil sie da nicht stört. Ich weiß, nicht vernünftig, stört aber mal wieder keinen.

    Der Rollschlauch wird am Verteiler halb ausgerollt/aufgerollt liegen gelassen, aber eben eingekuppelt um eine Schlauchreserve zu haben die vor Überraschungen schützt. Bei großen Objekten gehen wir grundsätzlich mit 2 STK vor, aber bei Bauten in der Alstadt hat sich gezeigt dass die Angriffswege hier leider auch im Gebäude manchmal sehr lang werden können. Unter anderem weil es Ecken gibt, an denen drei Gebäude nur noch ein Treppenhaus und einen Flur haben.

    Und nein, das steht so unter Denkmalschutz und ist auch dank der sehr laschen Vorschriften in RLP Baurechtlich in Ordnung.

  28. Fabian Funk am 2. Juni 2009 17:24

    Ich hab zum Thema Ausrüstung ATr ein Thema im Forum eröffnet um die Diskussion aus den Kommentaren rauszulenken.

  29. Gregor am 11. Juni 2009 21:16

    Wir haben uns mal, eigentlich aus reiner Bequemlichkeit, drangemacht, den Schlauchtragekorb anders zu befüllen.
    Wir bekommen neue Schläuche immer doppelt gerollt aus dem Lager und müssen jedesmal die Schläuche auswerfen und wieder in den Korb reinbasteln. Da wir uns nie die Länge der Schläuche auswählen können, kann es auch mal vorkommen, das drei C einfach nicht mehr richtig reinpassen. Also haben wir zuerst alle drei C-Schläuche doppelt gerollt in den Korb gepackt (zusammengekuppelt). Der Auslauf war nicht so perfekt, also haben wir jetzt 2 doppelt gerollte und einen in Buchten darüber (dieser läuft als erstes raus).
    Beim Versuch in einem Treppenhaus (am Verteiler angekuppelt, auf der Treppe ausgekippt, Wasser marsch) gab es zwar einen Schlauchberg aber das Nachziehen ging erstaunlich gut. Ich kann auch mal ein Bild vom Tragekorb zeigen (wenn ich weiss, wie ich hier was anhängen kann).

  30. NikolasH am 26. Juni 2009 11:36

    Ich würde die Klettbänder entfernen, bevor Druck auf das Schlauchpaket gegeben wird. Wir haben in zahlreichen Tests festgestellt, dass sich unsere Klettbänder bei einigen Versuche nicht gelöst haben und dadurch quasi in den teilweise gefüllten Schlauch eingeklemmt haben und ein Lösen mit Handschuhe in der Kürze der Zeit nicht mehr möglich war. Wir verwenden stattdessen ein Malerkreppband als one-way-use Produkt. Funktioniert einwandfrei, reißt unproblematisch auf und halt das Paket vorher gut zusammen…

  31. Schlauchmanagement & Schlauchpaket | feuerwehrleben.de am 1. Juni 2011 08:35

    […] fwnetz.de (Selbstversuche von Irakli) […]

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