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(iw) Eine gute Erinnerung: egal WAS und WIE und VON WEM und IN WELCHER ART am Einsatzort berichtet wird. So wird das NICHT gelöst:

(Infos)

[@150kgleichter]

Kommentare

24 Kommentare zu “Presse am Einsatzort: so nicht” (davon )

  1. Carlo Schepers am 18. Juni 2009 13:01

    Gegen den zu sehenden Beamten wurde ein Verfahren eingeleitet.
    Weitere Infos dort: http://wieboldtv.de/pageID_8112326.html

  2. Harald Laier am 18. Juni 2009 13:29

    Ich habe das Video gestern Abend schon beim Wiebold.tv gesehen. Ich bin mal gespannt, wie die Geschichte für den Polizisten und seine anwesenden Kollegen ausgeht.

  3. JohnnyKnoxville am 18. Juni 2009 13:58

    Heftig!

  4. Andreas Kirchmeyer am 18. Juni 2009 14:50
  5. simon02 am 18. Juni 2009 15:20

    Hallo,

    ich würde eher sagen unglücklich für den Polizisten. Wobei ich denke das eine entsprechende Entschuldigung gegenüber dem „Reporter“ sowie eventuellen Schadensersatz für die Kamera, ausreichen sollte.
    Strafrechtliche Ermittlungen neija……man kann es auch überbewerten.

    -Zumindest ist dies meine Meinung-

    Gruß
    Simon

  6. One-trick-pony am 18. Juni 2009 17:29

    Gegen einen Uniformträger ermitteln, wo kommen wir denn da hin. Der macht schließlich nur seine Arbeit, und wenn ihm dabei so ein dämlicher Zivilist in die Faust läuft, soll der sich hinterher nicht so anstellen. Achtung Ironie.

  7. Hubi am 18. Juni 2009 18:11

    Möchte an merken das es von Wiebold.tv kommt und die jungs naja nun mal etwas anders filme oder so. Siehe dieverse Berichte auf deren Homepage…

  8. LarsR am 18. Juni 2009 19:22

    Auch mit den Mitarbeitern von Wiebold und dem Herrn Wiebold selbst kann man erfahrungsgemäß gut reden und muss nicht so ausklinken. Denn für die Beurteilung des Verhaltens des Beamten darf m.M.n. einzig und allein das Verhalten des Kameramanns in diesem Fall herangezogen werden. Und daran ist ja wohl recht wenig auszusetzen, er filmt mit ausreichendem Abstand, behindert oder gefährdet niemanden und die betroffene Person kann man auch nicht erkennen.
    Ein „hätte, wäre, wenn, früher hat der aber, wahrscheinlich wollte der und die sind sowieso blöd“ reicht als Begründung nicht aus.

  9. Der Lars am 18. Juni 2009 22:58

    Nanu, keine Gutmenschen hier? ;-)

  10. R.T.B. am 19. Juni 2009 00:54

    Was war denn da der Auslöser für? Der Kameramann fragt am Anfang, ob der Polizist zur Seite gehen könnte, damit er einen Rundumschwenk machen kann und der Polizist willigt ein.
    Danach will der Kameramann irgendwas machen, was dem Polizisten massiv missfällt und dem Kameramann wird gesagt, dass er das nicht machen soll, der Kameramann erzählt, dass er es trotzdem macht, worauf der Polizist dann die Kamera runterdrückt – nur was das war, verstehe ich mit meinen schlechten Boxen hier leider nicht

  11. Der Lars am 19. Juni 2009 01:27

    Sinngemäß:

    Der Kameramann sagt zu einem Polizisten dass er gerne einen Schwenk machen möchten, was dem renitenten Polizisten aber nicht gefällt.

    Pol: „Die laden die Frau gleich ein, bitte filmen sie das nicht.“
    Kam: „Das macht ja nichts, das brauche ich ja.“
    Pol: „Sie filmen nicht“
    Kam: „Ich Filme! Pressefreiheit!“

    Erst wirft der Polizist die Kamera zu Boden, anschließend den dazugehörigen Kameramann. Danach folgt dann noch der Versuch die Kamera zu beschlagnahmen, was aber wohl offensichtlich nciht gelungen ist.

  12. McPharmer am 19. Juni 2009 07:58

    Also wenn ich aus einem See gerettet/geborgen werde, möchte ich nicht, daß ich gefilmt werde, egal wie nett der Kameramann und wie unfreundlich der Polizist ist. Ist auch egal, ob das Filmmaterial in irgendeinem Archiv verschwindet, oder ob es wie in diesem Fall öffentlich breitgetreten wird. So viel öffentliches Interesse an einer alten Dame kann garnicht vorliegen um hier die Keule „Pressefreiheit“ zu schwingen.
    Ich kenne weder die Leute der Firma WieboldTV noch den Polizisten, aber manchmal kann der Klügere auch nachgeben (war aber wohl grad keiner da:-).
    Zum Glück beharrte der Kameramann nicht noch auf seinem Recht der freien Meinung, wäre bestimmt lustig geworden.

  13. Der Lars am 19. Juni 2009 08:28

    <>

    Dann solltest du einfach nicht in den See fallen und ertrinken – oder eben darauf hoffen dass die Rettungskräfte Decken hochhalten, wie in diesem Fall geschehen. Imho alles Paletti und keine Menschenwürde verletzt.

  14. LarsR am 19. Juni 2009 08:44

    Eben, auch für das Einladen lässt sich eine für alle Beteiligten akzeptable Lösung finden. Natürlich nicht, wenn man das Gespräch so beginnt …

  15. McPharmer am 19. Juni 2009 08:47

    @ Der Lars
    Natürlich ist die Variante mit nicht in den See fallen die deutlich bessere. Seisdrum wenn ich dann doch mal drin bin und der RD die Decken vergißt, oder der Kameramann doch ein Loch in der Decke erspäht (nicht das ich ihm unterstellen würde aktiv danach zu suchen), möchte ich (und vielleicht auch der ein oder andere) nicht, daß meine Angehörigen die Sache im Lokal-TV sehen.
    Auch wir haben die Presse an Einsatzstellen vor Ort, bei denen meiner Meinung nach eine weniger ausführliche Berichterstattung der Pressefreiheit genüge tun würde.

    Gruß, Helge

  16. markus_ger86 am 19. Juni 2009 13:25

    Die Reaktion des Polizisten war leider sehr unglücklich. Was ich nicht verstehe ist, warum ihn seine Kollegen nicht einfach bei Seite genommen haben?

    Warum man sowas aber überhaupt Filmen muss, erschliesst sich mir nicht. Finde es total daneben in solchen Momenten drauf zu halten. Berichterstattung ja aber so nicht.

  17. R.T.B. am 19. Juni 2009 14:55

    So wild find ich das Ganze jetzt auch nicht. Der Rundumschwenk wird dem Kameramann noch gestattet, der Polizist stellt sich sogar so hin, wie der Kameramann es gerne hätte (das finde ich immer das nervigste, wenn Pressevertreter dann anfangen zu bestimmen, wer wo stehen muss)
    Der Kameramann wird dann gebeten, während die Frau zum Hubschrauber getragen wird, die Kamera kurz auszumachen, was der Kameramann patzig ablehnt. Anschließend wird er deswegen eben zurückgedrängt. Wer nun wie was genau macht, warum die Kamera auf den Boden fällt…usw. ist für den Betrachter nicht ersichtlich .
    Dass Wieboldt aus diesem „nichts“ versucht ne große Story draus zu machen, dürft aber auch klar sein – wenn ich mir den zutiefst intelligenten Text dazu auf seiner Seite anschaue, bin ich mir nicht so sicher, ob seine Mitarbeiter solch dermaßen unschuldige, seriöse Mitarbeiter sind.

  18. R.T.B. am 19. Juni 2009 14:59

    Achso, noch vergessen: Sollte der Polizist wirklich massiv handgreiflich geworden sein, finde ich das natürlich absolut nicht hinnehmbar – wollte nur darauf hinaus, dass von „Brutal niedergeschlagen“ und solchen Dingen bisher nur auf Wieboldts Seite etwas zu lesen ist…..

  19. Philipp am 19. Juni 2009 18:50

    Mittlerweile auch bei Spiegel online angekommen
    http://www.spiegel.de/video/video-1008266.html

  20. Harald Laier am 19. Juni 2009 19:32

    Wenn schon Spiegel.de darüber berichtet – vielleicht auch Thema am Sonntag bei Spiegel TV in RTL? Abwarten

  21. Der Lars am 20. Juni 2009 14:09

    @McPharmer: Du hast ja dann noch immer die Möglichkeit zu klagen und zivilrechtlich deine Ansprüche durchzusetzen wenn dir an der Berichterstattung etwas nicht gepasst hat.

    @markus_ger: Warum man so etwas filmt? Ganz einfach: Warum denn nicht? Es sind nur Decken zu sehen und es gibt Geld. 600 € je angefangene Sendeminute. Mit Abtransport eines Pat steigen die Chancen auf ein paar Verkäufe eben erheblich – ob mit oder ohne Decken ist dabei egal.

    @R.T.B: Der Polizist hat dem Kollegen von Wiebold die Kamera aus der Hand geschlagen und ihn zu Boden geschmissen. Inzwischen wird gegen den Polizisten wegen KV im Amt, Sachbeschädigung und diverser weiterer Verstöße gegen LPresseG und PolG ermittelt. Gegen die umstehen Kollegen wegen Beihilfe durch Unterlassung. Das hat also mit „Aus dem Nichts“ null zu tun.

    Und wer Wiebold wirklich kennt, der weiß dass er im wirklichen Leben genau das Gegenteil von dem ist, was er auf seiner Hompage vorgibt zu sein. Das ist einfach nur Marketing.

  22. One-trick-pony am 20. Juni 2009 22:24

    Dieser Wikipedia-Artikel ist recht informativ:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Recht_am_eigenen_Bild

    So wie ich das verstehe, kann man nur dann verlangen nicht fotografiert zu werden, wenn man sich in einer Wohnung o. dgl. aufhält.

    In der Öffentlichkeit hat man gegen das Fotografieren erst mal keine rechtliche Handhabe, nur gegen eine spätere Veröffentlichung.

  23. Der Lars am 21. Juni 2009 17:41

    So sieht’s aus.

  24. Reporter112 am 9. November 2012 22:29

    Ganz aktuell gibt es wieder einen Streit; diesmal zwischen Deutschem Journalisten Verband und Deutschem Feuerwehrverband. Es lohnt sich die Details zu „googeln“.
    In diesem Fall hier wurde das Ermittlungsverfahren gegen den Polizisten durch die Staatsanwaltschaft Moers eingestellt.
    Der allgemein zugängliche Videoclip gibt keinen Hinweis, warum der Polizist so reagiert hat. Insgesamt handelt es sich wohl um einen Einsatz im Umfeld der weit verbreiteten „HiloPe-Szene“, Motto „Saufen bis der Doktor kommt“. Darüber sollte Medien sehr viel öfter und intensiver berichten, weil durch diese Leute sowohl Rettungsdienst wie auch Feuerwehr für echte Notfälle blockiert werden. Hier fiel die HiloPe im Suff in den Stadtteich und es mussten auch noch Rettungstaucher und Rettungsschwimmer aktiviert werden.
    Insgesamt handelt es sich um einen Rettungseinsatz der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr, deren Einsatzleiter von daher auch die Informationshoheit am Ort ausübt und nicht der Polizeibeamte, der in Amtshilfe abzusperren hatte.
    Traurig ist, dass nicht das eigentliche Problem „HiloPe“ im Mittelpunkt sämtliche Berichte stand, sondern der Clinch mit dem Reporter. Unsere Gesellschaft kann es sich auf Dauer nicht leisten, wenn immer mehr „Säufer“ diese Freizeitbeschäftigung nur mit dauerndem Einsatz des Rettungsdienstes ausüben können. Wenn normale Menschen auf der Terrasse grillen, kann die Feuerwehr auch nicht bei jedem eine Brandsicherheitswache stellen…
    Übrigens: Eine Sekunde Werbung zur Hauptsendezeit kostet leicht 1000 Euro. Ein „1:30-Bericht“ über die Feuerwehr in den Nachrichten hat also einen Wert von bis zu 90.000 Euro, der Feuerwehren und Rettungsdienst geschenkt wird. Dafür müssen aber auch die „Blaulicht-Reporter“ ein Produkt ablierfern, dass professionellen Ansprüchen gerecht wird und die Zuschauer zufriedenstellt.

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