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Wir waren gestern im Ort unterwegs und haben abgelegene Hydranten „ausgegraben“ und gespült. Bis vor einigen Jahren wurden die Hydranten noch regelmäßig von der Stadt gewartet, jetzt scheint es so, als würden die Wasserspender sich selbst überlassen. Teilweise waren sie nur noch sehr schwer aufzubekommen. Da sehe ich massive Probleme in den nächsten Jahren, wenn jeder zweite Hydrant zugerostet ist.
Wie ist das bei euch? Oder meint ihr, die Sorge ist unbegründet?

Kommentare

14 Kommentare zu “Zustand der Hydranten” (davon )

  1. JohnnyKnoxville am 9. Juni 2009 09:34

    Bei uns kontrolliert das alle 2 Jahre entweder der Zweckverband oder wir (gg. Zahlung an den Verein).

  2. TilMar am 9. Juni 2009 09:37

    früher hat das bei uns die FF übernommen. einmal im jahr hatte uns der bauhof(?) schmierfett gegeben. dann haben wir die hydranten kontrolliert und winterfest gemacht. war ein hydrant kaputt wurde dies gleich weitergemeldet. es dauerte nicht lange und er war repariert.

    nun übernimmt eine private firma diese tätigkeiten. abgerechnet wurde die pflege, gesehen hat diese firma niemand in unserem ort. habe deshalb im ortsbeirat den antrag gestellt, die stadt solle prüfen, wann angeblich diese firma tätig war und was dabei rausgekommen ist (wiviele hydranten? wieviele defekt? was wurde überhaupt unternommen?).

    aus einer nachbargemeinde kenne ich folgende erschreckende geschichte. auch dort hatte irgendwann eine private firma die aufgaben übernommen. nach ein paar jahren übernahm die FF diese aufgaben wieder und musste feststellen, dass 70% der hydranten in der innenstadt nicht einsatzbereit waren.  eine sanierung war nötig und kostete der stadt verdammt viel geld.

  3. Daniel am 9. Juni 2009 09:57

    Also ich finde das nicht wirklich zumutbar, wenn das die FF übernehmen soll. Das wäre bei uns im Ort etliche Tage Arbeit. Wir prüfen und spühlen eher stichprobenartig.

  4. Cimolino am 9. Juni 2009 10:44

    Hallo,

    das Thema Wasserförderung wegen unzureichender Wasserversorgung (für die Brandbekämpfung) wird künftig noch viel mehr Bedeutung erlangen, das liegt neben den Wartungsproblemen und dem „Parkverhalten“ (vor, auf Hydranten) v.a. an der geänderten Bauweise des Hydrantennetzes.
    http://dl.einsatzpraxis.org/pdf/Weich_Projektarbeit_WV_kurz.pdf
    Vgl. dazu auch das entsprechende Buch:
    http://www.einsatzpraxis.org/de/home/buecher/wasserfoerderung_lange_wegstrecken.html

  5. saiki am 9. Juni 2009 11:12

    Also bei uns macht das der Zweckverband. Klappt eigentlich auch ziemlich gut. wenn mal einer nicht geht, melden wir das. dann kommt jemand.

    bei einem küchenbrand mussten wir mal einen Deckel zertrümmern. noch während wir am löschen waren, lag schon ein neuer bereit :)

  6. Knut am 9. Juni 2009 12:22

    Bei uns führen wir (FFW) einmal im Jahr bei allen Hydranten eine Kontrolle durch. Dabei werden die Hydranten geprüft (15 Min bei 8 Bar) und danach mit Folie Winterfest gemacht. (Folie mit einem Loch versehen, in den Hydranten legen, Deckel schließen und dann die Überstehenden Reste abschneiden. Das verhindert das zufrieren und nachdem die Prüfung für alle Hydranten und Bohrbrunnen durch ist, gibt es eine Schadensmeldung an die Gemeinde, die dann die entsprechenden Stellen in Stand setzt. (Bzw. in Stand setzen lässt.)
    Damit fahren wir seit Jahren ganz gut und sind uns auch sicher, dass wir funktionierende Wasserentnahmestellen haben. Dauer der ganzen Aktion sind meistens zwischen 3 und 5 Diensten.

  7. Der Lars am 9. Juni 2009 16:33

    Dafür haben wir die Jungs vom Bauhof die sich um die Grünflächen und die ständige Hydrantenwartung kümmern. Spätestens im Herbst vor dem ersten Frost bekommt bei uns jedes „Wasserloch“ Besuch und eine Fettkur.

  8. ClemensBW am 9. Juni 2009 16:34

    Tja, bei uns macht das „angeblich“ der Wasserzweckverband…

  9. Sven Lipinski am 9. Juni 2009 16:51

    Man muss auch in Betracht ziehen, dass die Wasserversorgungsunternehmen Probleme haben, Löschwasser über das Trinkwassernetz bereit zu stellen:

    Die Leitungsstränge, die Hydranten für Feuerlöschzwecke enthalten, müssen für den Löschfall dimensioniert werden.
    Und da dieser Fall (hoffentlich) sehr selten auftritt, hat man durch die großen Leitungen im Normalfall sehr geringe Fließgeschwindigkeiten, was zu Hygieneproblemen führen kann (Stagnation, Erwärmung…).

    In kleineren Gemeinden sind die Leitungsnetze meist ohnehin viel zu schlank ausgelegt, um den Löschwasserbedarf decken zu können – die dortigen Hydranten dienen den WVU lediglich zum Spülen des Rohrnetzes.

    Gepflegt werden müssen sie natürlich trotzdem, was bei uns auch gut klappt…

    Vgl. DVGW W 405 (A) „Bereitstellung von Löschwasser durch die öffentliche Trinkwasserversorgung“

  10. Julian B am 9. Juni 2009 17:16

    Außerdem haben auch die WVU immer weniger Personal. Da fällt leider mit als erstes die UH Kontrolle weg. Ich kenn das problem, arbeite selber beim Versorger im TW Rohrnetz.

  11. B.Tschirley am 9. Juni 2009 19:19

    Hallo Leute

    Also bei uns machen wir das auch komplett einmal im Jahr selber. Wir haben eine Hydrantenliste zum Mängel eintragen etc.  Allerdings stellen wir oft fest, dass genau die Hydranten die wir bemängelt haben, wieder die Mängel aufweisen.
    Also von unserer Seite aus ist das ne gute Sache, gerade die jüngeren Kameraden lernen auch „versteckte“ Hydranten kennen.

    Allerdings ist die Ausführung der Gemeinde nicht in Ordnung

    Gruß der Benny

  12. Holzbein am 9. Juni 2009 19:47

    Ich komme aus einem kleinen (ca. 2,500 Einwohner) großen Dorfverband.
    Wir machen Hydrantenpflege selber und ein Kammerad fürt so ein Heft, wo alle Hydranten eingetragen sind, fals man die noch nicht kennt.
    Schöne sache.

  13. togl am 9. Juni 2009 21:22

    Scheint ja weit verbreitet zu sein, dass die FW das macht. Kenne ich zumindest aus der Region Stuttgart nicht.
    Aber bis wir alle unsere Hydranten durch hätten, wäre der Winter wohl eh vorbei…
    Daher entfällt auch das Argument Ortskenntnis (zu viele Hydranten). Ich bin ja schon froh, wenn ich alle Risiko-Objekte und Firmen mit BMA halbwegs kenne!
    IMHO gibts deutlich sinnvolleres zu tun bzw. kann die Zeit besser investiert werden: Ausbildung!

  14. Tipperary am 9. Juni 2009 22:05

    Hallo!

    In unserem Einsatzgebiet überprüfen wir die Hydranten ebenfalls selber. Im Gegenzug dazu gibt es von der Gemeinde eine kleine Aufmerksamkeit für die Kameradschaftskasse. Geprüft wird jeweils nur ein Teil der insgesammt ca. 400 Hydranten in unserem Einsatzgebiet, so dass der einzelne Hydrant ca. alle zwei Jahre geprüft wird. Durch die Prüfung der Hydranten wird aus meiner Sicht auch ein wenig die Ortskenntnis verbessert. Viele Eckchen unseres Einsatzgebietes wären mir sonst gänzlich unbekannt.

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